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Mein Abend als Chris de Burgh

17.06.2012 | 19:06 Uhr
Mein Abend als Chris de Burgh
De Burgh oder Birkhan? Das ist hier die Frage...

Unser Reporter Ralf Birkhan ist für uns bei der Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine unterwegs. Er erzählt in seiner heutigen Kolumne von Chris de Burgh und der Sache mit dem Doppelgänger.

Neulich stand ich beim Training der Engländer neben Robert de Niro. Ich wusste gar nicht, dass er sich für Fußball interessiert. Er trug eine dieser lila Jacken der EM-Ordner und war auch gar nicht Robert de Niro. Auf seinem Akkreditierungs-Ausweis, der in einer Klarsichthülle um seinen Hals hing, las ich einen Namen mit mehreren „y“, einem „c“ und zwei „z“. Der Mann war ein polnischer Ordner, der jeden Doppelgänger-Wettbewerb rund um den Hollywood-Star gewinnen würde.

Ich könnte angeblich auch einen dieser Look-a-like-Contests gewinnen. Und zwar, wenn es um Chris de Burgh geht. „Weißt du, dass du aussiehst wie Chris de Burgh?“, hatte mich ein Fotograf gefragt. Wir standen in einer Kneipe im Ostseebad Sopot. Nein, wusste ich nicht. Ich will auch gar nicht so aussehen wie Chris de Burgh, ich mag seine Musik nicht.

Wir bestellten noch ein Bier, und ich wurde in der Kneipe der Running-Gag des Abends. „Du hast sogar die gleich Brille“, sagte der Fotograf. „Kannst du mal was singen?“ Dann kam eine Runde Kirsch-Wodka. „Wann fängt eigentlich deine Welttournee an?“, fragte er mich. Ich konnte mich nicht wehren, ich war betrunken. Ein dümmlich grinsender Chris de Burgh in Polen, der nicht mehr sprechen kann.

Heute fällt mir endlich ein, an wen mich das Gesicht des Fotografen erinnert: An den Sänger Heinz-Rudolf Kunze. Es ist nicht immer schön, als Chris de Burgh durch die Welt zu laufen. Aber Heinz-Rudolf Kunze geht gar nicht.

Ralf Birkhan



Kommentare
18.06.2012
19:39
Fortsetzung Respekt
von Kuendigung | #7

Und was Ihre Variante des polnischen Straßenverkehrs in kurzen Röcken betrifft, sind die Damen ja nur Anhalterinnen, wie sich ein Dortmunder Politiker über den lokalen Straßenstrich äußerte.
In welchen Kreisen verkehrten sie, dass sie nur 3 Sorten von Frauen wahrnahmen: schöne Spielerfrauen, Alkoholikerinnen und dumme Touristinnen. Dann schaffen sie doch gleich den Frauenfußball ab. Auf diesem Niveau kann nur ein Chauvinist schreiben.
Stille Tage in der Weltgeschichte des Klischees. Suchen sie weiter bis sie alle ihre Vorurteile bestätigt finden.
Einen Stahlhelm aufsetzen, auf einem Auge blind, kein Wunder, dass alle gegen sie sind. Warum bleiben sie dort?
Deutsches Sprichwort: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Ich empfehle ihnen einen beeindruckenden deutschen Film zu Fuß „Immer Richtung Osten“ mit Wolfgang Büscher. Er schaute mit „ beiden Augen“ und sah wunderbare Bilder.
Wirklich Respekt!
Hochachtungsvoll

gez./-/ Grazyna Schröder

18.06.2012
18:34
Respekt
von Kuendigung | #6

Herr Birkhan, Respekt bitte.
Wenn sie in Polen sind, sollten sie nicht verwundert sein, dass Hausmeister in Polen polnisch sprechen. Gottseidank gibt es so etwas in Deutschland nicht. Hier sprechen ja viele Deutsch oder es wird sich mit Anglizismen ausgeholfen.
Sophia Loren wurden Juwelen in einem Hotel in England gestohlen, ein MP3 Player ist natürlich auch ein Verlust und muss unbedingt der Leserschaft mitgeteilt werden.
Erlauben sie mir, Ihre Geschichtskenntnisse zu erweitern. Polen blickt auf eine über tausendjährige Kultur zurück und ist seit dem 01.05.2004 vollwertiges EU- Mietglied.
Sie haben aus Krakau, UNESCO Weltkulturerbe, über nichts anderes zu berichten, als dass sie
von einem Auto nass geworden sind. Lesen sie entsprechende deutsche Gerichtsurteile
Auch Autofahrer hier zu Lande machen negative Erfahrungen beim Fahren hinter LKW‘s. Dieses Phänomen ist überall zu beobachten.
Und was Ihre Variante des polnischen Straßenverkehrs in kurzen Röcken betrifft, sind die D

18.06.2012
18:30
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18.06.2012
17:15
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18.06.2012
17:07
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18.06.2012
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18.06.2012
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