"Macht sie bankrott!" - Griechen schimpfen vor dem EM-Duell

Häme vor dem Viertelfinale gab es in der griechischen Presse.
Häme vor dem Viertelfinale gab es in der griechischen Presse.
Was wir bereits wissen
Mit Emotionalität, Aggressivität und Häme kommentierte die griechische Presse in der Vorberichterstattung das Viertelfinalduell zwischen den Hellenen und Titelanwärter Deutschland.

Athen.. Mit viel Emotionalität, Aggressivität und Häme kommentierte die griechische Presse in der Vorberichterstattung das Viertelfinalduell zwischen den Hellenen und Titelanwärter Deutschland bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine am Freitagabend.

"Stopft ihnen das Maul", schrieb Derby und hatte auf der Titelseite das Bild eines antiken griechischen Kriegers abgebildet. Der Spartaner antwortete trotzig auf die Aufforderung eines Persers, seine Waffen niederzulegen: "Komm und hol sie dir! (Molon Labe)."

"Stopft ihnen das Maul"

Aufgrund der Finanzkrise in Europa und des griechischen Schuldenbergs ist in Hellas das politische Verhältnis zu Deutschland stark belastet. Die griechische Bevölkerung macht Bundeskanzlerin Angela Merkel hauptsächlich für den strikten Sparkurs verantwortlich, den die griechische Regierung auf Druck der EU einschlagen muss.


"Macht sie bankrott!", titelte der Sporttag und schrieb: "Sie sagen, sie seien das beste Team Europas und der Titelfavorit: Schickt sie vorzeitig nach Hause!" Eine deutsche Schlagzeile brachte Metro Sport und forderte den Europameister von 2004 auf, das DFB-Team in der Runde der letzten Acht zu eliminieren: 'Raus aus der EURO!' (sid)