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EM 2012

Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck

29.06.2012 | 15:59 Uhr
Fragen über Fragen stellen sich dem Bundestrainer nach dem EM-Aus gegen die Azzurri.Foto: imago

Warschau.   Nach dem EM-Aus der deutschen Elf gegen Italien kamen Fragen auf. Fragen nach den Personalentscheidungen des Bundestrainers, Fragen nach der Mentalität seiner Mannschaft. Und, die Frage, ob diese Niederlage ein neues Licht auf Jogis Jungs werfen wird.

Dass sein Haus zerstört werden könnte, muss der Bundestrainer nicht befürchten. Auch nicht nach dem Scheitern an der letzten Hürde vor dem EM-Finale, auch nicht nach dem Aus gegen ein Italien, von dem vermutet wurde, es wäre noch mit dem Wiederaufbau Süd beschäftigt. Aber es war eine bittere Niederlage. Es war eine Niederlage, die Fragen aufwarf, unangenehme Fragen, Fragen, die das Haus in Verruf bringen, das Joachim Löw stilvoll restauriert, das er mit der Handschrift des bedeutenden Architekten versehen hat.

1:2 gegen die Italiener im Halbfinale von Warschau. Das erneute Kräftemessen mit Spanien in einem EM-Endspiel findet nicht statt. Nächste Chance: erst bei der WM in Brasilien, erst 2014. Dabei gestaltet Cesare Prandelli, Löws Kollege von der siegreichen italienischen Seite, den Erneuerungsprozess bei der Squadra Azzurra nach deutschem Vorbild. Nach deutschem Vorbild! Und was passiert? Deutschland ist seit acht Jahren am Werk, seit 2004. Und Prandelli speist kurz hier einen neuen Stein ein und da einen alten. Und am Ende leuchtet sein Ensemble und nicht die Nationalmannschaft.

Mangelt es an teutonischer Siegermentalität?

Auf die Fragen war der Bundestrainer vorbereitet. Schon nach der Hälfte der Spielzeit konnte er eine Vision davon entwickeln, wie es sein würde, nach dem Schlusspfiff, nach dem Zerplatzen der Traumblase. Bereits in Minute 20 hatte schließlich Mario Balotelli dem deutschen Herzen den ersten Stich versetzt. Und als das wahnsinnige Stürmertalent zum zweiten Mal das Messer zückte, in Minute 36, da war es fast schon vorbei, da war offensichtlich, dass es an diesem Abend sehr, sehr schwer werden würde, die Wende einzuleiten.

Video
Warschau, 29.06.12: Deutschland kann gegen jede Mannschaft gewinnen – nur nicht gegen Italien. Im EM-Halbfinale unterlag eine verunsichert wirkende Löw-Elf der clever agierenden Squadra Azzurra. Mann des Spiels war Doppeltorschütze Mario Balotelli.

Erste Frage: Mangelt es dieser Mannschaft an teutonischer Mentalität? Mangelt es ihr an dem unbedingten Willen zum Erfolg, an der Leidenschaft, die im Notfall über die Grenzen hinaus strebt, um zu erobern, was schon lange verloren erscheint? Löw weiß, dass Zweifel aufbranden werden, dass versucht werden wird, Schuld zu verorten. „In der zweiten Hälfte“, verkündet der Bundestrainer, „hat die Mannschaft ein sehr großes Herz bewiesen.“ Und das ist seine Art der Vorwärtsverteidigung, es ist seine Art, sich dem Kontrahenten zu stellen und ihm die Argumente wegzuschlagen, bevor er sie überhaupt auf den Tisch gelegt hat. Aber: Als die Mannschaft Herz bewies, blutete dieses Herz in diesem Moment nicht bereits?

Löws Stuhl dürfte kaum wackeln

Die Vertragssituation ist klar. Bis zum Sommer 2014 soll Löw die Nationalmannschaft führen. Zumindest bis dahin. Und selbst wenn es aus dem Zirkel der Ambitionierten und der Neider aus dem eigenen Gewerbe Attacken gegen ihn geben sollte, kann er sich doch sicher sein, dass beim Deutschen Fußball-Bund niemand das Wagnis eingehen wird, ihn aus dem Amt zu stoßen. Und doch weiß der Bundestrainer auch, dass sich die Bedingungen für seine Tätigkeit verschlechtern werden. Frage zwei: Hat der Löw Fehler gemacht, hat er mit seinen Personalentscheidungen dazu beigetragen, dass Italien stark sein konnte, seine eigene Auswahl, diese Auswahl, die zuvor in 15 Pflichtpartien nie in die Knie gegangen war, aber Schwäche zeigen musste? Zwangsläufig?

Deutschlands Trauerspiel

Der Bundestrainer verweist auf die hohe Kunst der Italiener, auf „zwei überragend gute Stürmer“, auf Balotelli und Antonio Cassano, auf „Andrea Pirlo, den Taktgeber“. Er erklärt seinen Plan. Toni Kroos, den er so dem antreibenden Dynamo Marco Reus und dem kaum fassbaren Raumdeuter Thomas Müller vorgezogen hatte, sollte „die Zentrale stärken“ und Pirlo an der Entfaltung seines Genies hindern. Doch: Dieser Plan ist nicht aufgegangen. In Halbzeit zwei hat der Bundestrainer seine Personalentscheidungen revidieren müssen. Er brachte Reus für Lukas Podolski, der seinen 101. Länderspieleinsatz nach dem Durchschweigen der Nationalhymne beendet hatte. Er brachte Miroslav Klose für Mario Gomez, der die Italiener mit seiner brettharten Frisur erschrecken wollte. Er brachte Thomas Müller für Kroos, der nach einem Foul an Pirlo in der Körpersprache eines Welpen kommunizierte. Bitte schau mich nicht noch einmal so unglaublich gemein an, Andrea.

Der Druck ist stärker als je zuvor

Frage drei: Verändert das irgendetwas am Gesamtbild? Der Bundestrainer sagt: „Dieses Turnier wird von mir insgesamt positiv bewertet.“ Die Antwort aber muss dennoch lauten: Ja. Weil seinem schönen Haus weiterhin ein Dach fehlt. Und nach dem Halbfinal-Aus gegen Italien bei der WM 2006, dem Scheitern im Finale der EM 2008 gegen Spanien, dem erneuten Scheitern an Spanien im Halbfinale der WM 2010 und dem weiteren Schadensfall gegen Italien bei der EM 2012 braucht Löw die Vollendung. Einen Titel. Bei der Qualifikation für die WM 2014 wird er also stärker unter Druck stehen als jemals zuvor. Läuft es nicht sofort rund, taucht die nächste Frage auf: die nach seinem Wirken.

Frank Lamers



Kommentare
01.07.2012
20:16
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von Palermomueller | #56

@#49

Hallo 2drift,

Ihren Kommentar finde ich klasse !

Überm Strich gibt es viel zu diskutieren, auch ich diskutiere gern mit ... zumal der Austausch über die Fehlentscheidung von Herrn Löw letztlich ja stimmt.

Aber das, was Sie da schreiben, trifft es absolut.

Viele Grüße,

Palermo.

01.07.2012
18:59
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von buddy1811 | #55

1. Die deutsche Mannschaft hat mit der "Stammelf" ( ´mal Gómez eingerechnet ) 3 Spiele gegen fußballerische Schwergewichte gewonnen und zwar überzeugend, wenn sie sich mangels Chancenverwertung das Leben am Schluß auch immer noch etwas schwergemacht hat. Das häufig so hochgejubelte Spiel gegen Griechenland war ein reines Offensivspiel gegen sehr löchrigen Beton. Wobei Schürrle außer hektischem Gerenne, Ballverlusten und der Einleitung des griechischen Gegentreffers nicht viel zu bieten hatte. Die rechte Seite war im Italienspiel der defensive Schwachpunkt. Reus war sicher gut, aber 10 Minuten nach seiner Einwechslung war von überzeugendem
Offensivspiel auch nichts mehr zu sehen. Das Spiel wurde in der Defensive verloren. Schade, dass daran auch Hummels entscheidend beteiligt war. Die Mannschaft hat sicher unter ihrem Vermögen gespielt, aber auch Podolski hat durch gute Defensivleistungen vor allem gegen Holland und das wichtige 1 : 0 und gegen Dänemark den Weg ins Halbfinale geebnet.

30.06.2012
16:28
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von akaz | #54

Dabei hat das die Politik doch so gewollt. Jogi musste sich diesem Diktat beugen. Nur so konnte verhindert werden, dass Deutschlands größte Jubelerin nicht doch ihren Besuch in Kiew absagen musste. :-))

30.06.2012
15:06
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von KlausS | #53

man muß einfach mal feststellen, daß der deutsche Fußball seit Jahren international hinterherhinkt. Wir haben einfach nicht die Klasse um die "Großen" ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Das ist in der Nationalmannschaft so und auch auf Vereinsebene.

Da versagen die Bayern, als deutsches Aushängeschild, seit Jahren mit schöner Regelmäßigkeit auf internationaler Ebene. Da schlagen sie halt mal nen großen Verein, aber wenn es wirklich um was geht kommt nichts. Das wird auch der deutsche Meister Borussia Dortmund nicht ändern, wer das wirklich glaubt muß schon ganz schön naiv sein.

Es ist für die nächsten Jahre absolut ausgeschlossen das ein deutscher Verein die Champion-League gewinnt, oder die Nationalmannschaft einen Titel holt. Das sollte man so langsam mal begreifen und nicht irgendwelchen Träumereien hinterherlaufen.

Vor allem sollte man nicht auf Joachim Löw einprügeln, den trifft an dieser Situation mit Sicherheit die wenigste Schuld.

1 Antwort
Tja , KlausS,
von S04CKS | #53-1

die Zeiten sind eben vorbei, als wir noch die GGRRRRRÖÖSSSTENNNN waren.

30.06.2012
11:15
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von rotweissmarkus | #52

Das wurde dehalb geheim gehalten unter dem vorwand ,, Maulwurf
damit die Fans nicht vorher schon auf die Barikaden gehen .
Hätte er eine andere Wahl getroffen mit den gewünschten Spielern und trozdem verloren
Dann könnte man sagen Jogi du hast alles versucht die anderen waren am dem Tag besser .Italien hat gar nicht mal so gut gespielt aber sehr Mannschaftlich
in der zweiten Halbzeit währen sie zu packen gewesen die Rechnung ging ja nicht auf .

30.06.2012
10:53
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von rotweissmarkus | #51

Die Aufstellung wurde noch 1 Woche geheim gehalten und jeder dachte jetzt kommen
besondere taktische finessen und ein Spieler wie Hummels (Talend wie Kohler)
wurde auf das besondere zweikampf verhalten gegen Italien geschult .
Dann ging überall in den Medien die Runde Schweinsteiger kann nicht weiter spielen Jeder dachte Schweinsteiger ist endlich raus und die Griechland Auswahl spielt weiter
mit Reus unseren besten Angreifer ..... nee Löw so oft kommt man nicht wieder ins Halbfinale . unterschreiben sie hier ihren Rücktritt ..

30.06.2012
08:44
Was soll die Aufregung, der Jogi hat es so gewollt...
von bernd65 | #50

Ganz ehrlich: Das Ausscheiden war verdient, der geschenkte Elfmeter zum Schluß vertuscht wirkliche Unterlegenheit des "deutschen" Teams. Ein 0:4 bis 0:6 hätte den wahren Spielverlauf wiedergegeben. Ein Bundestrainer, der jeden aktuellen und ehemaligen Bayernspieler aufstellt und diese durch Özil, Khedira und einen Quotenspieler des deutschen Meisters verstärkt, sollte vorher einmal nachsehen, was seine Bayern diese Saison erreicht haben. Nichts für die Vitrine. Und in der nächsten Saison werden sich die Bayern beschweren, daß ihr schlechtes Abschneiden allein dadurch entstanden ist, weil sie so viele Spieler abstellen mussten. Herr Löw ist ein hervorrander Trainer vor die Vorrunde, wenn es gegen die "Großen" geht, verliert er jeden Mut. So wie Schweini. Immer vor die Kamera, immer einen auf dicke Hose machen und wenn es darauf ankommt, ist er nicht da. Und deshalb wird aus Schweini nicht Schweinsteiger, sondern Ballack II.

30.06.2012
08:28
... unter Druck
von 2drift | #49

zeigt der eine Größe, der andere Nerven...
Es ist und bleibt ein deutsches Trauerspiel mit Vorankündigung, wenn (mal nebenbei bemerkt : von der Pressewalze) hochgesteckte Ziele nicht erreicht werden.

Wer gewinnt den Titel : die Mannschaft
Für wen gewinnt die Mannschaft den Titel : für sich

Geht es "unseren" Nationalspielern am ***** vorbei, ob Horst Horstensen sich von einem Turniertitel erhofft, auf Maloche und Co. gegen die großmäuligen Migranten-Kollegen anstinken zu können, damit er wieder einmal das erhoffte Gefühl von Größe empfinden darf ?

Absolut ! Gerechtfertigt ? Definitiv !
Wer so abhängig von fremden Erfolgserlebnissen armselig auf eigene Aufwertung schielt, der sollte sich schleunigst um neue Lebensinhalte kümmern...

Wer das nicht nötig hat, braucht i.d.R. bis 10min. nach Abpfiff, um sich damit abzufinden, dass es diesmal einen besseren Gegner gab. Wer darüber hinaus auch noch Anstand besitzt, der gratuliert den Finalisten - der Rest wirft mit Dreck !

30.06.2012
07:46
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von carbid | #48

Welche Fachkompetenz, welches Verständnis von Fußball und Taktik hat ein Trainer, der alle Bayern-Spieler mit deutschem Pass zu Nationalspielern erklärt und nur die Positionen auffüllt, die beim FC Bayern mit Ausländern (van Buyten, Ribery, Robben, Tymostschuk) besetzt sind...?
Da entsprechen Spielweise, Taktik und Spielstärke denen von Bayern München, die in dieser Saison nichts geholt haben.

So kann man es sich sehr einfach machen. Für sowas braucht es eigentlich keinen Bundestrainer. Das hätte Jupp Heynckes noch nebenbei machen können.

2 Antworten
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von wilbec | #48-1

Das mit dem Tadel den Bayernstamm zu verstärken halte ich für nicht angebracht. Deutschland ist 1954 mit einem verstärkten 1. FC Kaiserslautern Weltmeister geworden. Mit einer gemischten Mannschaft hat Deutschland in der Vorrunde gegen Ungarn 8:3 verloren
Kaiserslautern hat übrigens 1954 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen Hannover 96 5:1 verloren. Dennoch hat Herberger nicht einen Hannoveraner aufgestellt.

Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von dunkelschwarz | #48-2

@von carbid
Ganz meine Meinung...hab doch die ganze Zeit nichts anderes gesagt, nur keiner hört auf mich:-( Es ist ganz einfach ne gute, fertige Mannschaft aufs Feld zu schicken, nur ärgerlich, wenn die Mannschaft doch nicht sooo gut ist...

30.06.2012
07:29
Löw steht nach dem deutschen EM-Aus unter Druck
von wilbec | #47

Löw wollte mit Hurra-Fußball die italiener aus dem Rennen werfen. Seine Taktik, alles nach vorne zu werfen ist zu einem Hurra der Italiener geworden.

1. Machte er die Räume für den deutschen Sturm durch diese Spielweise sehr eng.
2. Machte er durch diese Taktik das Tor Neuers so offen wie ein Scheunentor.
3. Löw kann sich freuen, daß die Italiener am Sonntag noch ein Spiel haben und sich nach dem 2:0 schonten. Anderfalls hätten sie das Tor Neuers in eine Schießbude verwandelt.
4. Löw hat aus dem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz doch schon sehen können wie so eine Taktik im dei Hose geht.

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