Ist mal wieder der Spanier schuld?
18.06.2008 | 20:27 Uhr 2008-06-18T20:27:00+0200Bundestrainer Löw ist für ein Spiel gesperrt und darf gegen Portugal nicht auf der Bank sitzen. Hat der spanische Schiedrichter mit seiner Verbannung auf die Tribüne und der daraus resultierenden Sperre der deutschen Mannschaft eine Ausrede für das drohende Ausscheiden geliefert?
WR-Redakteur Frank Fligge meint: Alles Quatsch, gewinnen wir halt ohne Jogi! Bei der WM 1990 wurde Rudi Völler vom Holländer Frank Rijkaard angespuckt, sah trotzdem Rot und wurde gesperrt. Na und! Das Team kämpfte für „Ruuudi” - putzte Holland und wurde (wieder mit Völler) Weltmeister.
Bei der WM 2006 wurde Torsten Frings fürs Halbfinale gegen Italien gesperrt, weil er einem Argentinier eine Backpfeife verpasst hatte. Ohne ihn schied die DFB-Auswahl aus - doch das Beispiel gilt nicht. Denn erstens hatte der Gaucho die Ohrlasche verdient - und zweitens Frings die Sperre. Löw hingegen muss zu Unrecht auf die Tribüne - und damit gilt wieder das „Völler-Gesetz”.
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