Frankreichs Nasri beleidigt nach EM-Aus Journalisten
24.06.2012 | 09:26 Uhr 2012-06-24T09:26:01+0200
Donezk. Der französische Fußball-Nationalspieler Samir Nasri hat nach EM-Aus einen Journalist als 'Hurensohn' beschimpft. Der Redakteur hatte den Profi von Manchester City nach dessen Beurteilung des Spiels gefragt. Nasri verweigerte eine Antwort und beschimpfte den Mann als "Hurensohn"
Frankreichs Samir Nasri hat nach dem EM-Ausscheiden seiner Mannschaft gegen Spanien (0:2) für einen Eklat gesorgt. In der Mixed Zone der Donbass Arena in Donezk beschimpfte er am späten Samstagabend einen Journalisten bei einem Wortgefecht aufs Übelste.
Der Profi von Manchester City hatte dem Medienvertreter vorgeworfen, nur nach negativen Geschichten zu suchen. Als der Nasri in deutlichem Ton aufforderte, "abzuhauen", beleidigte der 24-Jährige ihn als "Hurensohn", beschimpfte die Mutter des Reporters und fügte dann ironisch hinzu, nun könne er schreiben, "dass ich schlecht erzogen bin".
Bereits nach dem EM-Auftaktspiel gegen England (1:1) hatte Nasri die Konfrontation mit einem kritischen Journalisten gesucht und beim Torjubel nach seinem Ausgleichstreffer in dessen Richtung "Halt dein Maul!" gerufen. Außerdem hatten französische Medien nach dem 0:2 gegen Schweden über Auseinandersetzungen in der Kabine zwischen Spielern und Trainer Laurent Blanc berichtet.
Der Vorfall weckt Erinnerungen an die skandalöse WM 2010 in Südafrika. Dort war der Weltmeister von 1998 durch diverse Eklats, eine übelste Beschimpfung vonseiten des Stars Nicolas Anelka gegen den damaligen Trainer Raymond Domenech und einen Spieler-Trainingsboykott negativ aufgefallen.(dapd/sid)
10:51
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10:01
"Hurensohn" ist doch eins der Lielingswörter auf Amateurfußballplätzen, genau wie "Ich ... deine Mudda"
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