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EM-Qualifikation für Neid "kein Selbstläufer"

09.01.2012 | 14:25 Uhr
Neid sieht die internationale Konkurrenz wachsen
Neid sieht die internationale Konkurrenz wachsen

Für Bundestrainerin Silvia Neid sind die Probleme der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der Qualifikation für die EM 2013 in Schweden keine Überraschung.

Frankfurt/Main (SID) - Für Bundestrainerin Silvia Neid sind die Probleme der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der Qualifikation für die Europameisterschaft 2013 in Schweden keine Überraschung. "Das ist längst kein Selbstläufer mehr. Man kann nicht mehr vor jedem Turnier erwarten, dass der Favorit einer Gruppe ohne Punktverlust durch die Qualifikation geht. Das Leistungsgefälle im internationalen Frauenfußball wird geringer, die Konkurrenz größer", sagte Neid im Interview mit dfb.de. Derzeit liegt das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in seiner Qualifikationsgruppe hinter Spanien nur auf dem zweiten Rang.

Insgesamt zeigt sich die 47-Jährige mit dem Leistungen ihres Team seit dem Aus im WM-Viertelfinale gegen Japan aber durchaus zufrieden. "Man darf bei dem Ganzen nicht vergessen, dass die Mannschaft nach der WM ein neues Gesicht erhalten hat. Mit Birgit Prinz, Ariane Hingst, Kerstin Garefrekes und Ursula Holl sind Spielerinnen aus der Nationalmannschaft zurückgetreten, die große Fußstapfen hinterlassen haben. Sportlich und menschlich. Da muss man allen, die jetzt diese Lücken füllen, auch ein wenig Zeit lassen, um in die Rollen hineinzuwachsen", sagte Neid und sprach von einem "kleinen Umbruch".

Zudem glaubt die Bundestrainerin, dass auch nach dem Wechsel an der Spitze des DFB dem Frauenfußball im Verband eine gewichtige Rolle zukommen wird. Sie "kenne und schätze" Niersbach, "als großen Unterstützer und Förderer des Frauenfußballs" und gehe davon aus, dass auch er "die Entwicklung des deutschen Frauenfußballs weiter vorantreiben" werde.

sid

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