Ein Vorschlag: Nationalelf gegen Freie Republik Katernberg

Erfreuen sich natürlich auch an Erfolgen gegen Zwerge: Deutschlands Nationalspieler.
Erfreuen sich natürlich auch an Erfolgen gegen Zwerge: Deutschlands Nationalspieler.
Foto: dpa
Dass eine Nationalmannschaft mit Schweinsteiger, Kroos, Müller, Hummels, Reus, Boateng und so weiter und so weiter in der EM-Qualifikation gegen Gibraltar antreten muss, ist exakt genauso spektakulär. Ein Kommentar.

Essen.. Natürlich wurde nach dem Sieg beim 126. der Weltrangliste des Fußballs auch an den nächsten Gegner gedacht. Mario Götze zum Beispiel hat erklärt: „Im Juni sind nochmal die drei Punkte gegen Gibraltar wichtig.“ Und Bundestrainer Joachim Löw bestimmte nach dem die tabellarische Last in der EM-Qualifikation erleichternden Erfolg von Georgien sogar: „Gegen Gibraltar werden wir gewinnen.“

Selbstbewusstsein? Oder doch schon Überheblichkeit? Nun, Gibraltar zieht seine Spieler aus einem Talentepool, in dem weniger als 30 000 Köpfe stecken, eingerechnet Kinder, Frauen, Greise und noch ein paar Menschen, die zwar männlich und im richtigen Alter sind, aber mehr an Makramee oder Vogelkunde interessiert. Dass der Weltmeister gewinnen und drei Punkte einsacken wird, ist also nur durch eine Absage der Partie zu verhindern.

In der Momentaufnahme scheint das aus deutscher Perspektive gar nicht so übel zu sein. Grundsätzlich allerdings gilt: Es ist Stuss, dass gegen Gibraltar gespielt werden muss. Für diejenigen, die in das Förderprogramm von Europas Fußball-Union (Stadionbau auf der Halbinsel!) kommen und die Stars auch einmal zu Gast haben möchten, hier aber ein Tipp: Freie Republik Katernberg oder Königshardt ausrufen.

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