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Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage

18.11.2013 | 20:07 Uhr
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Fußball-Bundestrainer Joachim Löw bei der Pressekonferenz in London.Foto: Andreas Gebert

London.   Bundestrainer Joachim Löw nervt die Debatte um seine Fairness vor dem Bundesliga-Gipfel. Ihn interessiert jetzt nur das Länderspiel gegen England, zumal weder die Vereine noch die Trainer Kritik geübt haben.

Vier dicke steinerne Säulen tragen die hohe stuckbesetzte Decke im Hotel „The Royal Horseguard“. Über zwei Etagen erstreckt sich dieser Raum, der nicht ist, was er vorgibt, zu sein. An den Wänden stehen Regale, in den Regalen schmiegen sich Rücken an Rücken tausende Bücher. Erst bei genauerem Hinsehen entpuppen sie sich als Attrappen. Es ist der Ort, an dem Joachim Löw zum letzten Mal in diesem Jahr vor einem Spiel Stellung bezieht. Es ist der Raum, in dem die Frage mitschwingt, ob er ist, was er vorgibt zu sein: ein unparteiischer Fußball-Bundestrainer.

Die Debatte ist bereits in vollem Gange . Sie entzündet sich an der Frage, ob Löw vor dem nahenden Bundesliga-Gipfel der beiden Großmächte Borussia Dortmund und Bayern München die Belastungen der Spieler gerecht verteilt. Am Freitag in Italien standen sechs Bayern-Profis auf Platz, nur ein Dortmunder. Vier Tage vor dem Spitzenspiel wird Löw nun nach eigener Auskunft auf viele BVB-Profis setzen: Torwart Roman Weidenfeller , Marcel Schmelzer , Marco Reus und Sven Bender sollen in der Anfangsformation stehen, bei Mats Hummels wägt der Bundestrainer noch ab.

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Bei der Antwort auf die Frage, welche Position er in dieser Diskussion bezieht, redet er sich so in Rage, dass er sich kurz an seinen eigenen Worten verschluckt.

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„Ich sehe diese beiden Spiele als wichtige Tests an“, hebt er an, um energisch fortzufahren: „Ich schaue auf die Nationalmannschaft. Dortmund gegen Bayern ist nicht mein Thema. Ich denke nicht, dass mir die beiden Trainer Jürgen Klopp oder Pep Guardiola etwas vorschreiben oder sich beschweren wollen. Vielleicht wird das der eine oder andere Offizielle machen. Aber ganz ehrlich: Das ist mir nicht so wichtig. Wenn es ein Problem ist, am Dienstag und am Samstag ein Spiel zu bestreiten, dann entwickeln wir uns in die falsche Richtung.“

Auch mit den Medien ging Löw ins Gericht: „Ich finde das Ganze ist eher ein Thema von den Medien. Ich finde es schwach, dass das Thema derart hochgehalten wird. Das soll keine Medienschelte sein, aber vielleicht denken sie einfach mal darüber nach.“

DFB-Team per Tube zum Training

 

Daniel Berg

Kommentare
19.11.2013
20:26
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Nordstaedtler | #11

Und wie ist die Realität: Vier Dortmunder, drei Bayern. Alle Diskussionen also umsonst.

19.11.2013
20:24
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Quaxsalber | #10

WUAHAHAHA - Hummels fehlt!

Gebt Gummi, Leuchtis ...

19.11.2013
19:58
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von suendenbock | #9

Hoffentlich, hoffentlich schafft die DFB-Truppe in Brasilien den Titel. Nicht dass andere Mannschaften das nicht auch könnten, aber in keinem Land der Welt wird so permanent auf Team und Trainer eingedroschen wie hier. Die Ruhris sind sauer, dass der Jogi Süddeutscher, also quasi Bayer ist, die Bayern sind sauer, weil er dauernd ihre Leute einsetzt und verletzt (Schweini), die Dortmunder sind sauer, weil er ihre Leute nicht einsetz (Lewandowski?) usw.
Man sieht deutlich: Die Meinungsführer wollen keinen Erfolg, sie wollen das Scheitern, um ihre Lieblingsbeschäftigung weiter zu zelebrieren: MECKERN.
Armselig!!!!

19.11.2013
18:21
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von siebert2 | #8

sissy und chefchen.besser kann man die beiden nicht beschreiben.

19.11.2013
18:15
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Quaxsalber | #7

Diese Querschießereien gegen Löw gibt es doch erst, seitdem der BVB ein bisschen Erfolg hat und man am Borsigplatz unisono meint, seine Spieler in die Nationalelf reinloben zu müssen - so kann kein Bundestrainer in Ruhe arbeiten, zumal die Presse zwecks Profitoptimierung auch noch auf diesen Zug aufspringt.

Danke, BVB ...

5 Antworten
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von GaertnerDo | #7-1

Im Namen vieler BVB Fans - Bitte Quaxsalber, gern geschehen

Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Quaxsalber | #7-2

Ja - ich weiß: BVB-Fans denken vor allem ausschließlich an sich! Ihr macht Eurem Ruf alle "Ehre" ...

Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von GaertnerDo | #7-3

Vorsicht bei der Benutzung von Fremdwörtern...
Außerdem gab es gerade die Mannschaftsaufstellungen - mehr Biene Majas als Steuersündergehilfen - damit haben Sie aufgrund Ihrer verlorenen Wette einen Monat "Posting-Pause"...

Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Zanti | #7-4

Da hat doch bestimmt der Würstchenfettwanst mit seinen gesparten Steuergeldern nachgeholfen.

Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Kicker1 | #7-5

prol bleibt eben prol und definiert sich durch seine ausdrucksweise, zanti.

19.11.2013
15:15
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von 50ger | #6

Ich kann das Gelaber von Bundes-Jogi nicht mehr hören. Seine Entscheidungen sind schon seltsam. Jahrelang lässt er Roman Weidenfeller links liegen, obwohl er durchgehend gute Leistungen bringt. Jetzt im biblischen Alter von 33 Jahren und nach einem 4-Augen-Gespräch mit Klopp beruft er ihn doch noch. Nichts gegen Weidenfeller. Er hat es verdient. Aber nachvollziehbar ist das kaum. Bei Kiesling war unser Jogi da schon konsequenter. Aber der kommt ja auch nicht aus München oder Dortmund. Löw hat noch nichts auf die Kette gekriegt, obwohl ihm der beste Kader aller Zeiten zur Verfügung steht. Aber mit dem Mund ist der "schwäbische Maulheld" jetzt schon Weltmeister und kassiert satte 3,3 Millionen € im Jahr. Und das völlig ohne Referenzen - ein Schlag in das Gesicht eines jeden gestandenen Bundesliga-Trainers...

19.11.2013
12:23
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von lightmyfire | #5

Die Fans und der Verein des BVB hoffen, dass sich im Spiel gegen England niemand verletzt und die Verletzung von Khedira trägt dazu bei.. Eine gerechte Verteilung der Belastungen der Spieler beider Vereine kann es bei genauer Überlegung nicht geben. Was heißt Belastung? Ein Spieler der gegen den FCB spielt wird vor Kampfeswillen glühen und die beiden Länderspiele vergessen, um diesen Club zu schlagen.

19.11.2013
11:34
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von EinFreund | #4

Die BVB Fans jammern auf höchstem Niveau.Die Bayern stellen seid Jahren die meisten Nationalspieler und Dortmund konnte es so gut wie nie ausnutzen.Wo ist das Problem ihr Memmen.Da kann man ja wohl nicht von Wettbewerbsverzerrung reden wenn die Bayern Spieler eh die meisten Spiele haben...

2 Antworten
Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von GaertnerDo | #4-1

Schwachsinn - die halbe Liga hat es ausgenutzt! Guck mal wer seit 2000 alles deutscher Fußballmeister war. Wer lesen kann...

Dortmund-gegen-Bayern-Debatte bringt Löw in Rage
von Buschtrommler | #4-2

Aber rumgekommen ist Nix...trotz der Suppen bayern

19.11.2013
10:41
Neutraler Beobachter
von esperanza | #3

Irgendwie trotzdem komisch, sonst spielt eher der FC Bauern Deutschland und ausgerechnet jetzt.... Ich wünsche mir eine miserable WM 2014 und dann hat sich das Thema JL hoffentlich erledigt.

19.11.2013
08:32
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Name von Moderation entfernt | #2

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2 Antworten
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Name von Moderation entfernt | #2-1

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von Quaxsalber | #2-2

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