Die feinen Risse im Umfeld der Nationalelf
09.10.2012 | 20:48 Uhr 2012-10-09T20:48:00+0200
Frankfurt. Der Sportdirektor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, spricht von der Unzufriedenheit der Spieler. Der Teamgeist aber sei "total intakt". Bierhoff wehrt sich gegen die Kritik von Bayern-Präsident Uli Hoeneß.
Für viele war erst einmal Regeneration angesagt. Fast die Hälfte des DFB-Aufgebots, das sich am Freitag in Dublin mit Irland um drei Punkte zur WM-Qualifikation misst, durfte während des Trainings in der Frankfurter Sechs-Sterne-Herberge „Villa Kennedy“ bleiben: Die Wahl-Madrilenen Mesut Özil und Sami Khedira, die Wahl-Londoner Lukas Podolski und Per Mertesacker waren ebenso wie die dreiköpfige Dortmunder Delegation vom Dienst befreit.
Doch vielleicht hat das unvollständige Bild auf dem Trainingsrasen auch nur zu den feinen Rissen gepasst, die sich gerade zur Unzeit im Umfeld auftun. Hatte nicht gerade Bastian Schweinsteiger in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung spitz bemerkt, welch guter Geist beim FC Bayern herrsche? „Bei uns springt die komplette Bank auf, das ist vielleicht ein kleiner Unterschied zur Nationalmannschaft bei der EM. Da sind nicht immer alle gesprungen“, hieß es da.
Schweinsteiger bemängelt "fehlenden Respekt"
Der 95-fache Nationalspieler hat dazu im Kellergeschoss der Frankfurter Arena erst Stellung bezogen, als das Zitat exakt wiederholt wurde. „Ich habe meine Meinung, dazu stehe ich. Mich überrascht, welche Aufmerksamkeit das nach sich zieht.“ Der 28-Jährige bemängelte generell „fehlenden Respekt“ und bemerkte, sein Statement sei „nichts Negatives, ich will, dass wir besser werden.“ Einen kleinen Rüffel von Löw hatte er sich trotzdem eingehandelt, eine zarte Belehrung von Bierhoff folgte.
Der sportlichen Leitung ist eben nicht entgangen, dass sich die Blöcke aus München und Dortmund nicht so leicht schunkelnd in den Armen liegen. „Wir haben mehr Spieler, die von sich behaupten können: ,Eigentlich müsste ich spielen.‘ Das gibt mehr Unzufriedenheit“, so Bierhoff. Dennoch sei der Teamgeist „total intakt“. Der unter die Buchautoren gegangene Manager gab mal wieder den Feuerlöscher für die Störfeuer, die aus den unterschiedlichsten Ecken aufflammen.
Bierhoff wehrt sich gegen Hoeneß-Rundumschlag
Dass Bayern-Oberhaupt Uli Hoeneß in einem Rundumschlag den Nationaltrainer („muss mehr Druck machen, nicht immer nur gute Laune“), die Überversorgung („Es ging in der Vorbereitung darum, welche Tischtennisplatte wohin geflogen werden musste, möglichst noch auf den Mont Blanc“) und Miroslav Klose („hat 80 Prozent seiner Tore gegen Liechtenstein und Co. erzielt, mindestens“) anging, mochte Bierhoff nicht unwidersprochen lassen.
Nonchalant wies er darauf hin, auch der FC Bayern fliege für Sponsorentermine nach Japan und merkte süffisant an, gegen Basketballkörbe hätte der bayerische Poltergeist und bekennende Basketball-Fan vermutlich nichts gehabt. Richtig enttäuscht sei er indes über die Aussage gegen Klose. „Das war abfällig.“ Zumal die aufgetischten Fakten nicht stimmen, da der 34-jährige Nationalelf-Stürmer von seinen 64 Länderspieltreffern nur 20 gegen die ganz kleinen Kaliber angebracht hat.
Nicht gegenseitig bewerten
Töricht findet Bierhoff auch die ständig wiederkehrende Debatte um die angeblich zu flachen Hierarchien. Altvordere Kritiker wie Hoeneß müssten begreifen, dass die junge Generation dies anders ausfülle. „Die alte Hackordnung, ‚du trägst das Tor, ich mach nichts‘, geht nicht mehr“, insistierte der 44-Jährige. Seine Replik in Richtung Süden: „Der FC Bayern spielt auch mit einer flachen Hierarchie, mit einem Kapitän Lahm und einem Führungsspieler Schweinsteiger.“
Grundsätzlich gelte: „Ich finde es nicht gut, wenn sich die Verantwortlichen gegenseitig bewerten. Wir lassen uns auch nicht über die Arbeit von Bayern aus.“ Etwa beim unsäglichen Arjen-Robben-Versöhnungskick inmitten der EM-Vorbereitung.
Bei so viel Dissonanzen ging fast unter, dass wenige hundert Meter weiter in der Verbandszentrale eine Personalie harmonisch abgewickelt wurde: Der alte Sportdirektor Matthias Sammer in einem offiziellen Akt beim DFB verabschiedet worden – vermutlich aber nicht mit besten Grüßen an die nervigen Meinungsmacher in München.

19:36
...sollten wir ALLE nicht vergessen,daß es sich nur
um ein Ballspiel handelt.Wenn ich den Müll mit dem Respekt höre,
wird mir übel.Ich habe doch nicht Respekt vor jemandem,nur weil
er gut Ball spielen kann.Respekt muss man sich verdienen.Das geht
nicht mit einem Ball.Im Bundesligageschäft dürfte Felix Magath der einzige
sein,der das begriffen hat.
18:12
Wenns denn die Wahrheit wäre, könnte ich auch mit den Nadelstichen leben! Aber wer einen Fußballmanager solcher Art unqualifiziert in den Himmel hebt, kann mich weder mit Nadelstichen noch sonst wie treffen. Ich weiß ja nicht, wo SIE herkommen, aber falls aus Bayern, dann kann ich IHRE Kommentare einordnen und falls nicht aus Bayern, empfehle ich dringend den baldmöglichsten Umzug dorthin, damit SIE IHREM Idol und offensichtlich auch "Möchte-gern-Fußball-Halbgötter" Verein näher sind!
ich sehe an ihrem armseligen kommentaren wie zerfressen sie vor neid sind es gibt wahrheiten die treffen leute wie sie eben wie nadelstiche und dass ist gut so
11:24
Entfernt man mal die bajuwarische Wurstigkeit (des Wurstfabrikanten Hoeness), bleibt ein übergewichtiger Ex-Fußballspieler, der jenseits seines FC Bayern Dunstkreises vorwiegend heiße Luft produziert, um die eigene Unzulänglichkeit zu verschleiern. Man sollte schlicht und einfach diese tragisch-komische Persönlichkeit dahinstellen und ignorieren, wo sie hingehört: ins totale Abseits!
Diese "Persönlichkeit" wäre niemals eine solche geworden, hätte sie nicht von Anfang seiner "Managerkarriere" an mit Unsummen von Geld um sich werfen können und sich so die teuersten Spieler und sich selbst Macht erkaufen könne; bei z.B. RW Essen oder RW Oberhausen wäre der allerhöchsten 3. Platzkassierer geworden.
@ Panni
Für dich zur Info:
Als Hoeneß seine Arbeit aufnahm, erzielte der Verein einen Umsatz von zwölf Millionen Mark bei einer Belastung von sieben Millionen Mark Schulden.
Hoeneß führte zu Beginn seiner Tätigkeit beim FC Bayern das zu diesem Zeitpunkt in Deutschland weitestgehend unbekannte Merchandising ein und sicherte dem Verein zusätzliche Mio-Einnahmen.
der erfolgreichste manager aller zeiten du neider kein schuldenmacher kein börsenbetrügereien wie bei anderen vereinen
Warum Neider? 1. bin ich kein Fußballmanager und somit kein Konkurent von Uli Hoeness, 2. berechtigt geschäftlicher Erfolg nicht zu unqualifizierten Äußerungen, 3. ist Benutzung der Superlative: "aller Zeiten" genauso unqualifiziert wie die Bemerkungen eines Uli Hoeness. Aber was solls, es war schon immer so: gleich und gleich gesellt sich gern!
kpmoe schlecht wenn die wahrheit einem nadelstiche versetzt
10:12
Warum sollte ich vor Herrn Schweinsteiger respeckt haben weil er meisstens in kurzen Hosen rum läuft und so Millionen verdient ?
vor die braucht auch keiner respekt haben ,denn deine kommentare sind jämmerlich
#1-1Warum liest du sie dann ?