Die Champions League als Geldfalle des Profi-Fußballs

Volle Ränge, Rekordumsätze: Borussia Dortmund lebt komfortabel mit der Champions League.
Volle Ränge, Rekordumsätze: Borussia Dortmund lebt komfortabel mit der Champions League.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und Bayern München verzeichnen Rekordumsätze, der FC Schalke 04 kommt im Moment klar, und viele andere Klubs werden bald abgehängt. Grund ist die Geldmaschine Champions League. Ein Kommentar.

Essen.. An den Geschäftszahlen von Schalke 04 und Borussia Dortmund ist leicht zu erkennen, in welche Sackgasse der Profi-Fußball gerade mit Tempo läuft. Es ist die Geldfalle Champions League. Dort, und nur dort, lässt sich in dem immer schneller werdenden Millionengeschäft noch genug verdienen, um halbwegs sorgenfrei durch die Saison zu kommen.

Dortmund und Bayern können nach der Teilnahme am Finale aus dem Vollen schöpfen. Bei den Schalkern muss es ebenfalls nicht eng werden. Aber es kann eng werden. Dabei machen die Königsblauen nichts anders, als Zehntausende von Hauskäufern. Sie finanzieren ein Objekt und hoffen, dass die Grundlagen wie Einkommen oder Einnahmen nicht aus irgendeinem Grund wegbrechen.

In heutigen Zeiten weiß man allerdings als Häuslebauer nie, welche Personalentscheidungen der Arbeitgeber morgen vielleicht trifft. Und bei Schalke weiß niemand, ob das Knie von Boateng hält, oder ob ein wichtiger Elfmeter nicht vielleicht doch nur an den Pfosten rauscht.

Aber irgendwie wird es am Ende schon gehen. Fragt sich nur, wie all’ die Bundesligisten durchhalten wollen, die niemals auch nur in die Nähe der Champions League kommen.