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DFL steigert Auslandseinnahmen auf 72 Millionen

30.01.2012 | 13:37 Uhr
Christian Seifert: hohe Vermarktungserlöse
Christian Seifert: hohe Vermarktungserlöse

In der kommenden Rechteperiode von 2012 bis 2015 wird die DFL ihre Einnahmen aus der Auslandsvermarktung um 50 Prozent steigern und damit pro Jahr 72 Millionen Euro erlösen.

Frankfurt/Main (SID) - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) stößt bei der Auslandsvermarktung der Bundesliga in neue Dimensionen vor. In der kommenden Rechteperiode von 2012 bis 2015 wird die DFL ihre Einnahmen aus der internationalen Vermarktung um 50 Prozent steigern und damit pro Jahr 72 Millionen Euro erlösen. In 208 Ländern ist die deutsche Elite-Klasse im Fernsehen mittlerweile zu verfolgen, in 200 Ländern gibt es Live-Bilder.

"Die Zeichen stehen bei der Auslandsvermarktung besser denn je. Die Bundesliga-Erlöse aus der internationalen Vermarktung wachsen stärker als die der anderen Topligen. Wir legen jetzt den nächsten Gang ein und werden auch weiterhin Gas geben. Das Stück vom Kuchen soll für uns noch größer werden", sagte DFL-Chef Christian Seifert am Montag in der Liga-Zentrale in Frankfurt/Main.

Aus den nationalen Medienrechten erhält die Bundesliga noch bis zum Ende der Saison 2012/2013 derzeit durchschnittlich 412 Millionen Euro per annum. Im Mai werden die nationalen Rechte ab der Spielzeit 2013/2014 neu vergeben. "Die Vergabe der nationalen Medienrechte wirft ihre Schatten voraus, das heißt aber nicht, dass wir andere Felder vernachlässigen. Wir wollen auch im Ausland weiter wachsen und uns so finanziell noch mehr Spielraum geben", sagte Seifert, der ankündigte, dass die DFL in Singapur eine Asien-Pazifik-Repräsentanz aufbauen wird.

Im internationalen Vergleich liegt die Bundesliga bei den Auslandserlösen derzeit auf Rang vier hinter der Premier League (ca. 500 Millionen Euro), Spanien (über 180 Millionen Euro) und Italien (90). Mit 72 Millionen Euro im Jahr liegt die Bundesliga damit nicht mehr weit hinter der Serie A. Im Jahr 2005 erzielte Italien bereits 50 Millionen Euro, während die Bundesliga bei nur zwölf Millionen Euro per annum lag.

sid

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