Wettskandal
DFB sperrt Waltroper Schiedsrichter vorsichtshalber
22.12.2009 | 13:17 Uhr 2009-12-22T13:17:00+0100
Frankfurt/Bochum. Im Wettskandal hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine sogenannte Schutzsperre gegen einen Schiedsrichter verhängt. Der 27-jährige Cetin Sevinc aus Waltrop werde vorerst nicht mehr als Schiedsrichter oder Assistent angesetzt, teilte der DFB am Dienstag mit.
Notwendig geworden sei diese Schutzsperre aufgrund der Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft Bochum Ermittlungen gegen Sevinc wegen möglicher Spielmanipulationen eingeleitet haben soll. Die Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.
"Wir sind über den Verdacht gegenüber Cetin Sevinc bereits informiert gewesen und haben alle unsere diesbezüglichen Informationen der Staatsanwaltschaft in Bochum zur Verfügung gestellt. Natürlich gilt für Herrn Sevinc die Unschuldsvermutung, doch solange die Ermittlungen gegen seine Person nicht abgeschlossen sind, werden wir ihn zum Schutze seiner Person und des laufenden Wettbewerbs nicht mehr ansetzen", sagte der für Schiedsrichter zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch.
Ermittlungen gegen Sevinc eingeleitet
Sevinc war den Angaben zufolge in der laufenden Saison viermal in der Regionalliga Nord und ein Mal in der Regionalliga West im Einsatz. Als Assistent war er in der 2. Bundesliga fünfmal angesetzt. Hinzu kommen zwei Einsätze im DFB-Pokal und in Liga 3.
Als vor zwei Wochen für das Zweitliga-Spiel Rot-Weiß Oberhausen gegen TSV 1860 München (0:1) wegen Manipulationsverdacht Wettalarm ausgelöst wurde, nannte ein Informant laut "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe) auch den Namen des Schiedsrichters als einen der Beteiligten an einer möglichen Beeinflussung der Partie. Der Verdächtige war Linienrichter in dem Spiel.
Der DFB-Kontrollausschuss hat unterdessen wegen möglicher Spiel- und Wettmanipulationen in den vergangenen Tagen erste Vernehmungen durchgeführt. "Aus Rücksicht auf die noch laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bitten wir um Verständnis, dass wir derzeit die Namen der vom Kontrollausschuss vernommenen Spieler und der eventuell betroffenen Partien noch nicht nennen können", sagte Koch.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bochum sollen seit Beginn des Jahres europaweit rund 200 Spiele manipuliert worden sein. (ddp)
17:27
Schieds- und Linienrichter waren nicht auffällig, nur die schwache Leistung von unsrem TEam
16:52
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16:41
>>Natürlich gilt für Herrn Sevinc die Unschuldsvermutung ...<<
Na Klasse!
Und warum wird dann sein Name veröffentlicht?
16:19
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