Der FC Bayern will Europa das Fürchten lehren
16.02.2010 | 22:05 Uhr 2010-02-16T22:05:00+0100
Essen.In München haben sie ihr Stadion geputzt und fein hergerichtet. Die Embleme der Champions League wurden angebracht – für die europäische Königsklasse und das Duell gegen Florenz muss alles ganz genau an seinem Platz sein. Am Mittwochabend steigen die Bayern in die K.o.-Runde ein.
Ins Achtelfinale gegen den AC Florenz (Hinspiel heute 20.45 Uhr, live bei Sky und Sat.1, Rückspiel am 9. März), so viel steht fest, geht der deutsche Rekordmeister als Favorit. Die Duelle mit der Fiorentina werden zeigen, wie gefestigt die in der Bundesliga mittlerweile so souveränen Bayern im internationalen Vergleich schon wieder sind.
Florenz hat zwar einen großen Namen, aber nur eine durchschnittliche Gegenwart: Das Team ist seit fünf Pflichtspielen ohne Sieg und in der Serie A auf Platz elf abgestürzt. Ein Gegner, den die Bayern dominieren müssen, wenn sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden wollen. Unter Louis van Gaal soll den europäischen Top-Teams wieder auf Augenhöhe entgegen getreten werden. Im Vorjahr gab es im Viertelfinale der Champions League noch die denkwürdige Demütigung durch die Zauberfußballer aus Barcelona.
Dafür, dass es diesmal besser läuft, sollen zwei Namen stehen: Franck Ribery und Arjen Robben. In der Gruppenphase der Königsklasse, die der FC Bayern nach einem Fehlstart ja nur mit Ach und Krach überstand, waren beide noch verletzt – jetzt haben sie Fitness, Form und Freude am Spiel gefunden. Vor allem dieses geniale Duo gibt den Bayern das Gefühl, über herausragende internationale Klasse in den eigenen Reihen zu verfügen. Sportdirektor Christian Nerlinger rutschte unlängst sogar die Bemerkung heraus, mit der Flügelzange Ribery/ Robben könne der FC Bayern „Europa das Fürchten lehren.“
Leicht veränderter Modus
Zwölf Siege am Stück haben die Münchner zuletzt eingefahren – insofern kommt der Einstieg in die K.o.-Runde jetzt zur rechten Zeit. „Wir haben Monate gebraucht, um ins Rollen zu kommen“, verdeutlicht Nationalspieler Philipp Lahm, „aber jetzt sind wir gefestigt und auf einem sehr guten Weg. Wir wollen unsere Serie auch in der Champions League fortsetzen.“ Als größten Gegner kann man in den Duellen mit Florenz beinahe die eigene Selbstsicherheit ansehen, die beim FC Bayern stets auf der Grenze zur Überheblichkeit einzustufen ist. Und so bemüht sich Trainer Louis van Gaal, die Erwartungen nicht zu hoch anzusiedeln: „Wir sind gerüstet, aber wir werden Florenz nicht unterschätzen. Auf diesem Niveau haben alle Mannschaften hohe Qualität. Wir müssen sehr froh sein, wenn wir weiterkommen.“
Die K.o.-Runde der Champions League wird diesmal übrigens nach einem leicht veränderten Modus gespielt: Um noch mehr Fernseh-Präsenz und damit höhere Einnahmen zu erzielen, finden die Achtelfinal-Hinspiele nicht mehr an zwei verschiedenen Spieltagen statt, sondern an deren vier. So kommt es, dass der VfB Stuttgart sein Hinspiel gegen den FC Barcelona erst am Dienstag kommender Woche (23. Februar) bestreitet. Und der FC Bayern weiß erst in drei Wochen, nach dem Rückspiel in Florenz am 9. März, ob das Viertelfinale wirklich erreicht worden ist.
20:04
Hallo marwang!
Dein Deutsch,ist schwer verdaulich löl ..
18:53
aber hoffen dass die bayern punkten damit die gross fressen aus dem westen international spielen können,ohne bayern spielten einige mannschaften nicht international
18:29
@ Glückauf04
Neid muss man sich erarbeiten, davon seit ihr noch meilenweit entfernt!!!
17:51
Euch plagt allen nur der bloße Neid !
Und es ist äußerst unsportlich, unfair und dumm, wenn man als Einheimischer noch nicht mal in der CL einer deutschen Mannschaft die Daumen drückt.
Dieses Verhalten ist kleinkariert und zeugt von sehr wenig fachlichem- und sonstigem Verstand!
16:05
jou jou
ich denke mal
halb BuLi Deutschland wünscht dem FC B Hollywood nichts gutes
13:38
Von was träumen die eigentlich Nachts?