Champions League

Daumen drücken im Kampf gegen die Bayern-Dominanz

Schalke-Trainer Jens Keller und Spieler Julian Draxler müssen um das Weiterkommen in der Champions League bangen.
Schalke-Trainer Jens Keller und Spieler Julian Draxler müssen um das Weiterkommen in der Champions League bangen.
Foto: dpa

Es würde der gesamten Bundesliga nicht gut tun, wenn nur die Münchner ins Achtelfinale der Champions League einziehen würden. Aber Schalke, dem BVB und Leverkusen droht das Aus. Ein Kommentar von Klaus Wille.

Essen.. Ein halbes Jahr ist es her, da begeisterte sich Europa an einem Spiel zweier deutscher Mannschaften: Bayern München und Borussia Dortmund lieferten sich in der Champions League ein mitreißendes Finale. Weil es aus heutiger Sicht selbstverständlich, ja zwangsläufig erscheint, dass Bayern damals gewann, darf man daran erinnern: war ganz schön knapp.

Ein halbes Jahr später spiegelt sich die fast schon dramatische Kräfteverschiebung im deutschen Fußball auch in der Königsklasse wieder. Leverkusen, Schalke und Dortmund stehen vor Endspielen um den Einzug ins Achtelfinale.

Die große Kohle nur für den, der eh die meiste hat?

Jeder Verein kann Gründe anführen, warum es dazu gekommen ist. Aber wenn es ganz blöde läuft, sind die drei am Mittwoch draußen. Und die Bayern? Ach, die können gegen Manchester knapp verlieren und wären immer noch Gruppensieger. Aber vermutlich gewinnen sie auch ihr ungefähr 5000. Spiel in Folge.

BVB Tatsächlich sollte man den drei anderen also nicht nur deshalb die Daumen drücken, weil sie aus dem Westen kommen. In der Champions League fließt die große Kohle. Und die sollte nicht nur der abgreifen, der eh schon mehr als alle anderen hat.

Dass die Bayern ihren Vorsprung hierzulande noch vergrößern? Es täte dem Fußball nicht gut.