Dauerkarten-Besitzer müssen bei Alemannia Aachen nun Eintritt zahlen
11.12.2012 | 21:18 Uhr 2012-12-11T21:18:41+0100
Aachen. Die Dauerkartenbesitzer bei Alemannia Aachen müssen ab dem nächsten Heimspiel für den Eintritt Geld zahlen. Denn im Zuge des Insolvenzverfahrens beim Fußball-Drittligisten verlieren die Dauerkarten ihre Gültigkeit. Betroffen sind rund 8500 Fans der Alemannia.
Der Traditionsverein Alemannia Aachen, im Jahr 2007 noch Bundesligist, ist pleite. Im Oktober tat sich ein Finanzloch von 4,5 Millionen Euro auf. Vordergründig ist der Stadionbau schuld. Die Stadt fühlt sich betrogen, der Oberbürgermeister spricht von krimineller Energie.
Im Zuge des Insolvenzverfahrens beim Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen verlieren die Dauerkarten für die Heimspiele an Gültigkeit. Betroffen sind davon rund 8500 Alemannia-Fans, berichtete die "Aachener Zeitung" (Mittwochsausgabe).
Beim nächsten Spiel am heimischen Tivoli müssen nun auch die Dauerkartenbesitzer für den Eintritt Geld bezahlen. (dpa)

11:01
Der Artikel ist schon überholt ;)
Der Insolvenzverwalter musste rechtlich die Dauerkarten sperren, da das Ansehen eines Spiels eine Leistung ist und die Alemannia keine Leistungen gegenüber Gläubigern (und das sind die DK-Inhaber in dem Moment) befriedigen darf.
Als Lösung hat die Alemannia nun jedem DK Inhaber angeboten, seine Dauerkarte gegen eine Spende in beliebiger Höhe wieder freizuschalten.
20:54
Gut das ich das erstemal beim VfL keine Dauerkarte mehr habe, weil das passiert meinem Verein nächstes jahr auch! Der Schwencken ist doch auch kräftig am frisieren und Schönreden!
19:49
Der Insolvenzverwalter hat rechtlich gar keine andere Wahl, regt euch lieber über die Wahnsinnsgehälter der Profis auf, die die Vereine in die Pleite treiben. Jeder von euch muss für das Monatsgehalt eines einzigen Spielers viele Jahre malochen.
13:46
Wie eine alte Bauernregel schon besagt, sollte man die Kuh, die man melkt und in Zukunft noch melken möchte, nicht schlachten.
13:17
die können sich dann auf die lange liste derer setzen lassen,die eine forderung gegen aachen haben.bei einer quote von ca. 0 gibts vielleicht ne bratwurst vom insolvenzverwalter.
11:38
Und damit shcneidet sich der Inslvenzverwalter ins eignee Fleisch, denn die Leute die dann nicht mehr kommen nutzen dann auch nicht mehr die Biratwurst und Bierstände.
Ich finde es sowieso seltsam zu meinen bei einer Insolvenz sich nicht mehr an Verträge halten zu müssen und für die Gewährung von bezahlten Leistungen ein zweites Mal abkassieren zu dürfen. Wäre der Spielbetrieb eingestellt worden gäbe es natürlich keien Handhabe, aber wenn der Spieletrieb weiter läuft wüßte ich nicht wieso man die Dauerkartenbesitzer doppelt abkassieren müssen sollte.
Am besten hält man sich von insolvenzgefährdeten Unternehmen fern wenn man nicht über den Tisch gezogen werden möchte. Das treibt diese dann zwar schneller in die Pleite, aber was will man machen? Man kann sich ja als "Kunde" auf nichts verlassen.
11:23
Ich schätze mal auch, das zumindest der größte Teil zu Hause bleiben wird.
10:20
Das wollte ich den Dauerkartenbesitzern gerade vorschlagen: Nicht doppelt bezahlen, zu Hause bleiben. Dann klappt das mit der Insolvenz besser.
08:28
Glaubt ihr jetzt wirklich die Dauerkarten Besitzer zahlen nochmal? Stadion bleibt leer! So Sehe ich es