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Das schreibt die englische Presse über die Pleite des DFB-Teams

27.03.2016 | 13:00 Uhr
Mario Gomez kann es nicht fassen: Deutschland hat einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt.Foto: dpa

Berlin.  Nach der furiosen Aufholjagd und dem 3:2-Sieg gegen Deutschland zeigt sich die britische Presse beeindruckt - und erklärt ihr Team zum EM-Favoriten.

THE SUN: "Roys Löwen brüllen zurück und verblüffen Deutschland mit einem legendären Sieg in Berlin. Dieser dramatische Erfolg beim Weltmeister - mit einem 19-jährige Dele Alli im Mittelpunkt - eröffnet alle Möglichkeiten für die EM 2016. Es ist schwierig, sich wieder abzukühlen, aber junge Spieler haben keine Angst, sie kennen keine Grenzen. Alles ist möglich, vor allem, wenn man eine solche Saison spielt wie Kane oder Vardy."

Spielbericht
2:3 - Deutschland verspielt Zwei-Tore-Führung gegen England

Fußball-Weltmeister Deutschland hat einen misslungenen Start ins EM-Jahr 2016 hingelegt. Nach einer 2:0-Führung gab das Team die Führung aus der Hand.

DAILY MAIL: "Das Wunder von Berlin: Kane, Vardy und Dier bringen ein starkes England nach einem Zwei-Tore-Rückstand gegen Weltmeister Deutschland zurück. Dieses Deutschland ist nicht mal in der Nähe des Team, das den WM-Titel gewonnen hat. Wenn sie EM-Favorit sind, dann sind es eine ganze Reihe Mannschaften - inklusive - ja, wir trauen uns - England."

THE TIMES: "Es war nur ein Freundschaftsspiel und England muss zeigen, dass sie eine starke Turniermentalität entwickeln können, aber es war dennoch sehr ermutigend für Roy Hodgson. Dele Alli war außergewöhnlich. Doch es war mehr als Alli und drei herausragende Tore. Es war das Vertrauen und die Furchtlosigkeit, die beeindruckt haben."

THE GUARDIAN: "Die Geschichte dieser Aufholjagd war so unglaublich, so außergewöhnlich und in der letzten halben Stunde so aufregend, dass sie automatisch einen Platz in der Liste der großen englischen Momenten bekommen muss. Zwei Tore Rückstand, gegen den Weltmeister in Berlin - Englands Antwort sprach Bände über den Mannschaftsgeist, den Hodgson immer gefördert hat. An diesen Sieg wird man sich mit der gleichen Sorte von Glückseligkeit erinnern, wie an das 5:1 von München. Wenn England zu solchen Leistungen in der Lage ist, ist es schwer, nicht eine plötzliche Welle des Optimismus für die Chancen bei der EM zu spüren."

Nationalelf
Gomez als einziger Gewinner unter Verlierern im DFB-Team

Nicht nur sein Tor-Comeback macht Mario Gomez zum Gewinner unter den Verlierern gegen England. Der Stürmer ist zufrieden mit sich selbst.

THE TELEGRAPH: "Eric Dier vollendet ein atemberaubendes Comeback gegen den Weltmeister. Eine glorreiche Nacht für das Team von Roy Hodgson und unzweifelhaft die größte Stunde des englischen Teammanagers in den letzten vier Jahren. Es ist lange her, dass wir ein englischen Team gesehen haben, dass gegen einen solch starken Gegner den Sieg so gewollt hat."

DAILY MIRROR: "England hat seinen Stolz zurück - die jungen Löwen beginnen zu brüllen. Das beste waren Englands Enthusiasmus und der Geist, niemals aufzugeben. Die neue Generation weiß nicht, wann sie geschlagen ist. Selten hat es sich so gut angefühlt, England anzuschauen. Roy Hodgson sah eines der größten englischen Comebacks auf dem Platz des größten fußballerischen Gegners."

Gazzetta dello Sport: "Ein wiederauferstandener Gomez genügt Löw nicht, um sich gegen die Engländer zu behaupten. Pfiffe für die Weltmeister, die noch viel in der Abwehr zu konsolidieren haben. Der Charakter der Deutschen ist in diesem Match viel zu freundschaftlich. Vielleicht wird die Haltung am Dienstag gegen Italien anders sein."Corriere dello Sport: "Deutscher Flop in Berlin: Kroos und Gomez genügen nicht. England versenkt Löws Truppe mit einer aggressiven Haltung in der zweiten Halbzeit. Löw hat noch zu arbeiten, um seine Mannschaft in Hinblick auf die Europameisterschaft zu konsolidieren."Tuttosport: "Deutschland geht mit Beulen aus der Partie hervor. Nach einer fahlen ersten Halbzeit, werden Vardy und Kane zum Albtraum der Deutschen. Ein fast vergessener Mario Gomez findet vier Jahre nach seinem letzten Tor wieder einen Neubeginn in der Nationalelf."Corriere della Sera: "Die Weltmeister glänzen gegen England in Berlin nicht. Deutschland geht angeschlagen aus diesem Match hervor und muss auch Pfiffe hinnehmen. Rüdiger und Tah sind nicht auf dem Niveau der abwesenden Boateng und Höwedes. Löw muss noch an der Mannschaft arbeiten." (sid)

DFB-Elf verliert 2:3 gegen England

Kommentare
28.03.2016
18:17
Das schreibt die englische Presse über die Pleite des DFB-Teams
von Castafiora | #2

Wie soll eine Mannschaft mit diesen bestußten Panzerknacker-Trikots auch Gefahr ausstrahlen ...

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11684069
Das schreibt die englische Presse über die Pleite des DFB-Teams
Das schreibt die englische Presse über die Pleite des DFB-Teams
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/das-schreibt-die-englische-presse-ueber-die-pleite-des-dfb-teams-id11684069.html
2016-03-27 13:00
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