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Dämpfer für FCK bei Foda-Debüt

06.08.2012 | 21:25 Uhr

Im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Franco Foda hat Absteiger 1. FC Kaiserslautern im Kampf um den direkten Wiederaufstieg einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Kaiserslautern (SID) - Im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Franco Foda hat Absteiger 1. FC Kaiserslautern im Kampf um den direkten Wiederaufstieg einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Pfälzer mussten sich nach verrückten 92 Minuten zum Saisonauftakt der 2. Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin mit einem 3:3 (0:0) begnügen und und blieben damit ebenso wie die beiden anderen Bundesliga-Absteiger in der ersten Runde im Unterhaus ohne Sieg. Hertha BSC (2:2 gegen Paderborn) und der 1. FC Köln (0:1 in Braunschweig) hatten zuvor ebenfalls einen erfolgreichen Saisonstart verpasst.

Im ersten Montagsspiel der Saison 2012/13 erzielten Michael Parensen (47.), Patrick Zoundi (54.) und Marc Pfertzel (90.) die Treffer für die Gäste. Mohamadou Idrissou (58., 72.) und Hendrick Zuck (86.) bei seinem Profidebüt hatten zwischenzeitlich den runderneuerten FCK, der seit zehn Monaten auf einen Heimsieg wartet, auf die Siegerstraße geschossen.

"Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen. Aber nach der Pause hätten wir die drei Punkte holen müssen. Aber Fußball ist kein Wunschkonzert", sagte der zweifache Torschütze Idrissou, der nach dem Abpfiff nicht wusste, ob er sich freuen oder ärgern sollte.

Kurz vor dem Anpfiff musste der frühere FCK-Profi Foda seine Startelf noch einmal ändern, da sich Abwehrchef Jan Simunek beim Aufwärmen an der Wade verletzt hatte. Für den Tschechen spielte Anthar Yahia. Im Angriff setzte der neue Lauterer Coach auf die Neuzugänge Albert Bunjaku und Idrissou, die vor 31.618 Zuschauern auf dem Betzenberg von Beginn einige gute Szenen hatten.

Der ehemalige Frankfurter Idrissou hatte in der 8. Minute auch die erste Möglichkeit für die Pfälzer, als er mit einem Schuss an Berlins neuem Torwart Daniel Haas scheiterte. In der 17. Minute hätte der neue FCK-Kapitän Bunjaku die Hausherren in Führung bringen müssen, der frühere Nürnberger verfehlte aber aus aussichtsreicher Position. Simon Terodde hatte in einer mäßigen ersten Hälfte kurz vor der Pause die erste Chance für die Gäste.

Nach der Pause wurde Kaiserslautern kalt erwischt. Parensen nutzte ein perfektes Zuspiel von Tijani Belaï und vollendete eiskalt zur Berliner Führung. Zoundi nutzte dann nur sieben Minuten später einen weiteren Konter der Gäste zum 2:0. Idrissou konnte sich anschließend über seinen ersten Treffer freuen, der allerdings irregulär war, da er vorher ein klares Foul begegangen hatte. Beim anschließenden Ausgleich war dann aber alles regulär. Nach dem 3:2 durch Zuck wähnten sich die Hausherren schon als Sieger, ehe Pfertzel noch einmal zuschlug.

Idrissou und Torwart Tobias Sippel waren die besten Akteure bei den Roten Teufeln, während vor allem Belaï und Markus Karl bei den Berlinern zu überzeugen wussten.

sid

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