Cakirs Griff ans Trikot hatte Folgen
04.11.2007 | 18:32 Uhr 2007-11-04T18:32:00+0100Fortunas Abwehrspieler ist nach der fünften gelben Karte am nächsten Sonntag für die Partie gegen Braunschweig gesperrt.
Viele Worte mochten Fortunas Kicker nach dem 1:0-Sieg in Wolfsburg nicht machen. „Gewonnen, abhaken - Fertig und Aus”, sprach Torhüter Michael Melka aus, was viele seiner Teamkollegen dachten. „Wir wollten unbedingt diese drei Punkte holen, um wieder etwas mehr Sicherheit zu bekommen”, erklärte Markus Anfang. Der Routinier war bei seiner Rückkehr ins Team in der 70. Spielminute ausgewechselt worden: „Es ging einfach nicht mehr. Ich hatte schon früh in der Partie einen Tritt in den Rücken bekommen.”
Ausgangspunkt der spielentscheidenden Szene war Bekim Kastrati. „Ich wollte in den VfL-Strafraum und wurde von einem Gegenspieler berührt. Und in solchen Momenten muss man eben clever sein.”
Als erster Fortuna-Kicker muss Hamza Cakir eine Gelbsperre absitzen . Der Abwehrspieler sah in der 56. Spielminute wegen eines Griffs ans Trikot von Wolfsburgs Alexander Laas seine 5. gelbe Karte. „Ich wusste sofort Bescheid was passiert”, gab der Abwehrspieler zu. „Aber ich musste in dieser Szene einfach etwas tun!” Jetzt muss er die Partie gegen Braunschweig am nächsten Sonntag von der Tribüne aus verfolgen. (HWT)
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