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Erstaunliches Comeback...

Zidan überragender Borusse

07.03.2010 | 19:29 Uhr

Die BVB-Spieler in der Einzelkritik:

Glückliches Duo: Mohamed Zidan und Sebastian Kehl nach dem 3:0 gegen Mönchengladbach.

 Roman Weidenfeller: Ein langweiliger Arbeitstag für ihn. Gladbach war nicht dazu in der Lage, den BVB-Torhüter auf die Probe zu stellen. Deshalb beschäftigten ihn die Borussen mit Rückgaben, bei denen er leider seine fußballtechnischen Mängel offenbarte. 3

Patrick Owomoyela: Spielte aufmerksam, machte die rechte Seite gut zu. Ansonsten eher unauffällig. 3

Neven Subotic: Solide Leistung, ohne dass er in der Innenverteidigung ernsthaft gefordert wurde. 3

Felipe Santana: Kehrte als Vertreter des verletzten Mats Hummels nach langer Wartezeit wieder in die Startelf zurück und erwies sich auf Anhieb als zuverlässig. Wurde aber auch nur wenig unter Druck gesetzt. 3

Marcel Schmelzer: War der offensivfreudigste unter den Dortmunder Abwehrspielern. Hatte Pech mit einem Schuss aus spitzem Winkel, den Torwart Bailly abwehrte. 2,5

Nuri Sahin: Das war nicht der Nuri Sahin, der in dieser Saison schon so viele außergewöhnliche Partien geliefert hat. Seine Pässe waren mal zu kurz, mal zu ungenau, er kam nie richtig ins Spiel. 4,5

Sebastian Kehl: Ein erstaunliches Comeback. Von Beginn an spielte der Routinier, als habe er nie gefehlt. In der zweiten Halbzeit trat er etwas weniger auffällig auf, blieb aber weiterhin fehlerlos. 2

Jakub Blaszczykowski (bis 75.): Anfangs fleißig, aber unglücklich und ungefährlich. Der Pole macht zu wenig aus seinen durch die außergewöhnliche Schnelligkeit vorgegebenen Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte ging er völlig unter. 4,5

Mohamed Zidan (bis 77.): Erste Sahne! Quirlig, dribbelstark, spielfreudig: Der Ägypter war der überragende Mann auf dem Platz. Bereitete das erste Tor wunderbar vor und entschied das Spiel mit zwei eigenen Treffern. Der zweite ist in der Kategorie Traumtor zu archivieren. 1

Kevin Großkreutz (bis 85.): Ist nicht nur wegen seines Treffers zum 1:0 zu loben. Er legte lange Wege zurück, war kämpferisch vorbildlich. 2

Lucas Barrios: Typische Szene: Als der Argentinier in der ersten Halbzeit den Ball durch einen kurzen Stolperer verlor, grätschte er zweimal hinterher, bis er ihn zurückerobert hatte. Auch wenn er diesmal ohne eigenen Treffer blieb: Er arbeitet ständig – und ist teamfähig. Bereitete das 3:0 durch Zidan großartig mit einem No-Look-Pass vor. 2,5

Dede (ab 75.): Kam für Blaszczykowski, fügte sich gut ins Offensivspiel ein, ohne dabei jedoch entscheidende Akzente setzen zu können. 3

Tamas Hajnal (ab 77.): Ersetzte in den Schlussminuten Mohamed Zidan, den Mann des Tages, als längst alles entschieden war. 3

Julian Koch (ab 85.): Ein kurzes Bundesligadebüt für den jungen Spieler aus der zweiten Mannschaft. ohne Note

Peter Müller

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