Weidenfeller und Gündogan könnten dem BVB beim HSV fehlen
20.09.2012 | 15:41 Uhr 2012-09-20T15:41:16+0200
Hamburg Der BVB bangt vor dem Spiel beim HSV um Torhüter Roman Weidenfeller und Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan. Für den HSV ist das Heimspiel gegen den Doublesieger aus Dortmund schon richtungsweisend. Die Hansestädter sind in der Bundesliga noch immer ohne Punkt.
Als Günter Netzer sich am Donnerstag auf dem Walk of Fame des Hamburger SV verewigte, interessierte das die Spieler von Trainer Thorsten Fink nicht. Die volle Konzentration des taumelnden Bundesliga-Dinos gilt dem Heimspiel gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund. Am Samstag (15.30 Uhr/ live im DerWesten-Ticker) geht es nicht nur um die ersten Punkte, sondern auch um die Rettung eines uralten Ligarekords.
HSV will BVB-Serie brechen und den eigenen Rekord bewahren
Der Start in die Meister-Gruppe der Champions League ist Borussia Dortmund mit dem 1:0 gegen Ajax Amsterdam geglückt. Bei uns Fans sollte dennoch nach wie vor die Dankbarkeit überwiegen, in diesem Wettbewerb überhaupt dabei sein zu dürfen.
"Der Rekord spornt uns natürlich an. Wir wollen den Meister niederkämpfen. Dortmund ist auch irgendwann mal dran, ein Spiel zu verlieren", sagte Fink am Donnerstag. Spielmacher Rafael van der Vaart glaubt fest an die Chance gegen den Doublesieger, der seit 31 Ligaspielen ungeschlagen ist. "In 90 Minuten ist im Fußball alles möglich. Das macht doch unseren Sport so unglaublich attraktiv. Wir müssen nur fest daran glauben und danach handeln", sagte der niederländische Spielmacher der Bild-Zeitung: "Die Bestmarke schmückt unseren Verein und soll noch lange erhalten bleiben."
Fast 30 Jahre ist es her, dass der HSV als unschlagbar galt. Das Team um den damaligen Manager Netzer eilte von Titel zu Titel und brachte das Kunststück fertig, zwischen dem 16. Januar 1982 und dem 29. Januar 1983 mehr als ein Jahr lang in der Bundesliga ungeschlagen zu bleiben. Von 36 Partien gewannen die Hamburger 20, 16-mal spielten sie unentschieden.
Fink will seine HSV-Bilanz aufbessern
Es gab reichlich Kritik an der Borussia nach dem Aus in der Gruppenphase der Champions League in der vergangenen Saison. Den 1:0-Sieg in der ersten Begegnung der neuen Spielzeit gegen Ajax Amsterdam empfand man deshalb im schwarzgelben Kreis als gute Antwort.
Für Trainer Fink geht es am Samstag aber vor allem darum, seine eigene Bilanz beim HSV aufzupolieren. Gerade einmal sechs Siege holte der frühere Bayern-Spieler, seit er den Klub vor knapp einem Jahr übernommen hat. Elfmal spielten die Hamburger remis, genauso oft verlor der HSV. Zurzeit stehen die Norddeutschen mal wieder in der Abstiegszone, sind nach drei Niederlagen aus den drei Spielen auf den 17. Platz abgestürzt.
"Der Meister kommt da gerade recht. Wir sind am Samstag ein Außenseiter, der nur positiv überraschen kann", sagte Fink: "Wir wollen Dortmund am Samstag ärgern, Spaß haben und nach vorne spielen." Im Training feilten die Norddeutschen unter der Woche an der Feinabstimmung. Immer wieder unterbrach Fink auch die Übungseinheit am Donnerstag, um seinen Spielern taktische Einweisungen zu geben.
BVB bangt um Weidenfeller und Gündogan, HSV um Bruma
Ein Fragezeichen steht noch hinter Verteidiger Jeffrey Bruma (Knieprobleme). Sein Einsatz entscheidet sich am Freitag. Klar ist hingegen, dass für den rot-gesperrten Petr Jiracek im Mittelfeld wohl der offensivere Tolgay Arslan auflaufen wird.
Sportchef Frank Arnesen hat unterdessen gelassen auf den Wirbel um den Transfer von Milan Badelj aus Zagreb zum HSV reagiert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte dem Weltverband FIFA eine Beschwerde der Deutschen Fußballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV) weitergereicht, nach der der Däne beim Badelj-Transfer einen nicht lizenzierten Berater eingeschaltet haben soll. "Das ist Unsinn. Da ist gar nichts. Alles ist transparent"', sagte Arnesen am Donnerstag: "Da sind Leute, die eine Geschichte machen wollen, die gar nicht da ist. Ich bin ganz ruhig."
Ohne Roman Weidenfeller hätte es für Borussia Dortmund ein weiterer bitterer Champions-League-Abend werden können. „Wir haben den Beweis angetreten, dass wir gegen die Großen in Europa gewinnen können“, sagte der BVB-Torwart nach dem 1:0-Erfolg über Ajax Amsterdam.
Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist der Einsatz von Torwart Roman Weidenfeller und Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan im Auswärtsspiel beim Hamburger SV fraglich. Die beiden BVB-Profis laborieren an grippalen Infekten und setzten deswegen am Donnerstag mit dem Training aus. Auch wegen der Möglichkeit, ihre Mitspieler anzustecken, werden sie die Reise nach Hamburg am Freitag eventuell nicht mitmachen können. "Das Spiel wird alles andere als ein Selbstläufer. Der HSV ist nur durchschnittlich gestartet, hat aber sicher Großes vor", sagte Trainer Jürgen Klopp. Mit Rafael van der Vaart habe Hamburg einen "Weltklassespieler". (sid)

13:50
Zu Rentner4rr:
Wow der selbsternannte Ex-Profi vom BVB hat wieder seinen Fachkommentar oder besser Hasskommentar abgegeben. Aber warum hasst der Rentner den BVB so sehr?
Man erzählt hierzu eine kleine Geschichte.
Vor Jahrzehnten soll ein Winzling (es müsste der Rentner gewesen sein) zum BVB gekommen sein, mit der festen Absicht Profi zu werden, aber Ihm fehlte jegliche Tauglichkeit um Bundesligaprofi zu werden, da der BVB aber eine humane Einstellung und Mitleid mit dem Winzling hatte bot man Ihm eine Anstellung als Reinigungsfachwirt (Bereich Stadion und Schuhe) an, selbst für diese Tätigkeit war er nicht geeignet, der BVB hatte keine andere Wahl als Entlassung. Der Traum war ausgeträumt und seit dieser Zeit hasst der Winzling den BVB abgrundtief.
However 3 Punkte in HH morgen.
10:21
diese beiden krampen sind kein verlust
Wird immer unterirdischer mit Dir...Gündogan wurde vom "kicker" zum
besten im defensiven MF gewählt (noch vor Deinem Schweini) und
Weidenfeller war z.B. gegen Ajax absolute Weltklasse.
Reine Provokation - gehts Dir dabei wirklich gut? Arm, sehr arm, alter Mann!
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18:21
Gute Besserung den beiden...und natürlich auch für Ludwig den fünfvorzwölften
Doublestadtgrüsse
16:17
Klopp ist realistisch vorsichtig. Beim HSV gibt es für den Dortmund Fan eine herbe Niederlage. Aber wenn man mit weniger als drei Toren Differenz verliert, zieht Dortmund trotzdem an Schalke vorbei. Versprochen. Ein großartiges WE ist in Sicht.
Königliche Grüße
Der ruhmreiche Club aus dem Ruhrpott, da, wo Fußball gelebt wird, zieht den
Ludwig2 (zwei wie Vize) magisch an. Immer der Erste, wenn es was zu tippseln
gibt. Aber tröste Dich Luigi, ich kann Deine BEGEISTERUNG gut verstehen :-)
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ähem...war der Ludwig Zwo nicht der, der sich unbedigt vom Wasser fernhalten sollte?
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