Watzkes Jobgarantie - Klopp wird beim BVB "nie entlassen"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hofft auf einen Verbleib von Marco Reus - die Chancen aber sind gering.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hofft auf einen Verbleib von Marco Reus - die Chancen aber sind gering.
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Was wir bereits wissen
Borussia Dortmunds Geschäftsführer stellt dem BVB-Trainer trotz sportlicher Talfahrt einen Persilschein aus - hat aber seine Ziele abgeschrieben.

Dortmund.. Borussia Dortmund hat Trainer Jürgen Klopp trotz der sportlichen Talfahrt erneut eine Jobgarantie zugesichert. "Wir werden Jürgen Klopp nie entlassen. Er hat unglaubliche Verdienste um den BVB. Es wird nie zu einer konfrontativen Situation mit ihm kommen", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Sport Bild".

Für den auf Rang 17 abgerutschten Fußball-Bundesligisten geht es nach Einschätzung von Watzke in der Rückrunde ausschließlich um den Klassenverbleib: "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächste Saison international spielen, ist über die Bundesliga gleich null. Wer sich heute noch mit Europa beschäftigt, ist ein Gegner von Borussia Dortmund." Trainingsauftakt

Trennung von Marco Reus wahrscheinlich - Watzke hofft auf Verbleib

Obwohl die Chancen auf eine erneute Qualifikation für die Champions League sehr gering sind, hofft der BVB-Chef weiter auf einen Verbleib von Marco Reus: "Ich denke nach wie vor, dass es eine gute Chance gibt, dass Marco seinen Vertrag verlängert." Der Nationalspieler kann den BVB aufgrund einer Vertragsklausel am Ende der Saison für angeblich 25 Millionen Euro verlassen. Für die zögerliche Haltung von Reus äußerte Watzke Verständnis: "Dass er jetzt erst mal gucken will, wo die Reise in der Rückrunde hingeht, finde ich legitim."

Vielleicht liegt Reus' Zögern aber auch an einem anderen Fakt. Die "Sport Bild" berichtet weiter, dass der "BVB keine Ausstiegsklauseln mehr“ in die Vertäge aufnehmen will (Watzke). Eine Vertragsverlängerung ohne so eine Klausel ist für den Nationalspieler, der vom FC Barcelona träumt, aber wohl nicht akzeptabel. Das könnte heißen: Reus wird keinen neuen Vertrag unterzeichnen und spätestens 2017 gehen. (dpa)