Watzke lässt Götze-Gerüchte über BVB-Rückkehr unkommentiert

Mario Götze spielt unter Pep Guardiola nicht die erste Geige.
Mario Götze spielt unter Pep Guardiola nicht die erste Geige.
Foto: Fredrik von Erichsen
Was wir bereits wissen
  • Laut "Bild" soll Borussia Dortmund über eine Rückkehr von Mario Götze nachdenken.
  • BVB-Boss Hans-Joachim Watzke lässt das "Theater" um den Bayern-Star unkommentiert.
  • Mit einer baldigen Entscheidung, wie und wo Götze seine Zukunft fortsetzt, ist nicht zu rechnen.

Dortmund.. Mit Zurückhaltung hat Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund auf Heimkehr-Spekulationen um seinen ehemaligen Spieler Mario Götze reagiert. "Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu Transfergerüchten", sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Klarer äußerte sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber dem SID: "Das ist das übliche Theater in der Länderspielpause. Aus unserer Sicht gibt es nichts zu kommentieren. Ich habe überhaupt keine Lust, mich daran zu beteiligen"

China-Reise Die "Bild"-Zeitung berichtete, dass es zwischen dem BVB und Bayern München bereits erste Sondierungen mit dem Ziel gegeben habe, den WM-Siegtorschützen vor Ablauf seines bis 2017 laufenden Vertrags mit den Bayern nach Dortmund zurückzuholen.

Gerüchte um Wiedervereinigung mit Klopp

Der 23 Jahre alte Nationalspieler Götze war 2013 für eine Ablösesumme von 37 Millionen Euro vom BVB zu den Bayern gewechselt. In der aktuellen Saison bestritt er allerdings erst 13 Bundesligaspiele für die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola.

Götze In jüngster Vergangenheit hatte Götze mit Aussagen, er habe regelmäßig Kontakt zu seinem früheren Dortmunder Trainer Jürgen Klopp Gerüchte genährt, dem einstigen BVB-Coach zum englischen Premier-League-Verein FC Liverpool zu folgen. Generell dürfte der BVB jedoch - sofern er Götze überhaupt konkret zurückholen möchte - gegen die finanzstarke Konkurrenz aus der Premier League keine guten Karten haben.

Mit einer baldigen Entscheidung, wie und wo Götze seine Zukunft fortsetzt, ist nicht zu rechnen. Joachim Löw betonte, dass sein Schützling weiterhin eine wichtige Rolle in seinem EM-Kader einnehmen wird. Nach der EURO 2016 dürfte Götze seinen neuen Münchener Trainer Carlo Ancelotti kennenlernen, der möglicherweise andere Pläne mit ihm hat als Vorgänger Guardiola. (dpa/we/sid)