Warum der BVB Samstag vor dem Anpfiff Meister sein kann

BVB-Trainer Jürgen Klopp
BVB-Trainer Jürgen Klopp
Foto: afp
Was wir bereits wissen
Wenn der FC Bayern am Samstag in Bremen nicht gewinnt, ist Borussia Dortmund am Samstag um 17.20 Uhr Deutscher Meister. Das wäre etwas zu früh, denn das Spiel des BVB gegen Mönchengladbach beginnt um 18.30 Uhr. "Eine ganz große Herausforderung", sagt Trainer Jürgen Klopp.

Dortmund.. Die Situation ist für Borussia Dortmund nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Zwar gibt es keinen Zweifel daran, dass der alte Meister auch der neue sein wird. Das nicht. Vielleicht aber wird er es schlicht zu früh sein. Schon vor dem eigenen Abendspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr, live im DerWesten-Ticker).

Dann nämlich, wenn die Bayern zuvor in Bremen nicht gewinnen. (Was angesichts des wiederum schweren Halbfinal-Rückspiels in der Champions League vier Tage später bei Real Madrid durchaus vorstellbar ist.) Genau dann hätte die Dortmunder Mannschaft gegen 17.20 Uhr Grund genug, den erneuten Meistertitel zu feiern – und müsste nur eine gute Stunde später zu einem für den Gegner wichtigen Bundesligaspiel antreten. Blöd.

BVB-Innenverteidiger Neven Subotic ist einsatzbereit

„Bei der DFL hat anscheinend niemand geglaubt, dass bereits an diesem Spieltag eine Entscheidung fallen könnte – zumindest nicht zu unseren Gunsten“, sagt deshalb BVB-Trainer Jürgen Klopp, auf dessen Mannschaft „eine ganz große Herausforderung“ zukommen könnte. Denn es geht nicht allein um die eigene Situation. Es geht auch um die der Gladbacher. Die haben nur noch einen Punkt Rückstand auf die Schalker, die wiederum Platz drei und mit diesem die direkte Qualifikation für die Champions League nur noch höchst ungern abgeben würden. Es geht also um viel, vor allem um Planungssicherheit.

Klopp baut deshalb vor: „Sollte ich feststellen, dass irgendwer irgendwie gelöst wäre, spielt er nicht. Ich möchte, dass wir alles rausquetschen, was in dieser Saison drin ist.“ Das könnten am Ende sogar 81 Punkte sein. Und das wiederum wäre neuer Ligarekord.

Neven Subotic und Sven Bender sind einsatzfähig.