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Warum BVB-Trainer Tuchel will, dass Bürki risikoreich spielt

05.03.2016 | 22:45 Uhr
Thomas Tuchel gibt seinen Dortmunder Spielern gegen den FC Bayern Anweisungen. "Ich habe es genossen, es zu coachen", sagte er.Foto: firo

Dortmund.  Der Dortmunder Trainer Thomas Tuchel spricht nach dem Duell gegen den FC Bayern über den Titelkampf und Shinji Kagawa, der nicht im Kader war.

Das mit Spannung erwartete Duell der Fußball-Großmächte endete ohne jeden Treffer. Thomas Tuchel, Trainer des Bundesligisten Borussia Dortmund, war aber trotz des 0:0 gegen den FC Bayern München und den damit unveränderten Punkteabstand zum Tabellenführer alles andere als unzufrieden. Er spricht über...

Einzelkritik
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Borussia Dortmund hat sich vom FC Bayern München 0:0 getrennt. Das die Dortmunder kein Gegentor kassiert haben, lag auch an ihren Innenverteidigern.

... den Spielverlauf: Wir sind in der ersten halben Stunde super in Spiel gekommen. Wir hatten großes Vertrauen bei Ballbesitz, großen Mut im Spiel gegen den Ball, eine hohe Präzision und Handlungsschnelligkeit. Deswegen hatten wir zur Halbzeit auch ausgeglichene Ballbesitzwerte. In der zweiten Halbzeit haben wir das Zutrauen verloren, aber wir haben eben auch gegen einen Gegner auf höchstem Niveau gespielt. Es war ein unglaubliches Tempo von beiden Mannschaften, und ich habe es genossen, es zu coachen.

... die fußballerische Leistung von Torwart Roman Bürki: Man kann es sich einfach machen und jeden Ball wegschießen. Das hilft nur nicht, dann ergibst du dich in eine Angriffswelle, die nicht aufhört. Ich wollte ihn so mutig haben, wie er gespielt hat. Das liegt in meiner Verantwortung, denn ich bin überzeugt davon, dass man so ein Spiel gegen die Bayern nur beruhigt kriegt, wenn dein Torwart den Mut hat mitzuspielen. Roman hat überragend gehalten.

... die Auswirkungen des Ergebnisses auf das Meisterschaftsrennen: Ich habe mir gewünscht, dass meine Mannschaft so spielt, wie sie gespielt hat. Das war die Basis, einen Sieg möglich zu machen. Alles andere ist Glück. Jeder hat gemerkt, dass wir sie herausfordern und schlagen wollten. Jetzt sind es noch immer fünf Punkte - und wir machen weiter. Die nächsten Aufgaben sind die nächsten Aufgaben, egal wie der Punkteabstand ist.

... das Fehlen von Shinji Kagawa im Kader: Das hatte taktische Gründe. Wir haben heute zum Teil mit fünf Spieler auf der letzten Linie gespielt und deswegen auf einen zentralen Mittelfeldspieler verzichtet.

BVB spielt im Topspiel 0:0

 

Daniel Berg

Kommentare
06.03.2016
15:54
Die nächsten Aufgaben sind die nächsten Aufgaben, egal wie der Punkteabstand ist.
von NeutralerBuerger7 | #3

"Wir hatten großes Vertrauen bei Ballbesitz, großen Mut im Spiel gegen den Ball, eine hohe Präzision und Handlungsschnelligkeit. Deswegen hatten wir...
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Warum BVB-Trainer Tuchel will, dass Bürki risikoreich spielt
Warum BVB-Trainer Tuchel will, dass Bürki risikoreich spielt
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/warum-bvb-trainer-tuchel-will-dass-buerki-risikoreich-spielt-id11624590.html
2016-03-05 22:45
BVB, Borussia Dortmund, Thomas Tuchel, FC Bayern München, Bundesliga
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