Von Steffen Freund bis Michael Zorc
27.02.2009 | 18:16 Uhr 2009-02-27T18:16:00+0100
Dortmund. Leserinnen, Leser und Fans haben im Jubiläumsjahr des BV Borussia Dortmund den Torhüter, den Abwehrspieler und die „Viererkette” des Jahrhunderts gewählt. Doch nun geht es richtig los mit der „Qual der Wahl”. Denn wir suchen den Mittelfeldspieler des Jahrhunderts.
Dortmund. Leserinnen, Leser und Fans haben im Jubiläumsjahr des BV Borussia Dortmund den Torhüter, den Abwehrspieler und die „Viererkette” des Jahrhunderts gewählt. „Eine schwere Entscheidung”, hieß es in den Zuschriften. Doch nun geht es richtig los mit der „Qual der Wahl”. Denn wir suchen den Mittelfeldspieler und die Mittelfeldreihe des Jahrhunderts.
Klangvolle Namen und Riesen-Fußballer prägen seit 1949 das BVB-Spiel, ob in der Offensive oder in den Defensiv-Zentralstellen. Wie die früheren Meisterspieler Elwin Schlebrowski, Helmut Bracht, Alfred Niepieklo und Willi Sturm, der mit Borussia zudem den Europapokal der Pokalsieger gewann. Oder später die Schotten Murdo McLeod und Paul Lambert. Nicht zu vergessen der Portugiese Paulo Sousa, dieser geniale wie extravagante Strippenzieher, der in internationalen Spielen stets zu brillanter Form auflief. Michael Rummenigge führte beim DFB-Pokalsieg 1989 Regie, Mirko Votava wurde beim BVB Nationalspieler nach der Bundesliga-Rückkehr, Knut Reinhardts Flankenläufe auf der linken Seite waren vom Gegner gefürchtet. Horst „Schotte” Trimhold, Rudi Assauer, Michael Lusch - sie alle schrieben mehrere Kapitel Dortmunder Fußball-Geschichte. Sie alle hätten es verdient, Ihre Stimme zu bekommen. Aber wir können nur zwölf Kandidaten zur Wahl stellen. Die Liste reicht von Europameister Steffen Freund bis zu Michael Zorc, diesem Borussen vom Scheitel bis zur Sohle.
Steffen Freund: Er stellte sich immer in den Dienst der Mannschaft, hielt in den 90-er Jahren Matthias Sammer oder Andreas Möller den Rücken frei, und er lief, so weit die Füße ihn trugen. Eine Arbeitsbiene. Wurde 1995 und 1996 mit dem BVB deutscher Meister, dazu Champions-League- und Weltpokalsieger 1997.
Jörg Heinrich: War erstklassig ausgebildet, mit dem rechten und linken Fuß gleich stark - deshalb spielte er auch in der Nationalmannschaft auf beiden Außenbahnen. Der BVB kassierte für ihn beim Wechsel zum FC Florenz (1998) die Rekord-Ablösesumme von 25 Millionen DM. Kehrte noch einmal nach Dortmund zurück und feierte 2002 die deutsche Meisterschaft mit dem BVB.
Sebastian Kehl: Kapitän der aktuellen Borussia-Mannschaft und deutscher Meister 2002. Er, ein erstklassiger Balleroberer, versteht es, ein Spiel zu lesen und aus der Defensive zu gestalten. Nach schweren Verletzungen wieder auf dem Weg zu früherer Form, die ihn zum WM-Spieler 2002 und 2006 werden ließ.
Dieter „Hoppy” Kurrat: Spielte 14 Jahre auf höchstem Niveau und galt zu seiner Zeit als idealer Sonderbewacher der gegnerischen Spielgestalter. Ihnen wäre er, hätte er den entsprechenden Auftrag gehabt, bis auf die Toilette gefolgt. Der „Terrier” (1,64 Meter) hatte keine Furcht vor großen Namen. Führt heute mit seiner Frau Marga eine Gaststätte in Holzwickede (Hoppys Treff). Schoss im letzten DM-Finale 1963 gegen den 1. FC Köln (3:1) den BVB mit 1:0 in Führung.
Andreas Möller: Ein fast kompletter Fußballer, technisch perfekt und schnell, dazu mit erstklassiger Schusstechnik. Er führte den BVB zum DFB-Pokalsieg 1989, zu den deutschen Meisterschaften 95/96 sowie zu den Triumphen in der Champions League und im Weltpokal. Zum Welt-Star fehlte „Andy” allerdings die Sieger-Mentalität eines Matthias Sammer.
Alfred „Adi” Preißler: Der Chef der Meistermannschaft 1956/57. Dazu ein Schlitzohr, das von seinen Gegenspielern selten zu bändigen war. „Bei uns wurde der Ball schnell gemacht”, sagte er über seine Spielweise und jene des BVB-Teams. Preißlers Philosophie: „Grau ist alle Theorie, die Wahrheit ist auf dem Platz.”
Marcel Raducanu: Ein Edeltechniker, dem der Ball aufs Wort gehorchte. Ihm fehlten zu seiner Zeit in den 80-er Jahren aber kongeniale Mitspieler, um seine Klasse voll zum Tragen bringen zu können. Betreibt heute Fußballschulen.
Lars Ricken: Sein Tor zum 3:1 im Finale der Champions League gegen Juventus Turin ist Legende. Der Ur-Dortmunder, ein Mann für entscheidende Treffer gerade im Europacup, debütierte als 17-Jähriger in der Bundesliga. Ein Instinkt- und Straßenfußballer, dem Spielintelligenz in die Wiege gelegt worden war. Er bestritt in Borussias Profi-Mannschaft 410 Pflichtspiele. Ricken hat seine Karriere beendet und arbeitet beim BVB als Nachwuchs-Koordinator.
Tomas Rosicky: Kam in der Winterpause 2000/01 für die Rekord-Ablöses von 29 Millionen DM von Sparta Prag zur Borussia. Wurde der „Mozart des Fußballs” genannt. Er zelebrierte das Spiel virtuos. Geschmeidig seine Dribblings, genial seine Pässe. Krönte seine Gala-Auftritte 2002 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft. Wechselte 2006 für knapp 10 Millionen Euro zum FC Arsenal nach London und bereitet nach langer Verletzungspause dort gerade sein Comeback vor.
Erich Schanko: Kam, als er schon die 30 überschritten hatte, zu Nationalmannschafts-Ehren. Unermüdlicher Außenläufer, der Ende der 40-er und zu Beginn der 50-er Jahre Borussias Spiel prägte.
Alfred „Aki” Schmidt: Der kreative Vollblut-Fußballer war Denker und Lenker des Europapokalsieger-Teams 1966. Spielte 25 mal für die Nationalmannschaft. „Aki”, der sich selbst in Borussias Jahrhundertmannschaft gewählt und sich als Fan-Beauftragter verdient gemacht hat, gehört heute noch zum „BVB-Inventar”.
Michael Zorc: Vielleicht Borussias „Spieler des Jahrhunderts”. Dortmunds Urgestein - seit 1978 in Borussias Diensten - trug in 556 Pflichtspielen das BVB-Trikot: Rekord. Er erzielte als defensiver Mittelfeldspieler 153 Tore: Rekord. Kapitän der Meistermannschaften 1995/96 und jener Teams, die 1997 die Champions League sowie den Weltpokal gewannen. Dazu DFB-Pokalsieger 1989. Er übernahm 1998 das Amt des Sportmanagers.

11:21
Leider durfte/konnte Rosicky nicht länger beim BVB bleiben dann hätte er bestimmt ne Chance gehabt, so musste er verkauft werden und hat leider nur eine Meisterschaft mitgeprägt und damit schafft man es nicht in die Jahrhundertelf.
zu borusse es geht ums gesamte Mittelfeld da gibt es nunmal 4 Positionen die sowohl für offensive als auch defensive stehen
Zorc, Raducanu, Freund, Preißler
11:07
Marcel Raducanu war der beste,technisch versierteste Mittelfeldspieler beim BVB.
10:33
War Manni Burgsmüller nicht auch offiziell ein Mittelfeldspieler???
11:42
Möller? Bei all seinen sportlichen Verdiensten, Respekt, aber er war doch mehr ein Geduldeter, weil er ein super Spieler, aber charakterlich nicht so super war. Und mit dem Wechsel zur blauen Seite hatte er das mal wieder bestätigt. Von daher ist er niemals mit Aki Schmidt, Raducanu, Preißler und dem großen Zorc in eine Elf zu setzen!!!
00:39
Was ist das für eine Wahl? Spieler wie Zorc und Möller kann man nicht in eine Kategorie nehmen, weil sie völlig verschiedene Positionen gespielt haben.Ein noch besseres Beispiel wäre Kehl mit Raducanu zu vergleichen. Holzhacker und Ballartist. das funzt nicht.
Mein Top Mittelfeld wäre Zorc, Freund, Möller, Raducanu.
19:12
Mein Mittelfel
Susi Zorc , Herbert Krawinkel, Aki Schmidt ,Willi Patuschek
23:50
Libuda wird als Rchtsaußen wohl eher in der kategorie Stürmer zu finden sein.
Meine vier Mittelfeldspieler:
Susi Zorc, Judas Möller, Adi Preißler, Aki Schmidt
11:42
Was ist mit Stan ,dem Schalker der den BvB erst
aus der Versenkung geholt hat.Ich schlage vor, Kehl
dafür auswechseln.