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Borussia Dortmund

Titel sind für die Ewigkeit

18.09.2012 | 11:31 Uhr
Titel sind für die Ewigkeit
Hans-Joachim Watzke hat die Bedeutung der Champions League für den BVB vor Auftaktspiel gegen Ajax Amsterdam am in den Hintergrund gerückt.Foto: imago

Dortmund  Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist die Meisterschaft oder der Pokalsieg wichtiger, als ein erfolgreiches Abschneiden in der Champions League. Außerdem will sich der BVB nicht mit Rekordmeister FC Bayern München vergleichen, der finanziell in einer anderen Liga spielt.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Bedeutung der Champions League für den BVB vor dem heutigen Auftaktspiel gegen Ajax Amsterdam am (20.45 Uhr/live im DerWesten-Ticker) in den Hintergrund gerückt. "Wenn man das Viertel- oder Halbfinale in der Champions League erreicht, kann sich daran schon ein Jahr später niemand mehr erinnern. Wenn wir am Ende deutscher Meister oder Pokalsieger sind, ist mir das viel wichtiger, als ein, zwei Runden in Europa weiterzukommen", sagte Watzke der "Süddeutschen Zeitung".

Auf nationaler Ebene will Borussia Dortmund sich im Kampf um die Vorherrschaft im deutschen Fußball mit Rekordchampion Bayern München ausschließlich auf die eigenen Stärken besinnen. "Uns ist die Frage, ob wir auf Augenhöhe (mit den Bayern, d. Red.) sind, gar nicht wichtig. Was heißt schon Augenhöhe? Wichtig ist, dass wir, neben unseren sportlichen Erfolgen, inzwischen ein sehr gutes und authentisches Image haben", sagte Hans-Joachim Watzke, Vorstandsvorsitzender des deutschen Double-Gewinners, der Süddeutschen Zeitung.

BVB ist eine "besonders sympathische Mannschaft"

Umfragen zeigten laut Watzke, dass der BVB "eine besonders sympathische Mannschaft" habe. Trainer Jürgen Klopp sei "inzwischen einer der vielleicht zehn beliebtesten Deutschen überhaupt. Große Unternehmen und Sponsoren beobachten solche Dinge sehr genau."

Im direkten Vergleich sieht der 53-Jährige den BVB im Vergleich mit den Bayern besonders finanziell im Nachteil. "Tiefe Hochachtung vor der Aufbauarbeit beim FC Bayern. Aber wir wissen aus einer Studie, die wir haben machen lassen, dass der Vorteil des Standorts München mit etwa 50 bis 60 Millionen pro Jahr beziffert werden kann", sagte Watzke. Der Aufstieg des FC Bayern habe "auch viel mit dem Aufstieg des Bundeslandes Bayern zu tun".

Borussia Dortmund befinde sich in einen Selbst-Experiment: "Wir wissen nicht, wo die Limits sind in Sachen Marketing oder Merchandising oder auch im Sportlichen", sagte Watzke, der nur wohl kalkulierte finanzielle Risiken eingehen will: "Fest steht, dass wir unsere Erfolge verstetigen müssen, ohne jemals wieder Kredite aufzunehmen."

"Hier weißt du, dass du nie allein gelassen wirst"

Watzke deutete erneut an, dass er Aussagen des Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß, der BVB sei eher eine "regionale Sache" und der FC Bayern ein Global Player, nicht allzu ernst nimmt. "Es kommt darauf an, wie man regional definiert. Ist das Deutschland? Oder Norddeutschland? Ich glaube, solche Äußerungen kommen bei Uli Hoeneß vielleicht manchmal aus der Tiefe des Bauches."

Vorteile im Konkurrenzkampf mit renommierten Klubs in Europa sieht Watzke im vereinsinternen Klima. "Wer hier als Spieler eine normale Karriere macht, kann ebenfalls ausgesorgt haben. Aber der Unterschied ist: Hier weißt du, dass du nie allein gelassen wirst, wenn es mal schlecht läuft, du wirst nie an den Pranger gestellt, du bist Teil einer Wertegemeinschaft", sagte Watzke: "Unsere Spieler wissen, was es für ein Vorteil ist, in solch einer Gemeinschaft arbeiten zu können."

(sid/dapd)



Kommentare
18.09.2012
18:49
Titel sind für die Ewigkeit
von Kronenschmeckt | #7

Dieser mittelständische Unternehmer ist das beste was unserem Verein passieren konnte.
So wie ich das sehe, dreht er jeden Euro zweimal um bevor er ihn ausgibt.
Er hat als Fan mit seinem kaufmännischen know how den fast toten Riesen innerhalb von fünf Jahren wieder an die Spitze geführt.
Dafür wird er in Borussias Geschichtsbücher eingehen.
So, jetzt werde ich mich auf den Weg machen.
Ajax putzen, ähh hieß das nicht früher mit Ajax putzen?
Egal, ich bin hungrig auf die Bratwurst an der Roten Erde und auf die drei Punkte nebenan.
Nur der BVB !

1 Antwort
Titel sind für die Ewigkeit
von FelixUndercover | #7-1

"Ajax ist zum putzen da" hieß das immer! Jaja Dortmund und das internationale Geschäft - Feuer und Wasser!

18.09.2012
18:00
Diplom-Betriebswirt Watzke weiß, wovon er spricht!
von hagpell | #6

Sein distinguiertes Auftreten unterscheidet ihn wohltuend von anderen "Machern" der Bundesligaszene, die mehr ihrem geheimen Vorbild Franz Josef Strauß folgen und Stammtisch-Parolen und Sprechblasen für ihre Bierzelt-Klientel zum Besten geben. Solche krachledernen Volkstribunen sehen sich gerne als geschmeidige Wohltäter mit Global-Player-Mentalität. Und es gibt genügend irregeleiteten Claqueure, die nur darauf warten, diese "Mir san mir"-Platitüde als ein Duell auf Augenhöhe mit dem BVB zu halten.
Obwohl jeder in der Abschlusstabelle nachlesen kann: 1.BVB (mit 8 Punkten Vorsprung), 2.FCB!
WENN DAS Augenhöhe bedeutet, dann ist der schiefe "Turm von Pisa" gerade und die "PISA-Studie" der OECD "nur" eine Fata Morgana.

18.09.2012
15:39
Titel sind für die Ewigkeit
von DerMuensteraner | #5

Das ganze Interview kann man unter dem Motto "Wir sind die tollsten Hirsche seit Menschengedenken" subsumieren - unglaublich, wie "sympathisch" dieser Veerein doch ist ...

1 Antwort
Titel sind für die Ewigkeit
von Geologe | #5-1

Auch wenn dir mittlerweile keiner mehr zuhört, du wiederholst dich... Du magst "diesen" Verein nicht. Ist angekommen. Aber du verwechselst die meisten Leute hier auf dieser Seite mit Menschen, die das interessiert...

18.09.2012
14:07
hallo felix
von 85punkte | #4

und Schalke hat uns auch schon mal geholfen, und bei uns haben Leute wie Abramczyk, Libuda, Rüssmann gespielt und Rudi Assauer, ist immer noch Mitglied.

Vielleicht denkst du mal darüber nach, dass Sport auch verbindet, und dass sich die meisten Spieler beim BVB sehr wohl fühlen, lässt sich doch auch daran erkennem, dass fast alle lange verlängert haben, paar Ausnahmen hast du doch auch immer.

So und nun zum Darlehen von Hoeness, da hat Ihn keiner zu gezwungen und er hat 5 % Zinsen bekommen. Ich muss aber nun auch ehrlich zugeben, dass ich dieses auch als schwarzen Punkt beim BVB sehen, ist nicht zu ändern.
Dafür bin ich jetzt aber froh, dass uns der Sponsor Gazprom (mit den lupenreinen Demoktraten Putin/Medwedev /heimliche Chefs) erspart geblieben ist.
Und jetzt erzähl mir nicht, dass wäre ein normales Wirschaftsunternehmen!!!!
Im Übrigen viel Glück dem S04 heute abend

18.09.2012
13:04
Titel sind für die Ewigkeit
von Geologe | #3

Cooles Video, habe ich schon gesehen.

Manchmal klingt der Aki doch ein wenig bescheiden. Auch wenn Bayern mittlerweile zu den Geber-Ländern gehört, so haben wir in Dortmund doch das schönste Stadion und spielen jetzt schon den schönsten Fußball. Zudem ist der Ruhrpott bzw. NRW zwar nicht so Finanzstark wie Bayern, aber die Leute sind einfach fußballverrückter und investieren mehr in den Fußball...

Ja, Felix hat es immer noch nicht verdaut, dass Schalke investiert und wieder investiert hat und trotzdem der BVB zweimal hintereinander Meister wurde, ohne große Investitionen zu tätigen. Das musst du sportlich nehmen, Felix. Den Titel "Meister der Herzen" aus dem Jahr 2001 nimmt dir keiner mehr...

18.09.2012
12:40
# 1 FelixUnterDerGürtellinie
von westfaIenborusse | #2

Soviel Mist in wenigen Sätzen findet man von diesem Schalke-Fan (nach eigenen Angaben geht er seit über 30 Jahren dort hin, also ist er kein pubertierender Schüler, wie man dem Text eigentlich entnehmen könnte) auf vielen Seiten hier bei der WAZ, am liebsten auf Duisburger, Bochumer und Dortmunder Seiten.

Mein Tipp...einfach ignorieren und lieber das Begrüssungs-Video des BVB für die anderen CL-Gruppengegner anschauen. Das Video findet man in dem Artikel:

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Fussballfest-ist-ein-Risikospiel-unser-Liveticker-laeuft;art930,1769123

2 Antworten
Westfale
von Bor-ussia09 | #2-1

guter Tipp,danke.

Hast du bestimmt auch schon bemerkt.

In letzter Zeit haben die "selbsternannten" Kritiker hier im Forum stark zugenommen.
Die ein oder andere Person hat mehrere Nicks,leicht am Schreibstil erkennbar.
Eben krankhaft gespaltene Persönlichkeiten.

SGG

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #2-2

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18.09.2012
12:06
Titel sind für die Ewigkeit
von FelixUndercover | #1

Oh ja der BVB ist die Mutter Teresa des Deutschen Vereinssports!
iss klaar, getz wo man nach Jahren ma wieder Erfolg hat stellt sich der Fatzke hin und faselt so einen Stuss daher.
Will ja nichts sagen aber hat Hoeness euch nich ma vor einiger Zeit mit nem Kredit am K****n gehalten?!

1 Antwort
Titel sind für die Ewigkeit
von 85punkte | #1-1

und Schalke hat uns auch schon mal geholfen, und bei uns haben Leute wie Abramczyk, Libuda, Rüssmann gespielt und Rudi Assauer, ist immer noch Mitglied.

Vielleicht denkst du mal darüber nach, dass Sport auch verbindet, und dass sich die meisten Spieler beim BVB sehr wohl fühlen, lässt sich doch auch daran erkennem, dass fast alle lange verlängert haben, paar Ausnahmen hast du doch auch immer.

So und nun zum Darlehen von Hoeness, da hat Ihn keiner zu gezwungen und er hat 5 % Zinsen bekommen. Ich muss aber nun auch ehrlich zugeben, dass ich dieses auch als schwarzen Punkt beim BVB sehen, ist nicht zu ändern.

Dafür bin ich jetzt aber froh, dass uns der Sponsor Gazprom (mit den lupenreinen Demoktraten Putin/Medwedev 0heimliche Chefs) erspart geblieben ist.

Und jetzt erzähl mir nicht, dass wäre ein normales Wirschaftsunternehmen!!!!

Im Übrigen viel Glück dem S04 heute abend

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