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So trauern aktuelle und frühere BVB-Spieler um Aki Schmidt

So trauern aktuelle und frühere BVB-Spieler um Aki Schmidt

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Alfred "Aki" Schmidt ist gestorben. Foto: dpa
  • Der Tod des früheren Meisterspielers Aki Schmidt hat Borussia Dortmund und die ganze Stadt in große Trauer versetzt
  • Für alle war er vor allem eines: mehr als ein Fußballer
  • Die Reaktionen

Dortmund. 

Er hat mit seinem Spiel einen Verein geprägt, eine ganze Stadt und darüber hinaus eine ganze fußballverrückte Region. Der Tod von Aki Schmidt, der am Freitag bekannt wurde, hinterlässt bei Borussia Dortmund eine große Lücke. Mittlerweile haben sich auch einige aktuelle und ehemalige Spieler sowie Vereinsfunktionäre des BVB bestürzt über den Verlust geäußert.

Schmelzer bei Facebook: „Ein toller Fußballspieler“

„Ein toller Fußballspieler und ein großartiger Mensch ist von uns gegangen“, schreibt Marcel Schmelzer bei Facebook, „Ich durfte ihn in jüngster Vergangenheit immer näher kennen lernen und war fasziniert über seine Lebensfreude, seine Liebe zum BvB und über sein Verständnis vom heutigen Fußball. Es waren auch immer wieder lustige Anekdoten aus früherer Zeit ein Teil unserer Gespräche. Die BvB Familie wird dich vermissen, aber niemals vergessen, lieber Aki!“

Auch Nuri Sahin hatte eine besondere Beziehung zum Meisterspieler von 1963 und Europapokalsieger der Pokalsieger 1966: „Nicht nur unser gemeinsamer Geburtstag und die Nummer 8 haben uns verbunden lieber Aki“, teilte Sahin mit, „ich werde unsere Gespräche niemals vergessen, es war mir immer eine große Freude. Wir werden dich vermissen.“

Für Roman Weidenfeller ist mit Aki Schmidt, der im Alter von 81 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist, „einer der größten Spieler und treues Mitglied der BVB-Familie“. Schmidt absolvierte 25 Länderspiele für Deutschland, wurde bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden Vierter, wurde als erster BVB-Spieler zum Kapitän der Nationalelf ernannt. Für Torwart Weidenfeller bleibt Schmidt aber vor allem als Borusse in Erinnerung: „Ich habe es immer sehr genossen, mit welcher Freude Du über die alten Zeiten erzählt hast. Mit Deinem positiven Gemüt hast Du stets gute Laune verbreitet! Ruhe in Frieden, lieber Aki.“ Der frühere Dortmunder Christoph Metzelder twitterte ein Schwarz-Weiß-Foto von Schmidt und schrieb dazu: „Was für eine traurige Nachricht! Mach’s gut, Aki…“

Klar, dass Borussias Vereinsspitze betroffen reagierte: „Aki Schmidt war ein schwarzgelbes Aushängeschild“, sagt Präsident Dr. Reinhard Rauball auf der BVB-Homepage. „Dieser Tag ist für die gesamte BVB-Familie unendlich traurig“, erklärte Hans-Joachim Watzke: „Ich erinnere mich an viele sportliche Sternstunden dieses unfassbaren Fußballers und an wunderbare Momente, die wir auch in den vergangenen Jahren miteinander verbracht haben.“ Wolfgang Paul, der mit Schmidt 1966 den Europapokal der Pokalsieger gewann, erinnert sich an „viele schöne Jahre, die wir gemeinsam verbracht haben, auf dem Platz und außerhalb. Aki hat mit seinem Schifferklavier und seinem Dortmunder Witz immer für Unterhaltung gesorgt.“ (ab)