Reus und die Gerüchteküche - Tauscht BVB-Star mit Schürrle?

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Was wir bereits wissen
Das Tauziehen um Marco Reus geht weiter. In der englischen Presse macht ein neues Gerücht die Runde, wonach der FC Chelsea dem BVB ein Tauschgeschäft anbietet. Außerdem im Rennen: so ziemlich alle europäischen Top-Klubs. Und der TSV Winsen. Ein Blick in die Gerüchteküche.

Essen.. Länderspielpausenzeit ist traditionell auch Wechselgerüchtezeit. Kaum ein Bundesliga-Akteur zieht die Aufmerksamkeit so vieler Gerüchteköche auf sich wie Marco Reus. Bayern München, FC Barcelona, Real Madrid, Manchester United, FC Arsenal - alles mögliche Kandidaten für den Reus-Klub der Zukunft, zumindest gerüchteweise.

Eines der neusten Gedankenspiele kommt aus England: Der "Daily Express" meldet, dass der FC Chelsea im Rennen um Reus seine Premier-League-Konkurrenten aus London und Manchester vorübergehend ausgestochen haben soll. Mit einem Tauschgeschäft.

Demnach soll der FC Chelsea im Fall eines Wechsels von Reus an die Themse bereit sein, den Dortmundern André Schürrle zu überlassen. Der Nationalspieler gehört bei den "Blues" nicht gerade zu den Lieblingen von Trainer Jose Mourinho. Und Marco Reus hingegen soll laut "Daily Express" das "top target", das Primärziel des portugiesischen Star-Trainers sein.

Glaubt man dem "Daily Express", stünde dem FC Chelsea also nur noch die internationale Konkurrenz im Weg. Was die über Marco Reus denkt?

Eine Auswahl von weiteren Transfergerüchten:

1.) Seit Wochen, nein Monaten, berichtet die spanische "Marca", mit ganz heißem Draht zu Real Madrid ausgestattet, vom Werben der Königlichen. Demnach sei Reus das Transferziel Nummer eins für den kommenden Sommer. Final seien die Real-Bosse von einem (ganz bestimmt genau so titulierten) "Reus-Report" überzeugt worden. Dieser offenbart völlig neue und ebenso überraschende Informationen über den BVB-Star:

  • "Sein Führungsstil und seine Fähigkeiten sind beeindruckend"
  • "Er kann in der Offensive jede Position spielen"
  • "Er verfügt über eine überragende Schusstechnik und das Auge vor dem Tor"
  • "Er ist bereit, den nächsten Schritt zu einem Topklub zu machen"

Dieser Bericht sei "das Resultat intensiven Scoutings der vergangenen drei Jahre". Keine Frage, die Arbeit hat sich gelohnt. Ein Bericht, eine Offenbarung.

2.) Mindestens genauso gute Beziehungen wie die "Marca" zu Real Madrid hat die "Mundo Deportivo" zum FC Barcelona - so viel ist sicher. Und die sieht die Katalanen im Buhlen um Reus vorne - weil, aufgepasst, dort zum einen mit Marc-André ter Stegen ein Ex-Kollege aus Gladbacher Zeiten unter Vertrag steht und zum anderen attraktiver Fußball gespielt wird. Gute Argumente. Schließlich sind bei der Konkurrenz ausschließlich unbekannte Rumpelfußballer angestellt. Die "Bild" will zudem wissen: "Reus liebt nicht nur den BVB, sondern sein Herz schlägt auch für Barcelona."

3.) Die "Daily Mail" hingegen berichtet von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Manchester City und den Bayern. Demnach sei der englische Champion bereit, Reus ein Wochengehalt von 200.000 Pfund zu zahlen. Und natürlich, wie könnte es anders sein, sehen sich die "Citizens" damit in der Pole-Position.

4.) Glaubt man hingegen Fußball-Experte Lothar Matthäus, wird Marco Reus zum FC Bayern wechseln. Warum, das erklärte er für Jedermann nachvollziehbar bei "Sky 90". Oliver Kahn pflichtete seinem ehemaligen Weggefährten zumindest teilweise bei.

5.) Auch Manchester United und der FC Liverpool sind heiß auf den 25-Jährigen. Das weiß der "Mirror". Denn Reus, so schreiben es die Engländer gleich im ersten Satz, werde seinen Vertrag beim BVB nicht verlängern.

6.) Berechtigte Hoffnungen auf die Verpflichtung von Reus macht sich auch der TSV Winsen. Der niedersächsische Bezirksligist machte sein Interesse, und das gehört sich mal gar nicht, öffentlich.

Genau dieses Spiel mit offenen Karten könnte der große Vorteil der Niedersachsen sein. Eine Stammplatzgarantie werde es für den Nationalspieler nicht geben, teilte der Klub über seinen Twitter-Account mit. Wie man den Zuschlag bekommen will, erklärte TSV-Star Maximilian Schmidt im Interview mit der "Welt".