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Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert

05.11.2009 | 19:34 Uhr
Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert

Die Spielvorbereitung fällt bei BVB-Gegner Werder Bremen denkbar kurz aus. Gestern Abend das Europa-League-Duell gegen Austria Wien, heute Auslaufen, und nach der Trainingseinheit am Samstag steht schon das Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund an.

Der Klub: Bremen ist bislang der Bundesliga-Wahnsinn. Die Mannschaft ist mit einer 2:3-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt in die Saison gestartet. Seitdem hat die Mannschaft kein Ligaspiel mehr verloren und im Weserstadion auch kein Gegentor mehr kassiert. Der erste Meistertitel seit dem Jahr 2004 scheint durchaus möglich. Dazu ist der amtierende Pokalsieger schon wieder ins Viertelfinale des Pokalwettbewerbs vorgestoßen und mischt in der Europa League mit.

Die Torgarantie: Claudio Pizarro traf für Werder in acht Bundesligaspielen sechsmal. Erst wurde er ausgeliehen, jetzt zurück gekauft. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die Mannschaft: ... wurde effektiv bis clever verstärkt. Werder steckte die üppigen Millionen von Juventus Turin für den brasilianischen Bremen-Auswanderer Diego vor allem in Marko Marin, Marcelo Moreno, Tim Borowski und Claudio Pizarro.

Pizarro ist der Mats Hummels von Werder: Der Neuzugang war bereits ausgeliehen, wurde im Sommer endgültig verpflichtet und ist ganz wichtig für die Mannschaft. Stürmer Moreno, den auch der BVB gerne gehabt hätte, plagt sich bislang mit Verletzungen herum. Als Schnäppchen gilt Philipp Bargfrede, der von den eigenen Amateuren zu den Profis kam und dort Stammspieler wurde.

Die aktuelle Form: An die letzte Bundesliga-Niederlage ihrer Bremer erinnern sich nur noch wenige Fans. Trotzdem ist Werder nicht unschlagbar. Beim 2:2 in Nürnberg waren die Norddeutschen, nach vielen englischen Wochen mit Europapokal und Länderspielen, in der Abwehr anfällig und lagen schnell 0:2 zurück. Doppel-Torschütze Aaron Hunt sei Dank glichen sie noch aus. Der in Bremen gern gesehene BVB muss also die Abwehr der Gastgeber unter Druck setzen und das spielstarke Mittelfeld bremsen. Das war bislang einfach, denn es galt: „Hast du Diego, hast du Werder.” Tinga stand seinem Landsmann auf den Füßen, das Bremer Spiel lief nicht. Jetzt müssen Mezut Özil, Aaron Hunt und Marko Marin beschäftigt werden.

Borussen unterlagen

in Bremen 29 Mal

Die Ausfälle: Ausgerechnet Ex-Borusse, Kapitän und Werder-Alphatier Torsten Frings fehlt. Auch Marcelo Moreno fällt verletzt aus. Der Einsatz der Nationalspieler Tim Borowski und Claudio Pizarro, der gestern gegen Wien fehlte, ist fraglich. Die wandelnde peruanische Torgefahr Pizarro hat sechs Mal in acht Bundesliga-Spielen getroffen.

Das letzte Duell: ...gewann der BVB 1:0, Alex Frei verwandelte im März den entscheidenden Elfmeter, nachdem Sebastian Boenisch Nelson Valdez gefoult hatte. Viel interessanter war im Oktober 2008 das letzte Spiel der Klubs in Bremen. Zwei Mal ging der BVB in Führung. Dank eines Doppelschlags von Pizarro lag Bremen nach 90 Minuten 3:2 vorne. Wie gut, dass Mohamed Zidan in der Nachspielzeit noch das 3:3 gelang.

Die Bilanz des BVB: In Bremen unterlagen die Borussen in 29 von 41 Duellen. Immerhin: Die Bilanz in den letzten beiden Spielzeiten sieht gut aus. Da gab es in Pokal und Meisterschaft sechs Duelle zwischen beiden Teams, von denen der BVB drei gewann.

Thorsten Schabelon

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Kommentare
06.11.2009
16:01
Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert
von schwarzgelbesMaskottchen | #7

@ greddy - Du Oberschlaumeier!
vor 20 Minuten zu: Subotic an allen drei Gegentoren beteiligt
Vorschlag: Ottmar Hitzfeld! Erlernter Beruf: Lehrer für Mathematik und Sport Seine Erfolge: 1985 - Trainer des Jahres in der Schweiz 1997 - ...
10 weitere Kommentare
vor 21 Minuten zu: Schwarz-gelbe Maulwürfe und einsame Meister
Vorschlag: Ottmar Hitzfeld! Erlernter Beruf: Lehrer für Mathematik und Sport Seine Erfolge: 1985 - Trainer des Jahres in der Schweiz 1997 - ...
1 Kommentar
vor 21 Minuten zu: Höttecke fehlt beim BVB die Perspektive
Vorschlag: Ottmar Hitzfeld! Erlernter Beruf: Lehrer für Mathematik und Sport Seine Erfolge: 1985 - Trainer des Jahres in der Schweiz 1997 - ...
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vor 22 Minuten zu: Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert
Vorschlag: Ottmar Hitzfeld! Erlernter Beruf: Lehrer für Mathematik und Sport Seine Erfolge: 1985 - Trainer des Jahres in der Schweiz 1997 - ...
4 weitere Kommentare
vor 24 Minuten zu: BVB-Stürmer Barrios ist Spieler des Monats
Vorschlag: Ottmar Hitzfeld! Erlernter Beruf: Lehrer für Mathematik und Sport Seine Erfolge: 1985 - Trainer des Jahres in der Schweiz 1997 - ...
14 weitere Kommentare

Wie originell!!!!

06.11.2009
10:56
Blockierter Kommentar.
von rene.bogdanski | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

06.11.2009
10:27
Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert
von greddy | #5

Vorschlag: Ottmar Hitzfeld!
Erlernter Beruf: Lehrer für Mathematik und Sport

Seine Erfolge:
1985 - Trainer des Jahres in der Schweiz
1997 - „Welt-Trainer des Jahres“
2001 - „Welt-Trainer des Jahres“
2001 - „UEFA Club Football Awards Trainer des Jahres“
2008 - Deutschlands Trainer des Jahres

Borussia Dortmund 1991–97
1995 - Supercupsieger
1995 - Deutscher Meister
1996 - Supercupsieger
1996 - Deutscher Meister
1997 - Champions League
1997 - Weltpokal

FC Bayern München 1998–04
1998 - Ligapokal
1999 - Deutscher Meister
1999 - Ligapokal
2000 - DFB-Pokal
2000 - Deutscher Meister
2000 - Ligapokal
2001 - Deutscher Meister
2001 - Champions League
2001 - Weltpokal
2003 - DFB-Pokal
2003 - Deutscher Meister

FC Bayern München 2007–08
- Premiere Ligapokal
2008 - DFB-Pokal
2008 - Deutscher Meister

Nationaltrainer Schweiz 2008–
2009 - Direktqualifikation WM

Ottmar Hitzfeld ist unbestritten d e r erfolgreichste Vereinstrainer des deutschen Fußballs.
In der Chronik 100 Jahre DFB heißt es in einem Kurzporträt: Mit Kompetenz und Kontrolle, Autorität, Ausstrahlung, Distanz und psychologischem Feingefühl verkörpert Hitzfeld den Trainertyp des seriösen Magiers. Der einstige Torjäger (Siegermentalität heißt für mich, jedes Spiel gewinnen wollen. Auch ein Trainingsspiel) beschränkt seine Tätigkeit nicht auf den technischen, taktischen und konditionellen Bereich, sondern bezieht auch psychologische Aspekte mit ein. Er arbeitet viel auf der Beziehungsebene und achtet darauf, dass das Verhältnis zwischen den Spielern und zwischen ihm und der Mannschaft stimmt. Fähigkeit zur Menschenführung, natürliche Autorität (Auf dem Feld bin ich der Chef, und zwar ein autoritärer. Anders kann man keinen Erfolg haben), Charisma und Ausstrahlung - für ihn alles Komponenten, die man nicht vorspielen kann - sind für den erfolgsbesessenen Hitzfeld wesentliche Voraussetzungen eines guten Trainers. Die FAZ sieht das Charisma Hitzfelds in dessen Fähigkeit begründet, logisch zu argumentieren und so den Glauben an die eigenen Stärken zu beflügeln.

06.11.2009
00:48
Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert
von Rentner4rr | #4

Da hast du Recht

05.11.2009
22:34
Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert
von conzon089 | #3

las wird wenn schon mit 2 s geschrieben

05.11.2009
22:22
Blockierter Kommentar.
von rene.bogdanski | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.11.2009
22:05
Nach 2:3 zum Start kein Gegentor mehr kassiert
von conzon089 | #1

gestern?ich denk die spielen jetzt!

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