Lewandowskis Kampfansage an Bayern München
29.11.2011 | 15:25 Uhr 2011-11-29T15:25:36+0100
Dortmund. Es ist gar nicht so lange her, da wurde er auf dem Boulevard noch als „Lewandoofski“ verspottet, inzwischen ist Robert Lewandowski die Torgarantie der Borussia.
Neun Treffer hat der Pole nun schon auf dem Konto, allesamt erzielt im heimischen Signal Iduna Park, und seit dem Samstag darf er sich nun auch offiziell anerkannter Derby-Held nennen. Nachdem Lewandowski im Vorjahr beim 3:1-Sieg auf Schalke sein allererstes Bundesligator erzielt hatte, brachte er den BVB am Samstag mit seinem Treffer auf die Siegerstraße. „Ein tolles Gefühl. Das war ein super wichtiger Sieg“, befand Lewandowski schließlich nach dem Abpfiff.
Felipe Santana gewährte Schalkes Klaas-Jan Huntelaar beim Dortmunder Sieg im Revierderby keinen Stich. Der BVB-Innenverteidiger war auch Schütze des 2:0 zum wichtigsten Zeitpunkt des Spiels und verdiente sich damit die Bestnote. Die Borussen in der Einzelkritik.
Dabei hatte der Nachmittag so gar nicht nach dem Geschmack des
polnischen Nationalspielers begonnen. Schließlich musste der 23-Jährige
erstmals wieder in dieser Saison auf der ungeliebten Position im
offensiven Mittelfeld ran, hinter Lucas Barrios, der erstmals in dieser
Saison in der Startelf des BVB stand. „Ich war darüber schon etwas
überrascht“, gab Lewandowski nachher zu. „Denn jeder weiß, dass ich
lieber im Sturmzentrum spiele.“
Probleme hatte er freilich nicht, sich hinter dem Paraguayer zu Recht zu
finden. Erneut präsentierte er sich bärenstark, agil, sehr laufstark.
„Aber die Position ist ja auch nicht neu für mich“, stellt Lewandowski
klar, „schließlich habe ich dort die ganze Meistersaison lang gespielt.“
Nach dem siebten „Dreier“ aus den letzten acht Spielen, nach dem Sieg
über die Bayern und dem Derby-Erfolg ist der BVB nun wieder voll in der
Spur. Und schon wieder auf Meisterkurs? Darüber zu sprechen ist
natürlich weiter strengstens verboten, Lewandowski allerdings konnte
sich, darauf angesprochen, einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.
„Der Unterschied ist“, sagte er also, „die Bayern müssen gewinnen, wir
können.“
Und in dieser Rolle fühlt sich Borussia Dortmund ausgesprochen wohl.

10:58
Bravo Lewy!!
Wie der Junge sich entwickelt hat !Ich habe damit gerechnet, er brauchte nur ein wenig Zeit.Ich geh noch weiter und glaube sogar dass,er der grösste polnische Spieler seit Zbigniew Boniek werden kann!! Unter unseren Trainer Klopp bekommt jeder eine faire Chance!
Weswegen solche Talente wie Bittencourt wohl zu uns kommen und nicht etwa zu den Bayern.
Weter so! HEJA BVB!!
09:07
Die Kampfansage soll wohl folgende sein:
„Aber die Position ist ja auch nicht neu für mich“, stellt Lewandowski klar, „schließlich habe ich dort die ganze Meistersaison lang gespielt.“
Da er jetzt wieder auf der Position spielt wie im meisterjahr, soll wohl logischerweise der Titel folgen.
Ist echt ne krasse Kampfansage liebe Redaktion.
17:50
Wo bitte, liebe WAZ, ist denn da eine KAMPFANSAGE an die Bayern?
Oder ist das jetzt ein Intelligenz-Test? :-)