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Lewandowski ist beim Meister BVB kaum zu ersetzen

09.11.2012 | 18:39 Uhr
Lewandowski ist beim Meister BVB kaum zu ersetzen
Dortmunds Stürmerstar Robert Lewandowski könnte den BVB im Sommer verlassen, sofern sein Vertrag nicht verlängert wird.Foto: imago

Dortmund.   Dortmunds Stürmerstar Robert Lewandowski könnte den BVB im Sommer verlassen, sofern sein Vertrag nicht verlängert wird. Die Interessenten stehen schon seit geraumer Zeit Schlange. Allerdings: Der Pole wäre für den Doublesieger extrem schwer zu ersetzen. Ein Kommentar.

In den letzten Wochen und Monaten wurde immer wieder über einen Abgang von Borussia Dortmunds Stürmer-Star Robert Lewandowski spekuliert. Die Interessenten stehen Schlange. Bayern München, Real Madrid, FC Chelsea, Juventus Turin und die beiden Klubs aus Manchester werden mit dem 24-Jährigen in Verbindung gebracht.

Lewandowski-Verbleib immer unwahrscheinlicher

Längst sind die BVB-Fans besorgt. Und das zu Recht. Denn ein Verbleib von Lewandowski, der 2010 für rund 4,5 Millionen Euro von Lech Posen nach Dortmund wechselte, scheint nicht nur aufgrund der jüngsten Gerüchte immer unwahrscheinlicher.

Fakt ist, dass sich der Deutsche Meister schon seit längerer Zeit vergeblich um eine Vertragsverlängerung mit Lewandowski bemüht. So soll der BVB dem Stürmer im Frühjahr rund 3,2 Millionen Euro pro Jahr angeboten haben. „Wir sind von der Offerte enttäuscht“, sagte Lewandowski-Berater Cezary Kucharski damals, „ein Spieler seiner Klasse sollte zu den bestbezahlten Fußballern beim BVB gehören.“ So wie Mario Götze und Marco Reus, die geschätzte 4,5 Millionen Euro verdienen.

Lewandowski ist Dortmunds Regisseur und Knipser

Verständlich. Denn Lewandowski ist mindestens ebenso wertvoll und im Falle eines Abgangs kaum zu ersetzen. Der polnische Nationalspieler hatte mit seinen 29 Treffern in der Bundesliga und im DFB-Pokal nicht nur entscheidenden Anteil am Double, seit dieser Saison übernimmt er auch die Aufgaben des abgewanderten Shinji Kagawa.

Lewandowskis Statistik von fünf Toren und sieben Vorlagen in 15 Pflichtspielen lässt noch nicht erahnen, wie wichtig der Angreifer tatsächlich für seine Mannschaft ist. Die Borussen spielen viele lange Bälle in die Sturmspitze, wo Lewandowski diese unnachahmlich behauptet und im Stile eines Spielmachers verteilt. Der Pole ist extrem vielseitig: Neben herausragender Technik und Körperbeherrschung sind sein Abschluss sowie seine Kopfball- und Zweikampfstärke charakteristisch für Dortmunds Nummer neun. Momentan ist Lewandowski Dortmunds Stürmer und Regisseur zugleich.

Ein Knipser allein kann Lewandowski nicht ersetzen

Die BVB-Verantwortlichen dürfen sich nicht verzocken, wenn sie den Ausnahmefußballer doch noch von einem Verbleib überzeugen wollen. Ein angemessenes Gehaltsangebot wäre der richtige Anfang. Sollte Lewandowski seinen 2014 auslaufenden Kontrakt nämlich nicht verlängern, muss der Doublesieger den Polen im kommenden Sommer ziehen lassen, um noch eine Ablösesumme einzunehmen.

Die dürfte den Dortmundern zwar rund 20 Millionen Euro einbringen, allerdings wird ein neuer Knipser allein nicht genügen, um den Abgang des hochbegabten Stürmers zu kompensieren.

Niklas König

Kommentare
11.11.2012
21:49
Das Bauernopfer Lewandowski
von klingsor11 | #24

Wenn es stimmt, dass Lewandowski um einiges weniger verdient als Reus oder Götze, kann ich ihn verstehen. Dass ist der schnöde Dank, dass er den BVB...
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1 Antwort
Falsch
von westfaIenborusse | #24-1

In der CL hat der BVB knapp 30 Mio verdient, obwohl er früh raus war.
Hängt damit zusammen, dass der Werbe- und TV-Pool nur auf wenige
deutsche Mannschaften verteilt wurde. Und die Einnahmen aus der
CL sind beim BVB ganz seriös ausserhalb des Budgets. Kurzum, Lewa
kam als relativ unbekannter Stürmer und konnte sich dank der Verletzung
von Barrios erst beim BVB richtig bekannt machen. Und er hat einen
1,5 Mio - Vertrag, bei dem er sicher nicht hungern muss. Der Vertrag läuft
bis 2014 und sollte eingehalten werden. Klar kann man den Vertrag vorzeitig
aufstocken und genau das hat der BVB im Rahmen des Budgets auch angeboten.
Aber eine Verdoppelung war ihm und seinen Beratern zu wenig. Kann ich auch
verstehen, denn Stürmer seines Kalibers könnten woanders 7 - 10 Mio bekommen.
Also würde er unseren Gehaltsrahmen sprengen und bevor eine Neid-Debatte
aufkommt, muss der BVB ihn gehen lassen. Wir sind nicht Bayern München
mit 350 Mio Jahresumsatz und 130 Mio Spieler-Etat (50 Mio). Und Tschüss

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http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/lewandowski-ist-beim-meister-bvb-nicht-zu-ersetzen-id7277399.html
2012-11-09 18:39
BVB, Borussia Dortmund, Robert Lewandowski, Manchester City, Real Madrid, Bayern München
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