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Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen

07.02.2012 | 23:26 Uhr
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
Ärgerte sich trotz des Dortmunder Sieges: BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Kiel.  Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund freute sich über den 4:0-Erfolg seiner Mannschaft in Kiel und den Einzug ins Halbfinale. Doch direkt nach dem Schlusspfiff kritisierte er, dass das Spiel ausgetragen wurde. Seine Vorwürfe richteten sich gegen den DFB und das Fernsehen. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Das Fernsehen muss seine Rolle überdenken. Es übt einen solchen Druck aus, dass es gar nicht mehr möglich ist, das Spiel abzusagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht ausgetragen wird, ging vorher gegen Null. Dabei ist es eigentlich nicht zu verantworten, unter diesen Bedingungen zu spielen. Es müsste dafür ein Platz mit einer Rasenheizung zur Verfügung stehen. Der DFB muss dafür sorgen, dass ausgewichen wird. Einige meiner Spieler haben Adduktorenprobleme."

BVB
BVB-Innenverteidiger Mats Hummels zeigte seine Klasse

4:0 in Kiel! Der BVB ist zum fünften Mal ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Überraschend vertrat Mitch Langerak im Tor Roman Weidenfeller - und er zeigte, dass auf ihn Verlass ist. In unserer Einzelkritik gibt's die Note 2. Nur ein Spieler war noch besser: Mats Hummels.

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): „Man konnte 30 Minuten lang Fußball spielen – da haben wir zwei Tore gemacht. Danach war es nur noch Schlittschuhlaufen mit ein wenig Ballarbeit. Für die Zukunft muss der DFB Auflagen machen, dass man ab dem Viertelfinale nur noch auf Plätzen mit einer Rasenheizung spielen darf.“

Sebastian Kehl (Kapitän Borussia Dortmund):Das Ergebnis hört sich deutlich an – aber es war keine leichte Aufgabe, vor allem auf dem Geläuf nicht. Der Platz war teilweise knüppelhart.“

Mats Hummels (Borussia Dortmund): "Ich hätte nicht gedacht, dass ich in einem Spiel noch einmal meine Kunstrasenschuhe tragen muss. Aber wir wussten, was uns erwartet, wir haben den Kampf und den Platz angenommen. Durch die zwei Tore haben wir Ruhe ins Publikum bekommen und den Kielern den Glauben genommen."

  1. Seite 1: Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
  2. Seite 2: So denken die Kieler über das Pokalspiel

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Kommentare
11.02.2012
07:08
Blockierter Kommentar.
von awrob | #43

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09.02.2012
15:54
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von Vuvuzela-Tuuuter | #42

Im Grunde genommen hat Klopp schon recht. Es war nicht wirklich eine gute Idee auf dem Rasen spielen zu lassen - Ein ausweichen wäre sicher die bessere Idee gewesen. Aber man sollte nicht vergessen, dass auch Kiel auf dem Rasen gespielt hat - beide Mannschaften hatten die selben Bedingungen.

Ich bin dafür einfach mal alles so zu lassen wie es ist und nicht immer noch mehr Regeln oben drauf zu packen. Wir Deutschen sind sowieso die unangefochten Weltmeister im reglementieren. Wichtiger sind beim Fussball so Themen wie: "Wer bezahlt die Polizeieinsätze!", "Einsätze für die Nationalmannschaft und deren mögliche Konsequenzen" etc.pp.

09.02.2012
15:03
Klopp hat nicht gewettert,
von DerFritze | #41

sondern nach dem Spiel lediglich darauf hingewiesen, daß die Idee, bei den Verhältnissen ein Pflichspiel auszutraten, ne doofe Idee gewesen ist.

Ich würde gern wissen wie die Meinungen dazu ausgefallen wären, wenn sich unter anderen Voraussetzungen ein Schweinsteiger, Müller, Neuer, Podolski, Höwedes oder sonst ein Nationalspieler schwer verletzt für ein halbes Jahr abgemeldet hätte, 4 Monate vor der EM ...

09.02.2012
12:33
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von lightmyfire | #40

Es wird hier oft die Vergangenheit beschrieben. Als erster Verein der den Europapokal der Pokalsieger 1966 gewann hätte ich mehr Einfühlungsvermögen erwartet und dem der Pokalgedanke bewußt ist und den einfachsten Vorschlag wie in #39 beschrieben wurde eingefallen wäre:

Beispiel aus der Gedenkschrift des Göttinger Tageblattes vom 08.04.2010:

Der FC Grone feiert sein 100-jähriges Bestehen
Chronik: Oberliga und Borussia Dortmund
•Als Höhepunkt der Vereinsgeschichte gilt das DFB-Pokalspiel gegen Bundesligist Borussia Dortmund am 29. August 1981 vor 8000 Zuschauern im Jahnstadion. Die Partie gegen die Borussen, die unter anderem mit Immel, Rüssmann, Votava und Burgsmüller antreten, geht mit 0:4 verloren.
•Heute zählt der Verein rund 330 Mitglieder. Außer Fußball befindet sich auch Pétanque im Sportangebot.

Angesichts dieses Beispiel ist das Argument Rasenheizung und Heimspielverlegung lächerlich.

09.02.2012
11:18
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von lightmyfire | #39

Die Diskussion ist unwürdig und lässt das Spiel vergessen.

Die unterklassigen Vereine wurden schon benachteiligt, dass die DFB Pokalhauptrunde von 128 auf 64 gesenkt wurde. Der FC Grone erinnert sich bestimmt gerne an das Pokalspiel gegen den BVB und geht dort in die Geschichte ein. Jetzt sollen Heimspiele aus Wettergründen verlegt werden und die Rasenheizung soll als Standard gelten. Unser Fußball ähnelt nicht dem Rugby oder Football amerikanischer Art,ist aber auch nicht Basketball.

Die einfachste Lösung ist der Terminplan des DFB, der die Pokalspiele so festlegt, solche Spiele (Pokalrunden) in angenehmen Jahreszeiten zu verlegen . Das spart auch Energie und schont die Umwelt.

08.02.2012
21:35
Ach Otto...
von WestfalenBorusse | #38

darum geht es doch überhaupt nicht. Wenn ein Schiri-Gespann einen Tag vorher mal den Test gemacht hätte (Folie weg, drei Stunden warten und dann Test-Läufe), wären auch die Fans bei rechtzeitiger Absage zuhause geblieben und wären irgendwann nach dem Auftauen des Rasens erneut angereist.

Hier geht es um Spiel-Kultur, Standfestigkeit oder Rutschpartien, schwerste Verletzungen oder reguläre Bedingungen und vieles mehr, was Jemand, der nie gegen den Ball getreten hat, natürlich nicht beurteilen kann.

Vor dem Spiel hat sich übrigens niemand beschwert, die Borussen haben sich gestellt, gekämpft und verdient gewonnen. Aber ich würde Dich und Andere hier gerne lesen, wenn einer der Spieler mit schwersten Kopfverletzungen Früh-Invalide geworden wäre, ähnlich wie damals Jo Deckarm......

08.02.2012
20:50
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von Otto99 | #37

Ich bin dafür, das Ergebnis wegen Unbespielbarkeit des Platzes für ungültig zu erklären.

Hat sich eigentlich irgendeiner der Kloppbeweihräucherer Gedanken darüber gemacht, daß eine Menge BVB-Fans keine Kosten und Mühe gescheut haben, nach Kiel zu fahren, um das Spiel zu sehen. Die hätten sich bestimmt gefreut, wenn das Spiel aufgrund der Initiative Eures Idols abgesagt worden wäre. Und Ihr hättet Euch bestimmt gefreut, wenn das Spiel z.B. 3 Tage vor der Begegnung in Schalke neu angesetzt worden wäre.

Statt froh zu sein, im Halbfinale zu sein, höre ich wieder nur Gejammere, entsetzlich!

1 Antwort
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von simmes | #37-1

Was Du hörst in Deiner Parallelwelt ("entsetzlich!"), will eigentlich niemand wissen. Die Diskussion geht nur darum, sich über bestimmte Dinge ein paar Gedanken zu machen. Aber das ist ja vielleicht nicht so Dein Ding... :-(

08.02.2012
18:54
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von misterjones | #36

Schon bemerkenswert, dass hier hauptsächlich die Schalker gegen eine Spielabsage auf solchem Geläuf argumentieren. Es scheint, dass unsere kleinen blauen Nachbarn sich gar nicht satt sehen können an Kloppos Zaubertruppe. ;-)

2 Antworten
na ja...
von WestfalenBorusse | #36-1

Sie haben ja auch kaum Erfahrungen bei dem Wetter, denn die Turnhalle ist schon überaus praktisch. Und im Pokal ist ja auch tote Hose....

Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von Hubelwusel | #36-2

Die Schalker hatten bestimmt Langeweile am Dienstag. Ihr Testspiel gegen Bauerschaft Buer wurde wahrscheinlich wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.... ;-)

08.02.2012
16:17
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von Rentner4rr | #35

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.02.2012
16:12
Klopp wettert gegen DFB und Fernsehen
von Rentner4rr | #34

Kloppsi steigt der Erfolg wohl langsam zu Kopf

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