Klopp: "Wenn man sich für ein Gesicht entschuldigen muss, tue ich das"

BVB-Trainer Jürgen Klopp wurde im Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf die Tribüne geschickt.
BVB-Trainer Jürgen Klopp wurde im Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf die Tribüne geschickt.
Foto: sid
Was wir bereits wissen
Borussia Dortmunds Fußballlehrer Jürgen Klopp hat bekräftigt, dass es während des BVB-Spiels bei Eintracht Frankfurt keine Schiedsrichter-Beleidigung gegeben hat. "Aber wenn man sich für ein Gesicht entschuldigen muss, dann tue ich das hiermit", erklärte er. Bis zum 4. Oktober hat der Meistertrainer Zeit für eine Stellungnahme.

Frankfurt/Main.. Borussia Dortmunds Meistertrainer Jürgen Klopp hat noch einmal bekräftigt, dass er das Schiedsrichter-Gespann im Spiel bei Eintracht Frankfurt (3:3) nicht beleidigt hat. "Beleidigung hat keine stattgefunden, definitiv nicht", sagte Klopp. Für seine Grimasse gegenüber des Unparteiischen bat Klopp um Nachsicht: "So sehe ich auch beim Tennis aus oder wenn wir ein Tor geschossen haben. Aber wenn man sich für ein Gesicht entschuldigen muss, dann tue ich das hiermit." Klopp war am nach einem vermeintlichen Foulspiel an Robert Lewandowski auf den vierten Offiziellen Guido Kleve zugerannt und nach diesem Vorfall von Schiedsrichter Florian Meyer auf die Tribüne verwiesen worden.

Klopp hat bis zum 4. Oktober Zeit für eine Stellungnahme

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren wegen unsportlichen Verhaltens eingeleitet. "Ich hatte noch keine Zeit für eine Stellungnahme, wir haben ja auch noch Zeit bis zum 4. Oktober", sagte Klopp. Der 45-Jährige war in Frankfurt in der Nachspielzeit wegen Meckerns auf die Tribüne verbannt worden. Für den Meistercoach war es aber nicht die erste Entgleisung an der Seitenlinie. Insgesamt hatte er wegen verschiedener Vergehen 39.500 Euro an Geldstrafen entrichten müssen. Klopp könnte auch für ein Spiel gesperrt werden. (sid/dapd)