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Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes

09.11.2012 | 00:27 Uhr
Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
Wechselt Klaus Allofs von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg?Foto: Sebastian Widmann / dapd

Bremen.  Der VfL Wolfsburg sucht nach Dieter Hoeneß und Felix Magath einen Manager, der die VW-Millionen mit Sinn und Verstand ausgibt. Klaus Allofs möchte endlich wieder an europäische Glanzzeiten anknüpfen. Das ist in Bremen erst einmal nicht mehr möglich. Ein Kommentar.

Auf den ersten Blick kommt da wahrscheinlich bald zusammen, was zusammen gehört: Der VfL Wolfsburg sucht nach Dieter Hoeneß und Felix Magath einen Manager, der die endlos strömenden VW-Millionen zur Abwechslung mal mit Sinn und Verstand ausgibt. Und Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs, der zumindest ein paar Jahre lang im Ruf stand, der beste Einkäufer der Liga zu sein, möchte endlich mal an einem Standort arbeiten, an dem nicht die wirtschaftlichen die sportlichen Möglichkeiten so begrenzen, wie es in Bremen der Fall geworden ist.

Bundesliga
Werder-Boss Allofs dementiert Kontakt zum VfL Wolfsburg

Werder-Bremen-Boss Klaus Allofs hat Gerüchte zurückgewiesen, denenzufolge er kurz vor einem Engagement beim VfL Wolfsburg stehe. Es gebe weder Gespräche, noch ein konkretes Angebot. Der Managerposten in Wolfsburg ist seit der Entlassung von Magath, der Trainer und Manager war, vakant.

Die Gründe von Allofs, mindestens intensiv über einen Wechsel nachzudenken, mögen stichhaltig sein: In Bremen wird es immer schwieriger, an die alten europäischen Glanzzeiten anzuknüpfen. Nach den Bayern sind auch Vereine wie Dortmund und Schalke den Norddeutschen wirtschaftlich und sportlich weit enteilt. Zudem wirkt Allofs müde: müde der ständigen Querschüsse von Willi Lemke.

Allofs ist zuzutrauen, länger beim VfL zu wirken als seine Vorgänger

Aber dann nach Wolfsburg? Es ist Klaus Allofs zuzutrauen, dort erfolgreicher und länger zu wirken als seine Vorgänger. Aber das heißt noch lange nicht, dass es ihm gelingen wird, aus einem bundesweit so gering geschätzten – weil mit Gewalt hochgezüchteten – Gebilde wie dem VfL einen Verein zu machen, der Menschen bewegt. Sollte Allofs sich demnächst daran verschleißen: Schade wär’s schon.

Klaus Wille


Kommentare
09.11.2012
13:36
Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von DieterMeisenkeim | #3

Tja...Der Lockruf des Geldes... In einem anderen Beitrag schrieb ich, ich hätte auch gerne eine 7 stellige Euro-Summe...

Es ist aber auch immer die Frage: Sportliche Möglichkeiten vs Kapitalmöglichkeiten. Es wirft sich auch die Frage auf, was Bremen mit den ganzen Geldern aus dem Europa-Pokal, ob nun Champ. oder Euro-League, gemacht hat.

Ich denke, wenn Allofs wechselt, dann würde er dem VfL gut tun, aber mehr Fans zu Auswärtsspielen fahren dann dennoch nicht mit.

3 Antworten
Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von DieterMeizenkeim | #3-1

Nun - die Gelder aus der CL sind notwendig, aber bei weitem nicht hinreichend! Die Finanzgeschäfte sind offensichtlich nicht die Domäne vom guten Klaus - anders als bei den Roten in München! In Wolfsburg hätte er es da sicherlich wesentlich leichter - neben der Erkenntnis, dass in Bremen dauerhaft kein Top-Fußball möglich ist - wenigstens nicht mit seinen Methoden - ein wichtiger Grund, Bremen Richtung Wolfsburg zu verlassen.

Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von DieterMeisenkeim | #3-2

Gut managen und wirtschaften kann halt nicht jeder! Aber immerhin jammert er nicht so rum, wie der Bruchhagen von der Frankfurter Eintracht, der alte Jammerlappen.

Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von DieterMeizenkeim | #3-3

Gibt es nicht eine regionale Größe, die alleine aufgrund der Tatsache, dass sie ein angeblich bombastisches Kunden-Aufkommen habe, einen anderen, natürlich für sie vorteilhafteren Verteilungsschlüssel von z.B. Fernsehgeldern hätte - also für keinerlei Gegenleistung mehr Geld verlangt?

09.11.2012
12:34
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

09.11.2012
06:56
Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von DieterMeizenkeim | #1

Was will der Autor suggerieren? Dass die Ruhrpottvereine ganz und gar auf ihre Nord- und Südkurven setzen, um Manager und Spieler anzulocken? Dass das in diesem Landstrich exzessiv ausgeübte Herz-Schmerz-Getue völlig ausreiche, um einen konkurrenzfähigen Verein auf die Beine zu stellen? Willkommen in 2012 ...

5 Antworten
Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von misterjones | #1-1

Wer (unter ständig wechselnden Namen) im Internet lebt, braucht weder Heimat noch regionales Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie referieren hier (wie auch beim Thema Fußball) über Dinge, von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Gibt es wirklich gar nichts, wovon Sie etwas verstehen? Irgendwo muss es doch ein angemessenes Forum geben für Ihren übersteigerten Mitteilungsdrang.

Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von Smirre | #1-2

Hallo misterjones!
Ich empfehle dringend, diesen Poster DieterMeizenkeim unkommentiert zu lassen, er lebt einfach nur von den zurecht verwundert bis wütenden Kommentaren auf seine Hetze gegen alles was aus dem Westen kommt.

Entziehen wir ihm doch einfach seine Lebensgrundlage, indem wir nicht mehr antworten. Ich denke, das hilft am Besten!

smirre
von westfaIenborusse | #1-3

Völlig richtig, auch wenn er mal Kreide gefressen hat, bleibt er ein Brandstifter.
Ansonsten frage ich mich ernsthaft, warum der Allofs-Artikel auf der BVB-Seite ist.

Klaus Allofs und der Lockruf des Geldes
von Smirre | #1-4

westfale: Ganz einfach. Die WAZ möchte, dass wir den Blick über den Tellerrand hinaus auf Vereine richten, die nicht mit einem Fanpotenzial wie dem unseren gesegnet sind.

Vielleicht wirds eine ganze Serie, heute Wolfsburg, morgen Hoffenheim, übermorgen ???

@Smirre | #1-2
von misterjones | #1-5

Sie haben natürlich Recht. Ich werde mich bessern. Versprochen.

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