In Dortmund herrscht die Ruhe vor dem Sturm
19.02.2009 | 08:06 Uhr 2009-02-19T08:06:00+0100Dortmund. Das 133. Revierderby steht vor der Tür und bei Schalke 04 ist es schon im Vorfeld mächtig stürmisch. Borussia Dortmund verzeichnet dagegen nicht mal ein laues Lüftchen. Und das, obwohl das Team 2009 immer noch auf den ersten Sieg wartet.
Vor dreieinhalb Jahren hat der BVB das letzte Mal auf Schalke gewonnen. Es war der einzige Dreier, in den letzten elf Spielen dort. Und trotzdem blicken die Statistiker der Borussen hoffnungsvoll auf das anstehende Derby. Denn in den bislang sieben Februar-Duellen, so ihre Rechnung, hat Dortmund noch nie in Gelsenkirchen verloren. „Ist wohl nicht der Schalke-Monat. Aber spielen werden wir Freitag trotzdem”, kündigte BVB-Trainer Jürgen Klopp gestern mit einem Lächeln an.
Den Fans geben, was sie sich wünschen
Klopp hat natürlich einen Plan für das Spiel: „Wir wollen unseren Fans das geben, was sie sich mehr als alles andere wünschen. Wir fahren nicht dahin, um die Null zu halten, sondern um ein gutes Ergebnis zu holen.” Sein Sportdirektor Michael Zorc mag es etwas deutlicher: „Wir wollen den ersten Sieg 2009.”
Trotz Mittelmaß-Platzierungen der Kontrahenten (BVB, 8./Schalke, 9.) weiß Klopp, der das erste Mal beim Derby in Gelsenkirchen an der Linie steht, um die sportliche Brisanz des Duells: „Beide lechzen nach einem Befreiungsschlag. Die Schalker können mit einem Sieg alle Diskussionen dort beenden.”
Laues Lüftchen
Der BVB-Trainer nutzte die Pressekonferenz am Mittwoch, um mit etwas Wind das verdächtig laue Lüftchen in Dortmund in Bewegung zu bringen. „Wir sind hier auch nicht zufrieden im Moment”, sagte er mit Blick auf die vier Pflichtspiele 2009 ohne Sieg. „Und auch wir haben unsere Probleme.”
Gibt es in dieser Spielzeit eine Wachablösung und wird der BVB dauerhaft zur Nr. 1 im Ruhrgebiet?
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Klopp hat große personelle Sorgen, denn er muss auf fünf Stammspieler verzichten. Young-Pyo Lee, der gegen Cottbus die Rote Karte gesehen hatte, wurde gestern vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt. Ursprünglich waren drei Spiele vorgesehen. Ein Erfolg für Sportdirektor Zorc, der in einem Brief an den DFB auf die Verdienste des fairen Sportmannes Lee hingewiesen hatte. Der Südkoreaner wurde in 101 Länderspielen überhaupt nur dreimal verwarnt.
Neben Lee fehlen Tinga, Dede, Mats Hummels und Kuba Blaszczykowski. So stellt sich Klopps Derbyelf fast selbst auf und sorgt für einen Debütanten-Ball. Kevin-Prince Boateng, Felipe Santana, Marcel Schmelzer und Patrick Owomoyela, und damit drei Spieler aus der Viererkette, spielen erstmals für den BVB in einem Revierderby.

19:44
Heute Weiber Karneval da ist Kloppi in form
rote Nase auf und ab geht die Luise
18:43
@2...
ich denke man muss mehr angst vor klopp haben als vor eurem witztrainer rutten....
kenne genug schalker, die zugeben, dass sie viel viel viel lieber klopp als trainer hätten als rutten...
das siehst du doch nicht anders oder? :-)
16:36
vor sprüche macher klopp braucht in der bundesliga keiner angst haben viel wind und nichts dahinter
09:57
Fritten Rutt und Looser Müller haben schon Angst vor Klopp und Watzke.