Hopp erwägt einen Dialog mit den BVB-Fans
22.08.2011 | 13:42 Uhr 2011-08-22T13:42:00+0200
Dortmund. Dietmar Hopp, Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim, hat Interesse an einer Podiumsdiskussion mit Anhängern von Borussia Dortmund. Er begrüßt diese Initiative des BVB.
Mäzen Dietmar Hopp von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim erwägt trotz seiner angespannten und durch die jüngste Lärmattacke noch schlechter gewordenen Beziehung zu den Fans von Meister Borussia Dortmund die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion mit den BVB-Anhängern . "Ich will mich noch nicht festlegen, ob ich die Einladung annehme. Ich will abwarten, wie sich alles entwickelt. Erst einmal habe ich mich gefreut, dass man von Fan-Seite des BVB Interesse zeigt, einen Dialog zu führen", sagte Hopp dem kicker.
BVB-Fans stellten Strafanzeige
Zuletzt hatten zwei 1899-Mitarbeiter während der Partie des 2. Spieltags zwischen Hoffenheim und Dortmund (1:0) mit einem Beschallungsgerät die Schmäh-Gesänge aus dem Dortmunder Fanblock gegen Hopp zu übertönen versucht. Danach stellten elf BVB-Anhänger bei der Polizei in Heidelberg Strafanzeige wegen Körperverletzung. Die Polizei ermittelt derzeit, ob das Gerät, das zuvor bereits in vier Bundesliga-Partien während der vergangenen Saison zum Einsatz gekommen war, Hochfrequenz-Töne erzeugen kann und die Anzeigen gerechtfertigt sind.
Schon vor drei Jahren hatten Hopp und die Dortmunder Fans für Schlagzeilen gesorgt. Damals wurde auf einem Plakat zu Gewalt gegen den Milliardär aufgerufen. (sid)

19:40
Privatvermögen kann auch in Traditionsvereinen der BULI bis 49 % angelegt werden. 25% sind eine qualifizierte Mehrheit, die bestimmte Beschlüsse verhindern können. Diese Meheit nennt man Sperrminorität. Wie würden sich Fans oder Watzke verhalten, wenn ein Privatinvestor sich an ihren Verein beteiligen wollen?
Mir sind 2 Beispieie bekannt und das sind die Münchener Vereine. Beim FCB war mir aufgefallen, dass Adidas und Audi zusamme nicht einmal 20 % der Anteile halten. Die Stadt Gelsenkirchen ist nicht direkt an dem Verein S 04 beteiligt.
Ungeklärt ist auch ob die 50 + 1 Regel mit dem EU-Recht vereinbar sind, weil Fußballvereine wie Wirtschaftsunternehmen zu behandeln sind.
15:08
Wie schon gesagt, Hopp kann mit seinem Geld tun und lassen, was er will. Und Profisport funktioniert nun einmal mit Geld. Und wie auch schon gesagt, Fans anderer Vereine haben nicht über die Daseinsberechtigung von 1899 Hoffenheim zu richten.
Hopp ist ebenfalls Mäzen der Mannheimer Adler. Phillip Anschutz gehören die Eisbären Berlin und die Hamburg Freezers. Die Grizzly Adams Wolfsburg werden von der Volkswagen Gruppe gefördert. An diesen Zustand haben wir uns in der DEL inzwischen gewöhnt. An diesen Zustand wird man sich auch im Fußball gewöhnen müssen. Wenn man dies untersagen würde, dann müsste man zukünftig sämtliche Sponsorenverträge, aller Vereine hinterfragen. Wer darf welchem Verein, wie viel Geld geben?
14:02
Wer braucht denn einen traditions- und gesichtslosen Verein, dessen sportlicher Erfolg allein vom Geld abhängt? Großinvestoren wie SAP können gern viel Geld in Vereine pumpen, damit diese sich bessere Spieler kaufen und besser mit den Vereinen in England und Spanien mithalten können. Aber was soll der Quatsch, dafür einen Dorfklub mit keinerlei Geschichte und Seele zu einem Bundesligisten aufzublasen? Warum steckt Hopp sein Geld nicht in den Traditionsverein einer nahegelegenen Großstadt in der Region wie Waldhof Mannheim, Mainz 05 oder VfB Stuttgart?
Quelle: Sinngemäß zitiert Jürgen Vielmeier in der Kategorie Alltagsleid im Mai 2008
13:10
Man kann Dietmar Hopp nicht verbieten, Hoffenheim finanziell zu fördern. Ferner halte ich es für anmaßend, dass Fans eines Fußballverein darüber richten wollen, welcher Verein, aufgrund seiner Tradition eine Daseinsberechtigung hat und welcher nicht. Dietmar Hopp kann mit seinem Geld tun und lassen was er will. Das gilt auch für den Bayer-Konzern und für die Volkswagen-Gruppe.
Vereine wie Schalke, Dortmund, Bayern, etc. haben sich ihre Bundesligatradition in Zeiten erarbeitet, als Fußballprofis nicht automatisch Millionäre wurden. Vereine wie Bochum, Gladbach, RW Essen oder Düsseldorf können heute im Konzert der Großen kaum noch mitgeigen, weil die Geldgeber fehlen. Leverkusen, Wolfsburg und eben auch Hoffenheim haben das nötige Geld, von ihren Förderern nun einmal. Daher haben sie auch jedes Recht in der BL zu spielen.
Ausländische Traditionsvereine, wie Real Madrid oder FC Barcelona haben jeder für sich mehr Schulden, als Schalke und Dortmund in Spitzenzeiten zusammen. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass diese Vereine ihre Ausgaben senken wollen, um ihre Verbindlichkeiten zu tilgen. Stattdessen werden ständig neue Rekordgehälter gezahlt und neue Ablösesummenrekorde aufgestellt. Damit scheint jedoch niemand ein Problem zu haben.
Besonders schlimm finde ich es jedoch, wie Hopp in unflätigster Art und Weise beschimpft und beleidigt wird. Daher würde ich ihm von dieser Podiumsdiskussion abraten.
12:05
#14
wieso kannst Du das so sicher behaupten ?
Noch kann in Deutschland
jeder mit seinem Geld machen was er will !
Und wem das nicht passt: nun der darf ja dann beleidigen
tolle Demokratische Auffassung;
aber die gibt es hier ! sowieso nicht ; leider
hier herrscht der Neid vor !
12:02
#8 von WESTFALENBVB ,
ja hab von Dir nichts anderes erwartet;
nur weil jemand - erheblich- mehr Geld als Du und viele andere hat,
darf man ihn beleidigen;
und das mittels unterer Schublade
DAS ist natürlich eine Rechtfertigung
man welch MenschenHirne sind das hier
????????????????????????????
11:15
Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. mehr aber auch nicht.
Der BVB geht mal wieder in einer wichtigen Aktion zum Wohl der Liga voran, wie schon bei Kein Zwanni... Hut ab vor so einer organisierten Fanszene!
10:59
@12:
Gasprom-City? Willst di mich verar....? Was hat denn Sponsoring bitte mit den hier aufgezählten Retortenclubs zu tun? Armer Geist!!!
10:25
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10:10
Ich habe meine Meinung zum Thema Hopp ja schon in dem Artikel offener Brief detailiert kundgetan.
Find das Angebot der BVB-Fans löblich, aber m E gibts da nichts zu diskutieren.
Das Projekt Hoffenheim wird in seiner Gesamtheit von den Fans abgelehnt und das zu recht.
Genauso wie Hopp in diesem Leben nicht mehr die Bedeutung von gewachsener Fußballbegeisterung begreifen wird.
Jürgen Klopp hatte schon recht mit seiner Einschätzung, dass die Fans ja mit Sprechchören wie Wir finden dein Projekt nicht SOOO super! vermutlich nicht gehört worden wären.