Holstein Kiel sagt nach Schmähgesängen „Sorry, BVB“
28.01.2012 | 16:32 Uhr 2012-01-28T16:32:11+0100
Dortmund. Vor der Partie gegen Hoffenheim flimmerte beim BVB ein Video über die vier Stadionleinwände. Drei Spieler des Dortmunder DFB-Pokalgegners Holstein Kiel gaben eine kurze Entschuldigung für die Schmähgesänge nach der Auslosung im Aktuellen Sportstudio ab - unter lauten Pfiffen und nur wenig Applaus.
Das erste Heimspiel im Jahr 2012 nutzen die Spieler von Holstein Kiel für eine kurze Entschuldigung für die Schmähgesänge, die es unmittelbar nach der Pokalauslosung am 21. Dezember im Aktuellen Sportstudio gegeben hatte . Der Regionalligist empfängt den deutschen Meister am 7. Februar (20.30 Uhr/ARD) im Pokal-Viertelfinale .
Zwischen „Unser Stern Borussia“ und der Mannschaftsaufstellung des Gegners aus Hoffenheim flimmerte um 15.15 Uhr ein Video über die vier Stadionleinwände, das die Mannschaft von Holstein Kiel nach Dortmund übermittelt hatte.
Kehl akzeptiert Entschuldigung
Drei Spieler der „Störche“ meldeten sich zu Wort und bedauerten den verbalen Ausrutscher. „Holstein Kiel freut sich, die Fans des BVB am 7. Februar in Kiel begrüßen zu dürfen.“ Unter lauten Pfiffen und nur wenig Applaus sagten die Norddeutschen gemeinsam „Sorry, BVB“.
Auch Borussias Kapitän Sebastian Kehl nahm in dem Video Stellung zur Situation, akzeptierte die Entschuldigung und appellierte an die eigenen Fans, aus dem Pokal-Spiel ein gemeinsames „Fußballfest“ zu machen.

18:32
die Bubis aus dem Norden haben doch sicherlich nur einmal einen Spaß gemacht...
Jetzt haben sie die Hosen gestrichen voll, weil sie Angst vor einer Klatsche haben.
Aber die kriegen sie ohnehin, dann können sie wieder singen :-)
18:59
Dieser peinliche Fauxpas samt nachgeholter Entschuldigung wird Holstein Kiel nichts nützen. Für die BVB-Bubis werden die Schmähgesänge zusätzliche Motivation sein. Danach können die Kieler (immerhin Deutscher Meister von 1912) sich im Schwanengesang üben.
ich weiß gar nicht, was peinlicher war: der neue Stürmer beim FCB oder das heute von den Kielern.