Höttecke fehlt beim BVB die Perspektive
05.11.2009 | 11:41 Uhr 2009-11-05T11:41:00+0100
Dortmund. Am vergangenen Freitag durfte Marcel Höttecke zwar nicht spielen. Trotzdem konnte er seinen Arbeitseinsatz im Signal Iduna Park genießen, denn der 22-Jährige gehörte nach anderthalb Jahren mal wieder zum BVB-Profikader.
„Das Aufwärmen vor der Südtribüne, die Atmosphäre beim Spiel gegen Hertha, das war gigantisch”, schwärmt der Ersatz des Ersatztorwarts, der für den erkrankten Marc Ziegler auf der Bank saß, noch eine Woche später.
Das Spiel der Profis gegen Berlin war der Anfang eines intensiven Wochenendes für den jungen BVB-Torwart. Gleich nach dem Bundesliga-Duell ging es per Auto mit Chef-Pilot Hannes Wolf nach Aue. Ankunft am halb Fünf am Morgen. Am späten Mittag stand Höttecke beim 2:2 der Amateure gegen Erzgebirge Aue zwischen den Pfosten. Am Abend ging es zurück. Bei der Ankunft in Dortmund zeigte die Uhr Mitternacht. „Das war anstrengend und stressig. Aber der Punkt in Aue und das Reinschnuppern in der Bundesliga lassen dich die Strapazen vergessen.”
Mit dem Abend im Kreise der Profis schloss sich für Höttecke ein besonderer Kreis. Am 17. Mai 2008 hatte er das letzte Mal zum Bundesliga-Kader gehört, stand gegen den VfL Wolfsburg im Erstliga-Tor. Zwei Wochen später zog er sich, im letzten Saisonspiel der Amateure, einen Kreuzbandriss zu. Weitere Verletzungen folgten. In der Seuchen-Saison 2008/2009 musste er null Einsätze bilanzieren, reifte aber als Mensch: „Du lernst in einer solchen Phase, wer dir auf die Schulter klopft, wenn es läuft. Und wer bei Verletzungen weg ist und sich nicht mehr meldet.”
Seit Saisonbeginn ist Höttecke wieder da. Als Stammtorwart und Führungsspieler der Amateure. Und er würde sich über mehr Doppelbelastungen am Wochenende freuen. Nur bietet sich beim BVB diese Möglichkeit nicht. „Roman Weidenfeller ist Kapitän, hat eine sehr gute letzte Saison gespielt, ist bei Jürgen Klopp gesetzt”, sagt Höttecke. Und der Vertrag von Marc Ziegler wurde vorab bis 2011 verlängert. Für Höttecke, der sich mittelfristig in den Bundesligen etablieren will, ist im Moment kein Platz, auch im Training der Profis ist er nur noch selten dabei. Dazu läuft sein Vertrag im Juni 2010 aus. „Gespräche gab es noch nicht und es ist ja noch Zeit. Mir gefällt es beim BVB. Aber ich muss auch an meine Zukunft denken.” Ein neuer Zweijahresvertrag als dritter (Tor-)Mann? „Danach wäre ich 25 Jahre alt, müsste den Durchbruch geschafft haben”, gibt er zu bedenken.
Höttecke will spielen, was bei den Amateuren der Fall ist. Und er will eine Perspektive aufgezeigt bekommen. Die verdeckt ihm im Moment das Duo Weidenfeller/Ziegler. Und so gibt es auch weitere Szenarien für den Sommer. „Unser erster Ansprechpartner ist der BVB. Es gibt aber Klubs, die ihn auf dem Zettel haben”, sagt sein Berater Michael Decker und bestätigt Interessenten aus England. „Ein deutscher Torwart mit seinem Gardemaß von knapp zwei Metern erregt auf der Insel immer Aufmerksamkeit.” Jens Lehmann und Lars Leese sind zwei Beispiele. Und bald Vorgänger von Höttecke?

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Meine Fresse, habt ihr nichts besseres zu tun? Armselig... Bereitet euch lieber auf die Klatsche gegen die Bayern vor, ihr Würstchen..
10:57
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10:28
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22:26
Soll er doch nach Brünninghausen wechseln vielleicht wird er da ja die Nr 1
15:31
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15:11
Wieso haben die BxB Torhüter alle so ein schönes rosa T-shirt an? Sollten dringend ihren Modeberater wechseln.
BWG
14:03
und dabei ist das doch so ein starker torwart. LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL