Gündogan will beim BVB wieder Stammspieler werden
01.02.2012 | 19:18 Uhr 2012-02-01T19:18:15+0100
Dortmund. Am Mittwoch ging es noch mal richtig zur Sache. Abendtraining um 18 Uhr. Eine anstoßnahe Zeit. So wie es Meistertrainer Jürgen Klopp gerne hat. Lucas Barrios war erstmals in dieser Woche dabei. Und ebenfalls mittendrin: Ilkay Gündogan, der am Freitag mit dem BVB bei seinem Ex-Klub Nürnberg antritt.
Im letzten Dortmunder Spiel bei den Franken, dem 2:0-Sieg Anfang Dezember 2010, agierte der Deutsch-Türke aus Gelsenkirchen noch auf Seiten der Gastgeber. Es sollte nicht sein Spiel werden. Auch für die Rückkehr in seine alte (und am Freitag kalte) Zwischenheimat halten sich seine Erwartungen in Grenzen. Der 21-Jährige wird in Nürnberg erst mal auf der Bank sitzen. Im defensiven Mittelfeld sind derzeit Sven Bender und Sebastian Kehl gesetzt. Ilkay Gündogan kommt in der Rückrunde bislang auf zwei Einwechslungen und 15 Spielminuten . Und das, obwohl ihm Jürgen Klopp mit viel Freude beobachtet: „Er ist in einer richtig guten Form und Verfassung.“
Borussia Dortmund profitiert immer wieder vom gut aufgestellten Kader. „Die Unterschiede zwischen den einzelnen Spielern sind teilweise nur marginal“, sagt Trainer Jürgen Klopp. So wie im defensiven Mittelfeld: Ilkay Gündogan präsentiert sich derzeit in richtig guter Form und Verfassung.
Ilkay Gündogan wird von zwei Problemen ausgebremst. Das ist die massive Konkurrenz im Mittelfeld. Wenn Sven Bender und Sebastian Kehl spielen, wie in den ersten beiden Rückrunden-Duellen, lauert als dritter Sechser der junge Moritz Leitner auf seine Einsatzchance. In Hamburg löste Leitner zeitig Sebastian Kehl ab. Ilkay Gündogan, für 4,5 Millionen Euro aus Nürnberg geholt, kam erst in den letzten neun Minuten ins Spiel. Dabei hatte der sich für 2012 so viel vorgenommen. In den letzten Spielen vor der Winterpause war er wieder in die Startelf gerückt, erzielte sein erstes BVB-Pflichtspieltor, verwandelte einen Pokal-Elfmeter und hatte am Ende die meisten Liga-Einsatzminuten aller defensiven Mittelfeldspieler im Kader. „Meine Leistungen am Ende des Jahres waren gut. Ich konnte zeigen, was ich kann. Daran will ich in der Rückrunde anknüpfen“, hatte der Mittelfeldspieler im Trainingslager gesagt. Nur geriet er in der Vorbereitung durch eine hartnäckige Oberschenkelverletzung ins Hintertreffen und konnte in La Manga kaum trainieren . Deshalb derzeit der Bankplatz, denn Jürgen Klopp hat keinerlei Grund, die Startelf nach den zwei beeindruckenden Siegen zu verändern.
In Nürnberg, bei seinem Ex-Trainer Dieter Hecking, würde Ilkay Gündogan Freitagabend (20.30 Uhr/live im DerWesten-Ticker) sicher spielen. Hecking beobachtet die Entwicklung seines ehemaligen Spielers interessiert: „Illy kann mit der Situation nicht glücklich sein. Aber er darf nicht hektisch werden, muss aber schauen, dass er wieder die unumstrittene Nummer 3 wird“, sagt Hecking. In der Frankenmetropole kennen und schätzen sie die Qualitäten des jungen Deutsch-Türken. Und sie nehmen ihm den Wechsel als nächsten Schritt seiner Karriere auch nicht übel. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt Dieter Hecking.
In Dortmund ist Ilkay Gündogan A-Nationalspieler geworden. Und jetzt lauert er auf seine Chance, möglichst bald wieder Stammspieler zu werden.

16:49
Gündo soll es doch mal bei Sg Lütgendortmund versuchen
das wir schwer genug
Irgendwie tust du mir schon ein bisschen Leid. So verbittert und von Neid zerfressen...
08:37
ich möchte mit meinen 75 jahren auch noch mal stammspieler werden
Glück- Auf
Fair -Play
Gaul, beim BVB wird dat nix mit 75, du weisst doch, wegen Boygroup und so. Bewirb dich mal bei Herne-West, die nehmen nachgewiesenermaßen auch alte Kämpfer. ;-)
nee ich will zum bvb.
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wirst Du auf Deine alten Tage doch noch BVB-Fan? :-) Schön!!!
ein bisschen spass muss sein, liebe bvb freunde.
Glück-Auf
Fair- Play
21:57
Es ist überall das Gleiche, auf der einen Seite belebt Konkurrenz das Geschäft und auf der anderen Seite entsteht Unzufriedenheit, wenn der eine oder andere Spieler nur sporadisch zum Einsatz kommt. Die Aufstellung einer Mannschaft ist für einen Trainer die schwierigste Aufgabe, weil er sich in beide Richtungen orientieren muss.
Die Berufung von Ilkay Gündogan in die Nationalmannschaft war mehr eine Notwendigkeit, um eine evtl. Entscheidung für die türkische Natinalmannschaft zuvor zu kommen. Ob er wirklich ernsthaft wieder berufen wird, erscheint bei dem Überangebot für seine Position eher fraglich.