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Für die Hertha ist beim Spiel gegen den BVB Zahltag

04.02.2016 | 20:40 Uhr
Für die Hertha ist beim Spiel gegen den BVB Zahltag
Henrikh Mkhitaryan ärgert sich über eine vergebene Chance im Hinspiel gegen die Hertha aus Berlin, das der BVB mit 3:1 gewann.Foto: imago

Berlin.   Die Tageskassen bleiben vor dem Spitzenspiel zu. Das Berliner Stadion ist ausverkauft, doch der finanzielle Erfolg der Hertha hat auch andere Gründe.

Auf solch einen Tag hat Ingo Schiller gewartet. Dass endlich mal keine Tageskasse am Olympiastadion öffnet. Dass alle 74 649 Plätze wieder besetzt sind. Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr/ live in unserem Ticker) macht es möglich. Das Duell Dritter gegen Zweiter erfährt in der Hauptstadt jenen Zuspruch, den sich der Geschäftsführer Marketing, Finanzen und Organisation früher gewünscht hätte. Gegen Hoffenheim, Leverkusen, Mainz und Augsburg waren im Schnitt gerade einmal 38 500 Zuschauer gekommen.

BVB
Twitter-Duell vor Bundesligaspiel zwischen BVB und Hertha

Vor dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC am Samstag haben sich die beiden Klubs auf Twitter ein amüsantes Duell geliefert.

Die Metamorphose vom Abstiegskandidaten zum Champions-League-Anwärter wird gern allein Pal Dardai, Berlins Trainer des Jahres, zugeschrieben. Doch diese Erklärung greift zu kurz. Schiller hat wohl bewusst die Sportbusinessmesse Spobis in Düsseldorf als Plattform genutzt, um den größeren Zusammenhang herzustellen.

Herthas Herr der Zahlen

Fast genau auf den Tag zwei Jahre ist es ja her, dass die alte Dame plötzlich einen Partner an seiner Seite präsentierte, den die Branche misstrauisch beäugte: Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. („KKR“). Heraus kam ein auf stattliche 61,2 Millionen Euro beziffertes Investment für den klammen Klub. „Heiligabend 2013 kam von KKR der entscheidende Anruf“, erinnert sich Schiller.

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Das große Talent Pulisic erinnert beim BVB an Mario Götze

Christian Pulisic debütierte bei Borussia Dortmund mit 17 Jahren gegen den FC Ingolstadt. Der US-Amerikaner erinnert an den Weltmeister Mario Götze.

Herthas Herr der Zahlen ist mit der Zwischenbilanz zufrieden. „Ich behaupte, dass unsere Entwicklung ohne diese Partnerschaft nicht so verlaufen wäre.“ In der Endphase der Ära Dieter Hoeneß waren Einnahmen und Rechte in Besorgnis erregendem Umfang im Vorgriff veräußert worden.

Schiller räumt in der Rückschau ein: „Wir standen mit dem Rücken zur Wand und hatten das ganze Spektrum der Fremdfinanzierung ausgeschöpft.“ Zwei Abstiege (2010 und 2012) verhagelten die Bilanz.

42 Millionen Euro Schulden

Vor zwei Jahren lag das negative Eigenkapital bei 8,3 Millionen Euro, Verbindlichkeiten von 42 Millionen türmten sich auf. Letzterer Posten war in der am 30. Juni 2015 vorgelegten Bilanz auf 15,9 Millionen reduziert, an Eigenkapital stehen fast 23 Millionen zur Verfügung. Und vielleicht winken bald Millionen-Einnahmen aus der Champions League, sollte es gelingen, Rang drei bis Saisonende zu verteidigen.

Maik Rosner

Kommentare
05.02.2016
08:56
Für die Hertha ist beim Spiel gegen den BVB Zahltag
von renibert | #1

Maik Rosner, aus Berliner Presserzeugnissen abgeschrieben?
Wen interessiert das hier tief im Westen?

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Für die Hertha ist beim Spiel gegen den BVB Zahltag
Für die Hertha ist beim Spiel gegen den BVB Zahltag
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/fuer-die-hertha-ist-beim-spiel-gegen-den-bvb-zahltag-id11529739.html
2016-02-04 20:40
Borussia Dortmund, Hertha BSC, Ingo Schiller, Bundesliga
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