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Für BVB-Keeper Weidenfeller ist Neuer nur ein Liga-Rivale

22.08.2012 | 15:44 Uhr
Roman Weidenfeller "weiß nicht, wie sich das anfühlt" zur Nationalmannschaft zu gehören.Foto: imago sport

Dortmund.  Roman Weidenfeller spricht über sein Verhältnis zu Bayern-Keeper Manuel Neuer und seine Karriere als Torwart, der nie eine Chancen im Nationalteam bekam.

Wenn Roman Weidenfeller sich über Manuel Neuer äußern soll, wird es einsilbig. Umgekehrt auch. "Es ist immer schwer, über andere Spieler zu urteilen. Fest steht, dass Manuel Neuer ein guter Torhüter ist", sagt Weidenfeller in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd. Der 32-Jährige geht in vollem Ornat in die 50. Saison der Fußball-Bundesliga, Meister und Pokalsieger mit Borussia Dortmund. Am Freitag strahlen er und seine Kollegen bei der Ouvertüre, zu der Werder Bremen ins Revier kommt, vor 80.720 Zuschauern in der eigenen Fußball-Oper.

Neuer geht mit vier Enttäuschungen im Kreuz am Samstag beim Neuling Greuther Fürth in seine zweite Saison bei Bayern München. In der Bundesliga und im DFB-Pokal gab es für den 26-Jährigen gleich drei ordentliche Ohrfeigen vom BVB und Weidenfeller. Obendrauf kamen die bitteren Pillen im Finale der Champions League und im EM-Halbfinale gegen Italien. Neuer gelingt es als Sportsmann natürlich, dem jüngst wesentlich erfolgreicheren Kollegen Respekt zu erweisen. "Das ist ein guter, erfahrener Torwart", sagt er. Ausschweifend ist aber was anderes.

Auseinandersetzungen in Revierderbys

Die Herkunft verbietet vielleicht auch Elogen über den Kontrahenten. Neuer ist in Gelsenkirchen geboren. 2006 verdrängte er Frank Rost aus dem Tor bei Schalke 04, fortan ging es für ihn auf dem Platz um die Vorherrschaft im Revier. Da waren die Königsblauen noch der Stein im Schuh der Schwarz-Gelben. Das Blatt hat sich 2010 gewendet. Der BVB machte Schalke rund, das 0:0 am 4. Februar 2011 war im Wesentlichen Neuer zu verdanken und konnte die Mannschaft von Jürgen Klopp nicht auf dem Weg zum Meistertitel stoppen.

BVB-Jubel im Stadion

Der Bayern-Keeper geht gelassen damit um, wohlwissend, dass er mit dem Rekordmeister irgendwann den ersehnten Bundesliga-Titel holen wird. "Die habe ich hinter mir gelassen. Die gehören natürlich zu meiner Karriere dazu, aber es geht ja immer weiter", sagte er zu den Enttäuschungen in den vergangenen Monaten. Nimmt man das 2:1 im Supercup gegen Dortmund dazu, steht das Duell Weidenfeller-Neuer bei jeweils fünf Siegen und zwei Unentschieden. Diese Auseinandersetzung findet also auf Augenhöhe statt.

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Kommentare
24.08.2012
17:44
Für BVB-Keeper Weidenfeller ist Neuer nur ein Liga-Rivale
von marwang | #8

ist halt von neid zerfressen ,weil er für die dfb elf zu schwach und auch vom charakter her nicht zu gebrauchen war

1 Antwort
Du Experte
von westfaIenborusse | #8-1

Wenn man die letzten drei Spielzeiten über 102 Spiele vom "Kicker" nachlesen würde, dann kann Jeder halbwegs intelligente Mensch ablesen, dass Neuer keinen Deut besser, eher schlechter, als Weidenfeller ist. Aber Du hast ja den totalen Durchblick, boäh, wie peinlich...Und über Charakter solltest Du nix schreiben bei Deinen unqualifizierten Beiträgen....Deine Bayern sind die Verlierer der letzten zwei Jahre, keine Titel und nur Pleiten. Also....bleib locker und trink Dir ein Weißbier :-)

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Für BVB-Keeper Weidenfeller ist Neuer nur ein Liga-Rivale
Für BVB-Keeper Weidenfeller ist Neuer nur ein Liga-Rivale
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2012-08-22 15:44
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