Elf Chancen für den BVB - aber nur ein Tor
15.02.2010 | 08:43 Uhr 2010-02-15T08:43:00+0100
Dortmund. Michael Zorc ist schon so lange bei Borussia Dortmund beschäftigt, dass man manchmal den Eindruck gewinnt, er habe bei der BVB-Gründungsveranstaltung im Dezember 1909 mit am Kneipentisch gesessen. Dass sich der BVB in München so viele Chancen erspielt, hat selbst Zorc noch nicht erlebt.
Eschon gewaltige Worte, wenn der heutige Sportdirektor, der bereits 1991 mit Borussen wie Peter Quallo oder Stefan Strerath beim letzten Sieg seines BVB bei den Bayern mitspielte, nach dem 1:3 am Samstag sagte: „Da ist unglaublich. So etwas habe ich hier noch nicht erlebt. So viele Torchancen haben wir uns bei Bayern noch nie erarbeitet.“
17 Torschüsse
17 zu 11 Torschüsse wies die Statistik aus, für die Gäste. Elf Torchancen hatte BVB-Trainer Jürgen Klopp gezählt. Nur während die Dortmunder in der Saison bislang zwei von drei Großchancen nicht im Tor unterbrachten, waren es in der Allianz-Arena gar zehn von elf. „Und es zählt nun mal, wie oft man den Ball über die Linie bugsiert“, haderte Zorc und sucht weiter einen zweiten torgefährlichen Stürmer neben Lucas Barrios.
Den gastgebenden Bayern reichte am Samstag vor 69000 Zuschauern etwa die Hälfte der BVB-Chancen (5) um dreimal so viele Tore zu erzielen. „Die sind effektiv und in den entscheidenden Situationen eiskalt“, Ex-Bayer musste Mats Hummels beobachten. „Die Chancenverwertung war überragend. Und sie haben eine unglaubliche individuelle Qualität“, erklärte sein Trainer Klopp. Geradezu sehenswerte Qualität, die ihren Preis hat: Die Bayern Franck Ribery (2 Vorlagen), Arjen Robben (1 Tor, eine Vorlage) und Mario Gomez (ein Tor) kosteten pro Stück so viel, wie die gesamte Startelf des BVB.
Die hielt aber trotz des finanziellen Ungleichgewichts gut mit. Jürgen Klopp konnte die zuletzt Verletzten Sven Bender und Jakub Blaszczykowski wieder einsetzen, die für Stabilität (Bender) und Dynamik (Blaszczykowski) sorgten. Auffällig zudem: Die Außenverteidiger Marcel Schmelzer und Patrick Owomoyela waren mit ihren vorgelagerten Mittelfeldspielern gut auf das Bayern-Spektakel „Ribery & Robben“ eingestellt.
Das Bayern-Duo demonstrierte indes eindrucksvoll, dass man es zwar bremsen, aber nicht ausschalten kann. Das 1:1 (21.), einen abgefälschten Flachschuss von Mark van Bommel, hatte Robben in niederländischer Co-Produktion aufgelegt. Es folgte eine Phase mit totaler bayerischer Dominanz, in der die Dortmunder nur vom Hören-Sagen wussten, dass es überhaupt einen gegnerischen Strafraum gibt. Die Hoffnungen auf eine Überraschung, die das Tor (5.) von Mohamed Zidan, nach Fehler der trampeligen Bayern-Innenverteidigung Demichelis/van Buyten, geweckt hatten, wurden so im Keim erstickt.
Beim 2:1 (50.) wurde Robben von Ribery bedient, der wie ein frecher Bengel durch die BVB-Deckung gesprintet war. Der spielwütige Franzose legte dann Mario Gomez (65.) das dritte Tor auf, wobei der Stürmer zwei Zentimeter im Abseits stand.
„Wenn man hier etwas holen will, dann darf der Schiedsrichter in den Schlüsselsituationen nicht gegen uns pfeifen“, haderte Jürgen Klopp, der vor dem 2:1 ein Bayern-Foul gesehen hatte. Die Klagen seiner Dortmunder hielten sich indes in Grenzen. Sie sahen weniger die dritte Niederlage in Serie, die Bremen und Frankfurt nach Siegen am Wochenende berechtigte Tabellenplatz-5-Hoffnungen macht, sondern ihre ansprechende Leistung.
„Der BVB hatte eine sehr gute Ordnung und Organisation im Spiel“, lobte Gegner Philipp Lahm. „Dortmund war taktisch hervorragend eingestellt war, hat viel Aggressivität gezeigt“, sagte auch Louis van Gaal, dessen Team sich Mitte der zweiten Hälfte gedanklich in die Champions League verabschiedet hatte.
„Ich finde es positiv, wie selbstbewusst wir hier aufgetreten sind. Wir werden auch wieder Spiele gewinnen“, kündigte Klopp an. Nächsten Samstag im Heimspiel gegen Krisenklub Hannover 96 ist dazu die Zeit gekommen. Dann wieder mit Roman Weidenfeller, der am Sonntag, wie Sebastian Kehl, einen Testspiel-Einsatz ohne Beschwerden absolvierte.

02:09
Ich hab gehört, daß der Schlaudraff am 20.Februar 2010 dem Ziegler zwei Eier rein geballert hat. (89. und 92. Minute)
Meine Güte, hatten die aber auch wieder ein Pech.
Und der Schiri hat wieder einen klaren Elfer nicht gegeben, und das erste Tor war einwandfrei Abseits.
Für einen von Euch tut es mir ja leid, daß ich wieder so etwas geschrieben habe, aber mir war grade mal danach.
in diesem Sinne
23:20
Ich finde den ganzen Verein sowas von sch...
17:54
#28 Foffi
Solch eine Lobby könnt Ihr auch besitzen!
Ihr müßt nur anschaubaren Fußball zeigen, nicht so viel Müll schreiben und hübsch den gebührenden Abstand zu dem 1.FC Schalke 04 halten.
So gewinnt man Freunde, außer in Gelsenkirchen!
in diesem Sinne
10:10
Ein Tor nach einem Foul, was der Blinde in schwarz nicht gesehen hat, ein Tor abseits. Nirgends wird die Regel im Zweifel FÜR den Stürmer so großzügig gehandhabt wie zugunsten der Nordtiroler.
****** Bayern-Lobby *würg*
21:16
Hey Rentner!
Bisgen viel Karneval gefeiert?
Mach mal einen Alk.Test du Suffnase!!!
Leg dich hin,dann kannste wieder um 2/3 Uhr nachts
deine bescheuerten Kommentare abgeben.
21:14
Rentner du kleiner Lümmel aus der Sesamstr., wieso
feierst Du nicht mit deinem Quitscheentchen Karneval
in der Badewanne???
20:30
Ich glaube nicht das der BVB 6ter wird mit Leuten die nach 69 Minuten Wadenkrämpfe Balluschinzikovski bekommen geht garnichts der BVB wird 7ter
Schalke 8ter
Glück ab
20:03
Der BvB gewinnt gegen Hannover und es kehrt wieder Ruhe ein.Jede junge Mannschaft hat mal einen Durchhänger.Ausserdem geht es Euch doch nicht anders als uns.Wir sind beide positiv überrascht über unsere Mannschaften.Bisher können beide Fangruppen nicht meckern.
Also lasst Sie Ihr Ding machen und der Erfolg kommt wieder zurück.
Ausserdem würde ich mir aus BvBSicht keine Sorgen machen.Selbst wenn euch die Bremer überholen seid ihr im Internationalen Wettbewerb vertreten.Das Pokalendspiel wird Bremen gegen S04 / Bayern heissen.Womit Platz 6 zur Teilnahme an der EL reicht.Frankfurt wird euch nicht gefährlich werden und der Rest auch nicht.
Glückauf
18:35
Das nicht gegebene Tor des Schalkers Marcelo Bordon (34) hat neues Öl ins Feuer der Diskussionen gegossen. Braucht der Fußball technische Hilfsmittel?
Allerdings regen die Schalker sich nicht auf, sondern akzeptieren den SR
15:26
Ich habe für diese Saison keine so hohen Erwartungen an den BVB und bin positiv überrascht. Man stelle sich vor, die jungen Kerls werden ein wenig abgebrühter und erlauben sich keine Schnitzer mehr. Für die nächste Saison gilt es, die zukunftsfähigen Spieler zu halten, unter Umständen noch eine kreative offensive Stärkung fürs Mittelfeld und einen weiteren Knipser neben Barrios holen.