Eine Niederlage gegen Bayern bringt den BVB auf Sparkurs

Wer bleibt, wer geht? Ein großer Kader ist nötig für das internationale Geschäft. Schafft Borussia Dortmund den Sprung dorthin nicht, sind Einsparungen möglich.
Wer bleibt, wer geht? Ein großer Kader ist nötig für das internationale Geschäft. Schafft Borussia Dortmund den Sprung dorthin nicht, sind Einsparungen möglich.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat keine Planungssicherheit für die kommende Saison, das ist ein Problem. Ein Kommentar.

Essen.. Es gibt zwei Dinge, die Borussia Dortmund vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München unterscheiden. Das eine sind satte 31 Punkte in der Tabelle der Fußball-Bundesliga. Das andere ist die Planungssicherheit.

Die Bayern wissen bereits, dass sie auch in der kommenden Saison in der Champions League spielen. Entsprechend können sie schon jetzt verhandeln und ihren Kader frühzeitig aufstellen. Genau diesen Luxus durfte der BVB in den vergangenen Jahren ebenfalls genießen, doch nach der verkorksten Hinrunde sieht alles anders aus. Willkommen zurück im Alltag der Bundesliga.

Unsicherheit gehört zum Profi-Geschäft

Vorbericht Wie eine Menge anderer Klubs wissen auch die Dortmunder noch nicht, ob sie kommende Saison unter der Woche frei haben, oder ob sie es in die Europa League schaffen. Doch genau davon hängt ab, wie groß der Kader für die nächste Saison sein muss. Ohne die internationalen Auftritte lässt sich die ein oder andere Stelle einsparen.

Einer Niederlage am Samstag gegen die Bayern könnte einen Schritt in diese Spar-Richtung bedeuten. Doch darauf wird sich beim BVB niemand einlassen. Dort wollen sie einen Sieg, natürlich. Dass die Planungs-Unsicherheit dann weiter anhält, gehört zum Profi-Geschäft.