Die BVB-Defensive steht - Bender und Hummels überzeugen

Sven Bender hier gegen Bayerns Robert Lewandowski (vorne)
Sven Bender hier gegen Bayerns Robert Lewandowski (vorne)
Foto: imago
Was wir bereits wissen
  • Borussia Dortmund hat sich vom FC Bayern München 0:0 getrennt.
  • Das die Dortmunder kein Gegentor kassiert haben, lag auch an ihren Innenverteidigern.
  • Hummels und Bender überzeugten gegen den FC Bayern.

Dortmund.. Noten von 2 bis 4. Diskutieren Sie mit uns über die Leistung der Dortmunder Spieler.

  • Roman Bürki: Unsicher startete der Schlussmann in die Partie, klärte eine Flanke unzureichend und erlaubte Müller damit eine Großchance, verlor danach beinahe den Ball an Lewandowski. Seine Parade allein gegen Costa nach 27 Minuten war wichtig, der Schuss von Robben aus der Distanz schwer zu halten. Weltklasse war sein Reflex, mit dem er den Schuss von Vidal noch an die Latte lenkte (65.). Note: 3

BVB Die BVB-Abwehr

  • Erik Durm: Dem Rechtsverteidiger kam eine besondere Rolle zu: Er nahm auf der rechten Abwehrseite Münchens Douglas Costa unter Sonderbewachung. Dem Tempodribbler gestattete er nicht viel, überzeugte zudem mit vielen Rettungsaktionen in der Defensive. Beinahe wäre ihm sogar ein Tor geglückt, aber sein Schuss ging nach knapp einer halben Stunde an das Außennetz. Note: 3,5
  • Lukasz Piszczek: Der Pole überzeugte mit vielen gewonnen Zweikämpfe und bremste gefährliche Aktionen der Münchner damit erfolgreich aus. Zudem war er der Spieler mit den meisten Ballkontakten in der ersten Halbzeit. Das Offensivspiel belebten diese allerdings nur selten. Note: 3,0
  • Sven Bender: Das Dortmunder Mentalitätsmonster hielt das Zentrum in den ersten 45 Minuten erfolgreich zusammen. Für seine Grätsche gegen Lewandowski an der Mittellinie sah er früh Gelb, unterband damit aber einen Münchner Konter. Im stärker werdenden Druck der Münchner in Halbzeit rettete er mehrfach entscheidend. Note: 2
  • Mats Hummels: Der Abwehrchef rückte aufgrund der neu formierten Defensivkette gerade in der ersten Halbzeit häufig weiter nach vorn. Dort gelangen ihm immer wieder wertvolle Ballgewinne. Doch sein Passspiel, das stets auch von Risiko geprägt, geriet zunächst zu fehlerhaft, steigerte sich aber später mit souveränem Stellungsspiel und sauberer Zweikampfführung. Note: 2,5
  • Marcel Schmelzer: Altbekanntes Duell für den Linksverteidiger, der es auf seiner Seite mit Arjen Robben zu tun bekam. Mit einer couragierten Leistung stemmte er sich gegen die Münchner Wucht. Note: 3,5

Das BVB-Mittelfeld

  • Henrikh Mkhitaryan: Dortmunds Tempodribbler hatte gerade zu Beginn der Partie viele gute Aktionen mit raumgreifenden Dribblings und feinen Pässen. Die größte BVB-Chance der ersten Hälfte bereitete er mit einem Steilpass vor. Im weiteren Verlauf der Partie fehlten ihm allerdings Präzision und Überzeugung. Note: 4
  • Julian Weigl: Im Zentrum der Macht waren die Aufgaben anspruchsvoll. Der Dortmunder Emporkömmling lief die größer werdender Löcher im zentralen Mittelfeld beherzt zu, erlaubte sich allerdings unter dem Münchner Druck ein paar nicht nur potenziell gefährliche Ballverluste. Note: 3,5
  • Ilkay Gündogan: Den Strategen zeichnet mittlerweile wieder eine enorme Dynamik aus, mit der ein ums andere Mal Lücken in die roten Reihen riss. Die beste Dortmunder Chance der zweiten Halbzeit bereitete er aus einem gewonnen Zweikampf heraus vor. Gegen Ende der Partie war ihm ein wenig die Müdigkeit weiter Wege anzumerken. Note: 3
  • Marco Reus: Der Nationalspieler litt spätestens in der zweiten Halbzeit unter der defensiven Spielweise des BVB. Nur wenige brauchbare Bälle erreichten ihn überhaupt, die, die er hatte spielte er nicht mit größter Zielstrebigkeit und dem nötigen Fortune zuende. Note: 4

Der BVB-Sturm

  • Pierre-Emerick Aubameyang: Dem Torjäger boten sich zwei gute Gelegenheiten, beide Male scheiterte er leicht bedrängt an Bayerns Torwart Manuel Neuer. Ansonsten recht allein gelassen gegen Alaba, Kimmich und Co. Aber: Wenn was ging, dann über ihn. Note: 3

Die Wechsel des BVB

  • Adrian Ramos (80. für Marco Reus): In zehn Minuten kann man für gewöhnlich wenig ausrichten. Dennoch hatte der Kolumbianer nach Aubameyang-Flanke die Gelegenheit zum Siegtreffer. Doch sein Kopfball am zweiten Pfosten geriet deutlich zu ungenau (87.) Ohne Note