DFB stellt Verfahren nach Akustik-Attacke gegen BVB-Fans ein
09.02.2012 | 21:17 Uhr 2012-02-09T21:17:43+0100
Frankfurt. In der Affäre um die Akustik-Attacke eines Mitarbeiters des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gegen Fans von Borussia Dortmund ist endgültig Ruhe eingekehrt. Nach der Staantsanwaltschaft hat nun auch der DFB das Verfahren ein.
In der Affäre um die Akustik-Attacke eines Mitarbeiters des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gegen Fans von Borussia Dortmund ist endgültig Ruhe eingekehrt. Am Donnerstag stellte der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) das Verfahren gegen einen Hoffenheim-Mitarbeiter ein, der während der Partie des zweiten Spieltags zwischen den Kraichgauern und dem BVB (1:0) mit einem Beschallungsgerät die Schmäh-Gesänge aus dem Dortmunder Fanblock gegen 1899-Mäzen Dietmar Hopp zu übertönen versucht hatte.
"Das Vorgehen des Mitarbeiters stellt zwar ein unsportliches Verhalten dar, ist allerdings als geringfügig einzustufen", sagte Dr. Anton Nachreiner, Vorsitzender des DFB-Kontrollausschusses. Bereits nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg sei mittels eines Sachverständigengutachtens nachgewiesen worden, dass die Stadionbesucher durch die Beschallungsanlage nicht gesundheitlich beeinträchtigt worden sind: "Dazu war die Anlage von vorn herein nicht geeignet."
Elf BVB-Anhänger hatten Strafanzeige gestellt
Zudem hätten die Ermittlungen des Kontrollausschusses und der Staatsanwaltschaft keinerlei Hinweise darauf ergeben, dass Hoffenheimer Verantwortliche von der Beschallungsaktion wussten oder in irgendeiner Weise an ihr beteiligt gewesen seien.
Nach dem Vorfall hatten elf BVB-Anhänger bei der Polizei in Heidelberg Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen bereits im Dezember 2011 eingestellt.

18:20
Wen störts mich nicht, ausserdem arbeiten der Sohn von herrn Zwanziger bei der TSG Hoffenheim(im Frauenbereich meines Wissens) und der Schwiegersohn von Herrn Zwanziger bei Herrn Hopp.
Die Einstellung überrascht mich deshalb nicht, läuft im Grunde wie bei unserem Bundespräsidenten(Vitamin B und eine Hand wäscht die Andere.
Mir ist Hoffenheim aber sowas von egal, die stehlen mir keine Zeit mehr
17:17
Einfach bei jedem Ballkontakt eines Hoffenheimer Spielers pfeifen, und dann abwarten was die DFL wohl macht.
15:06
Schließe mich den vorigen Kommentatoren an: Es ist eine bodenlose Frechheit, jetzt plötzlich damit zu argumentieren, dass ja niemand verletzt wurde bzw. verletzt werden konnte. Wie mein Vorschreiber schon gesagt hat, eine TÜV-Abnahme für das Gerät wird wohl kaum vorgelegen haben und damit hätte der "Hausmeister" es billigend in Kauf genommen jemanden zu verletzten. Und sorry, aber so lange wie die Polizei gebraucht hat, diesen blöden Apparat zu beschlagnahmen, als ob man den nicht noch manipulieren konnte vorher.
Kiel wurde dafür bestraft, dass sie "Schmähgesänge" gesungen haben. Da wurde auch niemand verletzt. Wieso müssen die dann Strafe zahlen, aber die TSG nicht? Haben wohl zu viel Einfluss beim DFB. Aber so ist das, wenn man geschickt die eigenen Leute in den richtigen Positionen unterbringt.
Zudem ist es gem. Statuten des DFB und der DFL bei Strafe verboten, während des laufenden Spiels die Musik- und Beschallungsanlage einzuschalten. Aber auch hiervon macht man mal wieder großzügig eine Ausnahme, weil so ein kleiner Club wie Hoffenheim könnte eine Geldstrafe ja nicht verkraften.
Das Zeichen das mit dieser Entscheidung gesetzt wird ist im übrigen das völlig falsche. Vereine können nun zukünftig gegen jedwede Kritik wahllos vorgehen und können sich immer schön darauf berufen, dass die TSG auch nicht bestraft wurde. Die Fanrechte werden mal wieder von diesen Verbänden mit Füßen getreten. Fussball-Fans sind ja eh alles nur Asis, ohne die man im Fussball eh besser dran wäre. Der Traum des DFB: Alle bleiben schön Zuhause und zahlen 100 Euro monatlich damit man die Spiele im TV sehen kann... obwohl, noch besser wäre, dass man die 100 Euro zahlt und nichts dafür bekommt, dann spart man sich wenigstens den Aufwand der TV-Übertragung.
12:00
Das Einstellen des Verfahrens ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Allein schon die Tatsache, dass es eine Einzelperson war, glaubt doch keiner. Immerhin haben nachweislich die Ordner in der Nähe des Geräts Ohrenschützer getragen. Somit haben sie es gewusst, womit sie sich schon mal der Mitwisserschaft angreifbar, wenn nicht sogar strafbar gemacht haben. Sollte wirklich keiner der TSG 18,99 € Hoffenheim davon gewußt haben, hat der Verein dennoch gegen gängige Sichermaßnahmen verstoßen.
Dann wurde dieses Gerät bei 4 oder 5 Spielen eingesetzt. In dem kompletten Zeitraum ist das Gerät ansich sowie Auf- und Abbau und der Transport keinem aufgefallen. Die Geräusche müssen im Stadion zu hören gewesen sein, somit werden die Verantwortlichen diese Aktion billigend in Kauf genommen haben.
Auch wenn das Gerät nachweislich niemanden verletzt hat, stellt es doch ein Verbot gegen bestehende Statuten dar. Ganz davon abgesehen, dass eine Unbedenklichkeitsbescheinigung im Vorfeld bestimmt nicht vorgelegen hat.
Hier muss entweder der Hausmeister als Täter oder der Verein bestraft werden.
Wenn ich morgen z. B. einen Golfball auf´s Spielfeld werfe, werde ich sowie der Verein bestraft, obwohl ja auch hier niemand zwingend verletzt werden muss.
22:09
Unglaublich....da wird ein nervtötender Beschallungs-Apparat immer dann eingeschaltet, wenn die gegnerischen Fans etwas Unpassendes Singen und das Verfahren wird sang- und klanglos wegen Geringfügigkeit eingestellt. So sieht also Meinungsfreiheit in Deutschland aus...Bananenrepublik ist ja nichts dagegen... Ist das nun die demokratische BRD im dritten Jahrtausend oder Gutsherren-Monopol in Hoppeheim?
Wo leben wir? Unfassbar...
Wen störts mich nicht, ausserdem arbeiten der Sohn von herrn Zwanziger bei der TSG Hoffenheim(im frauenbereich meines wissens) und der schwiegersohn von Herrn Zwanziger bei Herrn Hopp.
Die einstellung überrascht mich deshalb nicht, läuft im Grunde wie bei unserem Bundespräsidenten(Vitamin B und eine Hand wäscht die andere.
Mir ist hoffenheim aber sowas von egal, die stehlen mir keine zeit