Der neue Streit um BVB-Star Reus

Was wir bereits wissen
Karl-Heinz Rummenigge, Chef des Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München, hat die Debatte um einen Wechsel von Borussia Dortmunds Star Marco Reus nach München erneut angeheizt. Darf Rummenigge das lostreten? Ja, darf er. Ein Kommentar

Fest steht: Die feine englische Art sieht anders aus. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge betont zwar, dass er auf keinen Gegner treten möchte, der am Boden liegt. Doch im gleichen Moment kündigt er mal wieder an, dem kriselnden Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund liebend gerne den Star-Angreifer Marco Reus mit Hilfe der Ausstiegsklausel aus dem laufenden Vertrag wegzukaufen.

Eigentlich hat der BVB momentan andere sportliche Sorgen, aber nun gibt es erneut die Reus-Baustelle. Ein Unruhe-Herd mehr.

Darf Rummenigge das lostreten?

Darf er. Profi-Fußball ist ein Geschäft, und auch Borussia Dortmund spielt auf diesem Parkett mit. Kurze Rückblende: Marco Reus hatte damals bei Borussia Mönchengladbach für einen Aufschwung gesorgt. Das war natürlich auch den finanzstärkeren Dortmunder aufgefallen, und so spielte Reus kurz darauf im schwarzgelben Trikot. Reus

Doch obwohl in diesem Fußball-Darwinismus die Großen regelmäßig die Kleinen fressen, gibt es im Sport noch den Begriff des Fairplays. Man muss nicht immer auch alles machen, was erlaubt ist. Im Fall Reus wäre Schweigen diesmal wohl die bessere Alternative gewesen.

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