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Fußball, Bundesliga

Der BVB hat Platz sechs im Sinn

04.12.2009 | 11:23 Uhr
Der BVB hat Platz sechs im Sinn

Dortmund. BVB-Trainer Jürgen Klopp hat den 2:1-Erfolg in Hoffenheim schon abgehakt - zeigt seiner Mannschaft aber gerne nochmal die gelungenen Defensiv-Szenen aus Hoffenheim per DVD. Tinga und Nelson Valdez dürften gegen Nürnberg am Samstag wieder im Dortmunder Kader stehen.

Tinga könnte am Samstag gegen Nürnberg wieder im BVB-Kader stehen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Diese bekannte Fußball-Weisheit gilt auch bei und für Borussia Dortmund. Am Samstag hatte der BVB in Hoffenheim überraschend 2:1 gewonnen. „Das ist schon wieder weit weg. Wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel gegen den 1. FC Nürnberg“, sagt Trainer Jürgen Klopp. Und da wünscht er sich für seine junge Mannschaft die besondere Unterstützung der BVB-Fans. „Sie müssen die Mannschaft spüren lassen, dass sie wieder zufriedener sind.“

Die Dortmunder Zufriedenheit lässt sich in Zahlen dokumentieren: Die schwarzgelben Borussen sind inzwischen seit sieben Spielen ungeschlagen. Das letzte Gegentor im heimischen Signal Iduna Park fiel am 26. September bei der schmerzhaften 0:1-Derbyniederlage gegen Schalke 04. Und mit einem Heimsieg am Samstag könnten die Dortmunder gar bis auf Tabellenplatz 6 klettern. „Wir fühlen uns in dieser Jägerrolle wohl“, sagt Klopp.

Sein BVB will an die Leistung vom Sieg in Hoffenheim anknüpfen und „die Punkte in Dortmund behalten. Auch wenn das nicht leicht wird“, ist der Trainer sicher. Vor dem Mittwoch-Training zeigte er seinen Profis noch einmal Video-Szenen aus dem Hoffenheim-Spiel. „Defensivaktionen, die mir gut gefallen haben und Offensivaktionen, die wir besser hätten abschließen können.“

Beim Heimspiel am Samstag gegen den Aufsteiger dürften Tinga und Nelson Valdez, die zuletzt verletzt fehlten, in den BVB-Kader zurückkehren. Sie haben bislang beschwerdefrei trainiert. Damit fehlen der Borussia im Moment nur noch die langzeitverletzten Routiniers Sebastian Kehl, Tamas Hajnal, Dede und Dimitar Rangelov.

Thorsten Schabelon

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