Ciro Immobile denkt an Wechsel - kommt aber zum BVB-Auftakt

Bleiben oder gehen? BVB-Stürmer Ciro Immobile hat sich noch nicht entschieden.
Bleiben oder gehen? BVB-Stürmer Ciro Immobile hat sich noch nicht entschieden.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Ciro Immobile denkt daran, Borussia Dortmund nach nur einem Jahr wieder zu verlassen. Der Stürmer will aber erst Neu-Trainer Tuchel kennenlernen.

Dortmund.. Ciro Immobile denkt daran, Borussia Dortmund nach nur einem Jahr wieder zu verlassen. Das bestätigte der Stürmer bei einer Pressekonferenz der italienischen Nationalmannschaft. Allerdings hat Immobile auch angekündigt, am 29. Juni beim Trainingsauftakt des BVB auf der Matte zu stehen.

Immobile Die italienischen Vereinsmannschaften beginnen erst rund um den 10. Juli mit der Saisonvorbereitung. Immobile möchte vorher einen Eindruck gewinnen, mit welchem Spielsystem der neue Trainer Thomas Tuchel plant. "Ich möchte sehen, wie sich die Dinge in Dortmund entwickeln", erklärte Immobile. Er werde sich zwei bis drei Wochen Zeit geben, um Tuchel kennenzulernen. Auch der neue Coach gibt sich offen. "Er hat noch eine Chance bei mir. Genau wie jeder andere Spieler, der Lust aufs Neue hat und bereit ist, sich darauf einzulassen", sagte Tuchel bei einer Veranstaltung der Zeitschrift "Zeit".

Immobile steht beim BVB bis 2019 unter Vertrag

Der BVB hatte Immobile vor einem Jahr für 18,5 Millionen Euro verpflichtet und mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2019 ausgestattet. Die Dortmunder würden den Stürmer wohl nur für einen zweistelligen Millionen-Betrag ziehen lassen. Mögliche Interessanten sind der SSC Neapel und der AC Florenz in der Serie A.

Immobile will in der kommenden Saison regelmäßig spielen, um für die Europameisterschaft 2016 nominiert zu werden. "Ich muss deshalb eine wichtige Entscheidung treffen. Um bei der EM Stammspieler zu sein, muss ich so spielen wie beim FC Turin", erklärte Immobile. In der Saison 2013/2014 erzielte Immobile für "Torino" in 32 Spielen 22 Tore und wurde Torschützenkönig. Für den BVB traf er in 34 Pflichtspielen allerdings nur zehnmal. (we/dpa)