BVB zieht souverän ins Pokal-Halbfinale ein
07.02.2012 | 22:43 Uhr 2012-02-07T22:43:33+0100
Kiel. Bei Minustemperaturen zeigte Borussia Dortmund in Kiel eine souveräne Leistung. Der BVB zog durch einen 4:0-Erfolg über den Viertligisten ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Die Tore für den Deutschen Meister erzielten Robert Lewandowski, Shinji Kagawa, Lucas Barrios und Ivan Perisic.
Borussia Dortmund hält sich die Chance offen, als vierter deutscher Klub nach dem FC Bayern München, 1. FC Köln und Werder Bremen das Double zu schaffen. Der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga zog vor 11.523 Zuschauern bei eisigen Temperaturen und rutschigem Rasen durch einen 4:0 (2:0)-Erfolg beim Viertligisten Holstein Kiel ins Halbfinale des DFB-Pokals ein und bleibt in diesem Wettbewerb ohne Gegentreffer.
„Unsere Mannschaft unterschätzt keinen Gegner“, hatte BVB-Trainer Jürgen Klopp, der erstmals in seiner Laufbahn das Pokal-Halbfinale erreichte, vor der Partie gesagt. Das Dortmunder Trainergespann hatte seine Mannschaft gewissenhaft vorbereitet, indem es die drei Pokalsiege der Kieler und auch deren letzte zwei Testpartien per Video analysierte. Obwohl der Deutsche Meister gleich in den Anfangsminuten die Kieler in deren Hälfte einschnürte, hatte der Außenseiter bei einem Konter in der 8. Minute die erste Chance des Spiels. Aber Torhüter Mitch Langerak, der wie schon in der zweiten Pokalrunde gegen Dynamo Dresden für Stammkeeper Roman Weidenfeller zum Einsatz kam, ließ dem Kieler Marc Heider keine Chance.
Frühe BVB-Führung durch Lewandowski
4:0 in Kiel! Der BVB ist zum fünften Mal ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Überraschend vertrat Mitch Langerak im Tor Roman Weidenfeller - und er zeigte, dass auf ihn Verlass ist. In unserer Einzelkritik gibt's die Note 2. Nur ein Spieler war noch besser: Mats Hummels.
Drei Minuten später passierte das, was die Gastgeber auf jeden Fall verhindern wollten. Das frühe Gegentor zum 0:1 kassierten die Norddeutschen, weil Robert Lewandowski nach einem etwas verunglückten Seitfallzieher von Ivan Perisic, der für Kevin Großkreutz in die Anfangself kam, zur Stelle war. Es war bereits der vierte Treffer des Polen im laufenden Pokal-Wettbewerb. In der 18. Minute war praktisch klar, dass der auf den Namen „Pokalschreck“ getaufte Ball in dieser Partie seinem Ruf nicht gerecht wurde. Sebastian Kehl mit einem feinen Pass aus dem Mittelfeld zu Lukasz Piszczek, der Pole legt zurück auf Shinji Kagawa, der zum 2:0 einschießt. Es war die Kopie des 1:0 beim 1. FC Nürnberg vom vergangenen Freitag.
„Da hat die Mannschaft von Borussia Dortmund gezeigt, warum sie an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga steht“, sagte Kiels Sportlicher Leiter Andreas Bornemann in der Pause. Der BVB zeigte wie erwartet die weitaus größere individuelle Klasse, reagierte in fast allen Situationen schneller und kombinierte sicher. Auf der Tribüne saß Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke mit lächelndem Gesicht. Kein Wunder, nach dem Einzug ins Halbfinale hat der BVB im Pokal bereits eine Einnahme von insgesamt fünf Millionen Euro sicher.
Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund freute sich über den 4:0-Erfolg seiner Elf in Kiel und den Einzug ins Halbfinale. Doch direkt nach dem Abpfiff kritisierte er, dass das Spiel ausgetragen wurde. Seine Vorwürfe richteten sich gegen den DFB und das Fernsehen. Wir haben die Stimmen zum Spiel.
Nach dem Wechsel versuchten die Kieler, den Druck auf das Dortmunder Gehäuse zu erhöhen. Die Fans feierten ihr Team gleich wie potenzielle Meister-Besieger und erwärmten sich im Kieler Kühlschrank durch lautstarke Gesänge. In der 72. Minute hatte Holstein-Innenverteidiger und BVB-Fan Christian Jürgensen die beste Chance zum Anschlusstreffer, doch Torhüter Langerak ließ sich nicht überlisten.
Klopp schimpft
Als das Spiel ein wenig zu verflachen schien, legte Dortmund noch einmal nach. Kagawa passte zu Perisic. Der Kroate flankte in den Strafraum und Lucas Barrios erhöhte zum 3:0. Der Nationalstürmer von Paraguay war in der 69. Minute für Lewandowski eingewechselt worden. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Perisic in der 87. Minute durch einen Freistoß. Ein souveräner Sieg des Deutschen Meisters aus Dortmund, der dem Pokalschreck Kiel keine weitere Sensation gestattete. „So ein Spiel hätte man nicht anpfeifen dürfen. Für diesen glatten Rasen gab es keine geeigneten Schuhe“, schimpfte Klopp trotz des klaren Pokalerfolgs.

21:00
Herr Schabelon,
bereits in der gedruckten Version ist es mir unangenehm aufgefallen: Auch wenn es Ihnen nicht passt: DER FC SCHALKE 04 HAT BEREITS 1937 ALS 1. DEUTSCHER VEREIN DAS DOUBLE GEHOLT!!!
Und kommen Sie mir nicht mit "Bundesliga". Dann ziehe ich Ihrem BVB 3 Meisterschaften ab.
16:48
das war eine Weltklasse leistung vom BVB
obwohl ich glaube das die SPVG Erkenschwick
gegen die Flaschen aus Kiel auch gewonnen hätten
10:14
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der Pokal seine eigene Gesetze hat. Als der (Meisterschafts-) Favorit pünktlich führte, wurde es langweilig. Wer noch nachzieht weiss nach den Pokalgesetzen der Geier. Fußball ist kein Wunschkonzert der Toten Hosen.
09:51
Nun ziehen noch Gladbach, Hoffenheim und Stuttgart nach.
09:08
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08:59
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08:55
Booene ,das ist bestimmt dein Name deines Gehirns.Schreib mich gefälligst net an,,ich unterhal´te mich gerne mit BvBlern,,aber nicht mit so Deppen wie dir!
Booene ???
08:25
Sehr gute Leistung von beiden Mannschaften.
Klasse, dass der BVB im Halbfinale ist.
Der Boden war wirklich nicht gut, zum Glück hat sich niemand verletzt.
07:59
.
07:55
Wahre Liebe kann nicht schöner sein!