BVB will angeblich Stuttgarts Schieber als Barrios-Ersatz

Julian Schieber (r.) - hier im Duell mit BVB-Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek - soll das Interesse der Verantwortlichen von Borussia Dortmund geweckt haben.
Julian Schieber (r.) - hier im Duell mit BVB-Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek - soll das Interesse der Verantwortlichen von Borussia Dortmund geweckt haben.
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Was wir bereits wissen
Julian Schieber vom VfB Stuttgart hat mit seiner Weigerung, seinen Vertrag bei den Schwaben vorzeitig zu verlängern, die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu Double-Sieger Borussia Dortmund genährt. Schieber soll eine Offerte des BVB vorliegen, der Ersatz für Lucas Barrios sucht.

Stuttgart.. Julian Schieber vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat mit seiner Weigerung, seinen Vertrag bei den Schwaben vorzeitig zu verlängern, die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu Double-Sieger Borussia Dortmund genährt. Der 23 Jahre alte Angreifer hat ein Angebot der Schwaben ausgeschlagen, seinen noch bis Juni 2013 laufenden Kontrakt bis 2016 auszudehnen.

Nach Berichten Stuttgarter Medien soll Schieber eine Offerte der Borussia vorliegen, die Ersatz für Lucas Barrios (Guangzhou Evergrande) sucht. Der VfB betonte aber, dass noch keine Anfrage für Schieber vorläge. Die BVB-Verantwortlichen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Bobic bedauert Schiebers Entscheidung

„Wir bedauern die Entscheidung von Julian, da er ein fester Bestandteil unserer Planungen war. Wir müssen das jetzt verdauen und werden ab sofort Optionen prüfen“, sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic, den Schieber am Dienstag telefonisch von seiner Entscheidung unterrichtet hatte. Schieber hatte beim spektakulären 4:4 am 28. Spieltag der vergangenen Saison beim BVB zwei Tore erzielt. Insgesamt traf er bei 18 Einsätzen drei Mal.

Trainer Bruno Labbadia setzte Schieber zuletzt meist auf dem linken Flügel ein. Auch aufgrund von Verletzungen bestritt er in der abgelaufenen Saison nur zehn Spiele von Beginn an. Für Stuttgart und den 1. FC Nürnberg, an den er in der Spielzeit 2010/11 ausgeliehen war, bestritt Schieber insgesamt 78 Spiele in der Bundesliga (13 Tore).

BVB müsste Ablösesumme in Millionenhöhe zahlen

Sollte Dortmund Schieber bereits im Sommer verpflichten wollen, würde aber eine Ablösesumme in Millionenhöhe fällig. Im vergangenen Sommer war Christian Träsch unter ähnlichen Voraussetzungen für neun Millionen Euro von Stuttgart nach Wolfsburg gewechselt. (sid)